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Advertorial: Reverse Mortgage oder wie man aus Steinen Geld macht

Von Redaktion - 03. August 2010

Der Markt um Immobilien-Renten kommt in Bewegung

Viele Produkte, die aus den USA nach Deutschland kommen, schmecken dem Verbraucher nach einer kurzen Schnupperphase gut – und sind letztlich sogar besser, als der Ruf, der ihnen vorauseilt. Was für den Burger gilt, das überzeugt die Bürger nach und nach auch in Sachen „Reverse Mortgage“, zu deutsch: Umkehrhypothek oder auch Immobilien-Rente.

In den angelsächsischen Ländern wird die Umkehrhypothek seit Anfang des letzten Jahrhunderts als Instrument zur Alterssicherung genutzt. Nach viel Pionierarbeit der Immokasse in Grünwald, inklusive Auszeichnung als „innovativstes Produkt 2009“, etabliert sich dieses spezielle Seniorendarlehen jetzt auch mehr und mehr in Deutschland. Die Nachfrage seitens der immobilienbesitzenden Senioren mit Geldbedarf steigt stetig. Für Vermittler ergeben sich ganz neue Perspektiven in dieser Zielgruppe.

Steinreich – aber knapp bei Kasse

Deutschlands Rentner sind buchstäblich „steinreich“ – aber trotzdem oft knapp bei Kasse. Eine Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2008 besagt, dass 4,2 Millionen Hausbesitzer in Deutschland über 65 Jahre alt sind. Über 80 Prozent des Vermögens der über 69-jährigen ist in der Immobilie gebunden. Doch – anders als im Märchen von Hänsel und Gretel, kann man vom Häuschen nicht abbeißen. Eine Realität, die häufig übersehen wird: Vielen Rentnern fehlt das Geld zum Leben. Eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt, dass ein Viertel der Seniorenhaushalte mit Immobilienbesitz über 55 Jahren nur 1.150 Euro monatlich zum Leben haben, bei jedem 10. Haushalt sind es sogar weniger als 870 Euro. Beim Barvermögen sieht es nicht besser aus: 25 Prozent der Haushalte haben weniger als 15.000 Euro „auf der hohen Kante“, bei weiteren 10 Prozent sind es nur noch 4.000 Euro.
Mit Anfang 70 sind die letzten Ersparnisse oft aufgebraucht. Wer dann Geldbedarf hat, weil vielleicht das Dach gedeckt werden muss oder das Haus neue Fenster braucht, kommt in Schwierigkeiten. Banken sind verständlicherweise zurückhaltend in der Kreditvergabe an ältere Menschen. Das Risiko einer Zwangsversteigerung ist oft zu hoch. Verkaufen wäre jetzt die logische Konsequenz. Aber mit Logik hat man es bei Hausbesitzern, die ihr Leben lang in ihr Zuhause investiert haben, nicht zu tun. Zuhause ist vor allem ein Gefühl. Allerdings tritt das Motiv, das Eigenheim an die nächste Generation zu vererben langsam in den Hintergrund. Die Kinder haben oft kein Interesse am Elternhaus. Sie leben dort, wohin sie der Job verschlägt. „Am fehlenden Bedarf kann unser Produkt also nicht scheitern“, schlussfolgert Lutz Delius, Geschäftsführer der Immokasse, zuversichtlich.

Erst leben, dann zahlen: Der Vorteil der Umkehrhypothek

Ein bisschen wie im Märchen ist es schon: Mit der Umkehrhypothek ImmoRentenPlus kann man sein Haus zu Geld machen, ohne verkaufen zu müssen. Das heißt, der Hausbesitzer beleiht seine Immobilie, bleibt aber bis zum Auszug deren Eigentümer. Solange er sein Eigenheim bewohnt, müssen keine monatlichen Zins- und Tilgungszahlungen geleistet werden. Die Dahrlehensrückzahlung wird erst mit dem Ableben des Darlehensnehmers bzw. bei Verkauf oder Auszug fällig. Die Zinsen werden bis zu diesem Zeitpunkt gestundet. Die Umkehrhypothek ImmoRentenPlus ist eine Einmalzahlung, die an keinen Verwendungszweck gebunden ist. Sie wird von der ImmoKasse GmbH vermittelt, die sie in Kooperation mit dem Produktgeber, der Deutschen Kreditbank AG, entwickelt hat.

Fair erben

Wer eine Umkehrhypothek abschließt muss sich keine Sorgen machen, dass er sich komplett überschuldet. Selbst, wenn das Darlehen den Immobilienwert eines Tages übersteigt, kann er weiterhin dort wohnen bleiben. Für das Darlehen haftet nur das beliehene Objekt. Sonstige Vermögenswerte wie Sparbücher, Schmuck, Möbel etc. sind von der Haftung ausgenommen. Die Erben können also ebenfalls unbesorgt sein, denn sie entscheiden im Erbfall, was mit der Immobilie passiert. Sie haben die Wahl, das Haus selbst zu übernehmen und das Darlehen aus eigenen Mitteln zurückzuzahlen. Ebenso können sie es verkaufen, und verfügen dann über die Differenz aus Rückzahlbetrag und Verkaufswert. Sie sind nie gezwungen, das Erbe auszuschlagen und das Haus fällt auch nie automatisch an die Bank.
Dass Bewegung in den Markt kommt zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die öffentlichen Banken wie auch die Bausparkassen sich mit dem Produkt beschäftigen. Die ImmoKasse kooperiert aktuellen mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB AG) als Produktgeber. „Nicht nur die Medienresonanz auf unser innovatives Produkt ist groß. Wir sehen dem Geschäftsjahr 2011 optimistisch entgegen“, bestätigt Geschäftsführer Lutz Delius.

© Grafik by EVS / Immokasse

 

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