Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Einfach, Schnell, Günstig: Dokumenten-Uploads und Überweisungen mit dem Smartphone

Von Merten Slominsky - 10. Juni 2015

Die ING-DiBa verwandelt die Smartphones ihrer Kunden zu Dokumentenscannern und optimiert auf diese Weise ihre Post- und Überweisungsprozesse. Damit leisten sie einen fundamentalen Beitrag für das strategische Ziel, die führende Digitalbank zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist es, die Kommunikationskanäle über die mobilen Geräte zu den Kunden hin auszubauen.

„Die Idee für Rechnungserkennung und Dokumenten-Upload entstand zunächst im Bereich Digital Channels“, erinnert sich Thomas Lingenfelder, Head of Document Services, IT Business Services, ING-DiBa AG. „Die Kunden sollten die Möglichkeit erhalten, zusätzliche Bankgeschäfte mit dem Smartphone zu erledigen. Und zwar von der Überweisung über die Begleichung einer Rechnung bis zum Einreichen von Dokumenten.“
Einerseits sei die Herausforderung gewesen, die Smartphones der Kunden für das Dokumentenscannen zu optimieren „eben weil ein normales Foto nicht ausreichend ist“. Andererseits wollte Lingengfelder einen sicheren, problemlosen und v.a. schnellen Informationsaustausch ermöglichen.
„Drittens sollten alle Daten und Dokumente digital vom Smartphone bis in die Backendsysteme übertragen und automatisch verarbeitet werden“, berichtet Lingenfelder weiter. „Und das gleichgültig, ob ein Mitarbeiter am Ende des Prozesses ein eingegangenes Schriftstück beantwortet oder die Bankenanwendung automatisiert eine Überweisung auslöst.“

Jeden Tag bis zu 90.000 Seiten im Posteingang

Die Lösung fanden die Verantwortlichen innerhalb ihrer eigenen Systeme.
„Wir verarbeiten seit Jahren jeden Tag bis zu 90.000 Seiten über unseren Posteingang. Es lag also nahe zu fragen, wie wir unser Input Management bis in die Smartphones der Kunden erweitern“, erklärt Lingenfelder.
Schon im April entschieden sich die Verantwortlichen der ING-DiBa für die Anschaffung der im Januar 2014 vorgestellten Mobile Capture Plattform. Und bereits ein halbes Jahr später hatte die IT-Abteilung die neuen Funktionen in die Banking-App integriert.
„Als wir Anfang Dezember unsere Banken-App relaunchten, stellten wir unseren Kunden das Scan-Frontend bereit, mit dem sie zusätzliche Kommunikation mit unserer Bank über das Smartphone erledigen können“, so Lingenfelder weiter.

Übers Smartphone ins Rechenzentrum

Die Kunden fotografieren Rechnungen, Überweisungsträger oder Dokumente. Die App bereitet die Bilder direkt auf dem Smartphone auf und überträgt das entstandene elektronische Dokument in ein Rechenzentrum. Tatsächlich sind die elektronischen Dokumente aus dem Smartphone die Rechenzentren in hoher Qualität, die Systeme können sie sofort weiter verarbeiten.
Im nächsten Schritt lesen die zentralen Anwendungen die Metadaten aus den Rechnungen und den Überweisungsträgern aus und senden sie zurück an das Smartphone. Die App stelle diese Daten direkt in die Maske der Überweisungsfunktion. Mit einem Touch korrigiert oder bestätigt der Kunde die Überweisung und schickt sie mit einem Wisch direkt in die Bankenanwendungen der ING-DiBa zurück. Fertig!
Beim Dokumenten-Upload gehe das Unternehmen noch einige Schritte weiter als bei der Rechnungserkennung, ergänzt Ralf Bühler, Teamleiter für das Team Input Management, ING-DiBa AG. „Wir nutzen hierfür alle Funktionen, die unsere Postverarbeitung zu bieten hat. Dazu schicken wir die elektronischen Dokumente aus den Smartphones direkt in unseren Dokumenten-Workflow.“

Synchronisation ist alles

Die Software klassifiziere, indiziere und extrahiere die Informationen aus den elektronischen Dokumenten. Anschließend leitet sie das Schriftstück an das Dokumenten-Management-System der Bank weiter. Hier werden alle eingehenden Dokumente in die Akte des Kunden sortiert und in den elektronischen Postkorb des zuständigen Sachbearbeiters gestellt. „Für uns ist entscheidend, dass unsere Mitarbeiter alle Eingangspost aus dem Smartphone exakt so verarbeiten, wie die Schriftstücke, die per Post, Fax oder E-Mail in unsere Bank kommen“, erläutert Bühler.
Jeder Kunde könne über die App sein Smartphone in einen Dokumentenscanner verwandeln, ergänzt Lingenfelder. Damit liefere er digitalisierte Dokumente seiner Schriftstücke, die die Bank ohne Probleme End-to-End verarbeitet. „Das ist ein völlig neuer Kanal für die Kommunikation mit unseren Kunden, der uns einen großen Schritt in Richtung führender Digitalbank bringt“, sagt Lingenfelder.

Bildnachweis: Kofax

Lesen Sie auch

Bankingclub-Radar zur Kundenbindung in Zeiten der Plattformökonomie

Umfrage: Kundenbindung in Zeiten der Plattformökonomie

Erneut erstaunliche Ergebnisse im BANKINGCLUB-Radar: In der zweiten[…]

Thorsten Hahn
Schneller Mensch als KI

KI ist wie Statistik auf Speed

Wenn es um Künstliche Intelligenz im Bankenbereich geht,[…]

Damian Beldycki

Innovationsverweigerer

Alle Banken verweigern sich Innovationen und alte IT-Systeme[…]

Thorsten Hahn

„Wir müssen die Bank zum Kunden bringen“

Trotz großer Abbau-Zahlen ein neues Filialkonzept? Frank Nebgen[…]

Thorsten Hahn
Mensch mit Fragezeichen schaut auf Hände mit einem Menschen links und einer KI rechts

Welche Fragen KI an uns stellt

KI trifft immer häufiger Entscheidungen mit drastischen Auswirkungen[…]

Dr. Marie-Luise Sessler

So gefährlich sind Plattformen für Banken

„Banking is necessary, banks are not.“ Wird Bill[…]

Thomas Friedenberger

Gemeinsam gegen Cyber-Angriffe kämpfen

Die Banken-IT wird heute durch maschinell organisierte Hochleistungs-Angriffe[…]

Bernd Märzluft

Von Künstlicher Intelligenz und von menschlicher

Warum nur sind viele Banken so zögerlich beim[…]

Thomas Friedenberger

Im Zeichen der Automatisierung

Low-Code-Software macht umfangreiches Programmieren unnötig und punktet mit[…]

Herbert Schild

„Aus der Bank heraus innoviert eine Bank nicht“

Carsten Meurer (Fujitsu) und Thorsten Hahn (BANKINGCLUB) reden[…]

Redaktion

Design Thinking – Scheitern ist kein Makel

Legosteine, Knetmasse, bunte Räume – wenn es um[…]

Olav Lippmann
Sven Siering auf der Bühne von INNOVATIONSforBANKS 2019 in Köln.

Change your running system!

Manch etabliertes Unternehmen tut sich schwer, die Digitale[…]

Sven Siering
Oscar Jazdowski, Co-General Manager der Silicon Valley Bank Germany

„Was ist das für eine komische Bank?“

Die Silicon Valley Bank (SVB) vergibt Kredite, bei[…]

Thorsten Hahn
Menschen am Strand beobachten eine Bitcoin-Sonne, die am Horizont untergeht und vom Meer gespiegelt wird. Im Artikel beschreibt Nicole Jonat, wie sich die Postbank auf eine Entdeckungsreise auf dem Feld der Blockchain-Technologie begeben hat.

Postbank goes Blockchain – ein Reisebericht

„Die kürzeste Antwort auf etwas ist, es einfach[…]

Nicole Jonat

Blockchain Babel

Autor: Igor Pejic Preis: 15,99 Euro Seiten: 209, broschiert ISBN: 978-0-7494-8416-3 Verlag:[…]

Lea Hoffmann

BANKINGCLUB-Radar: Die Organisation in digitalen Zeiten

Erstaunliche Ergebnisse im ersten BANKINGCLUB-Radar: Obwohl viele Banken[…]

Redaktion

Auch Roboter sind sterblich

Robo Advisor sollten mal das „nächste große Ding“[…]

Thomas Friedenberger

Was ich als Banker von der SXSW mitnehme

Ein Blick über den Bank-Tellerrand von einem der[…]

Hartmut Giesen

„Die Innovationsgeschwindigkeit war noch nie so hoch wie jetzt“

Innovationen zu finden, ist heute kein Problem mehr,[…]

Lea Hoffmann
Digitalisierung der Lager- und Warenfinanzierung

Die Zukunft der Waren- und Lagerfinanzierungen

Im Spannungsfeld von Risikoanforderungen, Kostenoptimierung und neuen digitalen[…]

Dirk Piethe

Sprache als Schlüssel zum Erfolg

Eine sprachpsychologische Analye der Kommunikation kann für Banken[…]

Martin Harasim

Ein Bekenntnis zu Fintechs und Innovation

Die Aufsicht muss eine Balance zwischen kundenorientierter Innovation[…]

Heiko Trautmann

PSD2: Diese fünf Trends bestimmen den Markt

Regulierung, veränderte Kundenerwartungen, neue Wettbewerber – die Herausforderungen[…]

Oliver Dlugosch
Vorstand Dr. Michael Meyer und Innovationsmanager Robin Nehring von der Stadtsparkasse Düsseldorf

Robo Advisor und Filialvertrieb

Viele Sparkassen leiten ihre Kunden zum Deka-Robo bevestor[…]

Philipp Scherber

Blockchain: Das wahre Potenzial für Banken

Wie werden Blockchain und DLT die Welt verändern[…]

Igor Pejic

Telepräsenz: so fern und doch so nah

Digitale Kommunikation und persönliche Beratung müssen sich nicht[…]

Daniel Fernandez

Die Entstehung der Fintechs

Die Entstehungsgeschichte der Fintech-Start-ups durchlief mehrere Phasen –[…]

Redaktion

Professionelle Investitionen für alle

Mit einem digitalen Marktplatz öffnet die Hamburger Crowdfunding-Plattform[…]

Redaktion

„Heute geht es vor allem darum, etablierte Standards anzunehmen und effizienter zu werden“

Machine Learning ist aktuell branchenübergreifend in aller Munde.[…]

Redaktion
Emanuel Issagholian, Leiter der Gothaer Digital GmbH

„Die richtigen Skills zu finden, ist eine zentrale Aufgabe“

Um Innovationen zu entwickeln, bietet es sich an,[…]

Philipp Scherber
Fragebogen der Plattform friends in bank der Frankfurter Sparkasse: "Auf welchem Tonträger hast du deine erste Musik gekauft?"

„Wir möchten Berater und Kunden zusammenbringen, die sich sympathisch sind“

Im InnovationLab der Frankfurter Sparkasse reifte die Überlegung,[…]

Philipp Scherber
MOVE wurde im S-Hub entwickelt und ist die Tester-Plattform für Sparkassen-Kunden.

Tester-Plattform für moderne Produkte und Services

Produkte und Services bleiben nur relevant, wenn sie[…]

Jens Rieken
Detlef Zell und Michel Billon: Geschäftsführer der Hanseatic Bank.

Detlef Zell und Michel Billon – der Weg zur agilen Bank

Detlef Zell und Michel Billon – Geschäftsführer der[…]

Thorsten Hahn
Ingo Küpper, Geschäftsführer der crossbuilders GmbH

Das Spiel im Sandkasten

Um auf die Veränderungen am Markt reagieren zu[…]

Philipp Scherber
Amtsantrittsrede von John F. Kennedy am 20. Januar 1961

Das Streben nach Innovation

Begeistert eure Mitarbeiter, damit sie die Kunden begeistern!

Philipp Scherber
Warum entscheiden sich KMU gegen Digitalisierung? Eine Grafik aus dem „Digitalisierungsindex von KMU in NRW 2018“.

KMU-Förderung: Innovationen finanzieren

Die Digitalisierung stellt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen[…]

Gabriela Pantring
Dirk Emminger, Director Business Development bei der Temenos Deutschland GmbH

„Die deutschen Banken tun sich schwer, eine nachhaltige Fintech-Strategie aufzubauen“

Die Auswahl- und Integrationsprozesse bei Bank-Fintech-Kooperationen dauern häufig[…]

Philipp Scherber

Disruption durch KI

Allen Unkenrufen zum Trotz ist die allumfassende Banken-Disruption[…]

Thorsten Hahn

Fintechs im Spannungsfeld der Regulatorik

Nicht nur Banken, sondern auch Fintechs müssen sich[…]

Tim Klippstein

Die nächste Generation von Robotic Process Automation

Customer-Due-Diligence- und Know-Your-Customer-Prozesse sind nicht nur zeitaufwändig, sondern[…]

Daniel Fernandez

„Wir möchten einen Kulturwandel anstoßen“

Marie-Luise Sessler und Michael Koßmehl haben sich bei[…]

Philipp Scherber

Ideen dürfen nicht an der Finanzierung scheitern

Neue Ideen und Geschäftsmodelle lassen sich nur dann[…]

Eckhard Forst

Signaturtag 2018

Vorbericht zu unserem Fachkongress Signaturtag 2018 am 19.[…]

Daniel Fernandez

„Okay Google, ich würde gerne zahlen!“

Der Internet-Riese Google startet mit seiner eigenen Mobile[…]

Tobias Schenkel

„Früher war alles besser – oder?“

Das Quartier 110 in Berlin Mitte verbindet Vergangenheit[…]

Philipp Scherber

Beschleunigte Innovation durch Kooperation

Das Retail Banking sieht sich mit einer Reihe[…]

Patrick Düpmann

Brauchen Banken eine eigene Wallet-App für das mobile Bezahlen?

Gerade die jüngere Kundengeneration bevorzugt bei mobilen Bezahlvorgängen[…]

Volker Koppe

Rezension: Digital Work Design

Der Begriff der „Digitalisierung“ ist heutzutage nicht mehr[…]

Dalia El Gowhary

Tech-Unternehmen haben spezielle Anforderungen

Start-ups aus dem Technologiebereich haben besondere Anforderungen, wie[…]

Patrick Lindstädt