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Staatsanwälte lassen bei Kirch-Prozess nicht locker

Die Sommerpause ist vorbei und die Deutsche Bank muss sich auf eine Verlängerung des Kirch-Prozesses einstellen. Wie das Handelsblatt schreibt, beantragte die Staatsanwaltschaft die Vernehmung weiterer Zeugen, darunter Größen wie Friede Springer. BANKINGNEWS berichtete bereits im vergangenen Jahr, dass der Zeitpunkt des ominösen Interviews von Seiten der Deutschen Bank vielleicht gar kein Zufall war, sondern …


Bildnachweis: Epitavi via istockphoto.de

Die Sommerpause ist vorbei und die Deutsche Bank muss sich auf eine Verlängerung des Kirch-Prozesses einstellen. Wie das Handelsblatt schreibt, beantragte die Staatsanwaltschaft die Vernehmung weiterer Zeugen, darunter Größen wie Friede Springer. BANKINGNEWS berichtete bereits im vergangenen Jahr, dass der Zeitpunkt des ominösen Interviews von Seiten der Deutschen Bank vielleicht gar kein Zufall war, sondern  aus geschäftlicher Perspektive wohl überlegt. Rolf Breuer sprach dem Medienunternehmen Leo Kirchs in diesem Zusammenhang jegliche Kreditwürdigkeit ab. Leo Kirch forderte von der Deutschen Bank infolgedessen Schadensersatz, da er das Interview des Bankers als ausschlaggebend für die Pleite seines Unternehmens wertete. Im Laufe dieses Verfahrens sollen die Angeklagten Prozessbetrug begangenen haben, indem sie die Unwahrheit sagten. Der Prozess zieht sich mittlerweile wie ein Kaugummi und die Beschuldigten, Co-Chef Jürgen Fitschen, Rolf Breuer und Josef Ackermann finden ihre Köpfe wohl noch ein bisschen länger in der Anklageschlinge.