Konjunktur-Prognose spaltet die Deutschen

Eine Umfrage des Faktenkontors ergibt, dass die Deutschen unterschiedliche Meinungen zur Konjunktur-Prognose haben. 48 Prozent der Bundesbürger können die zuletzt wieder im Ifo-Index dokumentierte Zuversicht der deutschen Unternehmen nicht nachvollziehen. Wichtigster Grund für die Skepsis: Die Eurokrise ist aus Sicht der Bundesbürger noch nicht ausgestanden. Das sieht die optimistisch gestimmte Hälfte der Deutschen genauso, vertraut…


Eine Umfrage des Faktenkontors ergibt, dass die Deutschen unterschiedliche Meinungen zur Konjunktur-Prognose haben.

48 Prozent der Bundesbürger können die zuletzt wieder im Ifo-Index dokumentierte Zuversicht der deutschen Unternehmen nicht nachvollziehen. Wichtigster Grund für die Skepsis: Die Eurokrise ist aus Sicht der Bundesbürger noch nicht ausgestanden. Das sieht die optimistisch gestimmte Hälfte der Deutschen genauso, vertraut aber auf die Robustheit der deutschen Wirtschaft. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Die gespaltene Meinung der Deutschen zur wirtschaftlichen Entwicklung 2012 setzt sich auch in der Beurteilung der Finanzmärkte fort. 56 Prozent der Bundesbürger trauen dem derzeitigen Aufschwung an der Börse nicht über den Weg. Für sie hat sich der Wertpapierhandel schon wieder von der Realwirtschaft entkoppelt. Das hat Folgen: Drei von vier Deutschen wollen in diesem Jahr weder in Aktien noch in Aktienfonds frisches Geld investieren. Nur jeder Fünfte plant für 2012, sich mit neuem Geld direkt oder indirekt an Unternehmen zu beteiligen.

Info von Faktenkontor – www.faktenkontor.de
Foto von 4×6 –
www.istockphoto.de