Bankenbrief
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Trump setzt Dollar und US-Notenbank unter Druck
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Kurz vor den Osterfeiertagen hat US-Prรคsident Donald Trump durch ein aufsehenerregendes Interview zur Wรคhrungs- und Zinspolitik an den Finanzmรคrkten heftige Kursbewegungen ausgelรถst. Mit der Bemerkung „Ich glaube, unser Dollar wird zu stark“ schickte er die US-Wรคhrung heute an den Devisenmรคrkten auf Talfahrt. Der Euro und der japanische Yen verteuerten sich im Umkehrschluss, der Goldpreis erreichte ein Jahreshoch. Teilweise sei er selbst daran schuld, meinte Trump zum Anstieg des Dollarkurses in den vergangenen Monaten. „Die Leute haben Vertrauen in mich.“ Experten argumentieren indes, die Dollarstรคrke beruhe vor allem auf der Zinserhรถhung durch die US-Notenbank Fed. Ein starker Dollar belastet die Exporte der USA und macht Importe aus anderen Lรคndern gรผnstiger. Es sei schwierig, wettbewerbsfรคhig zu bleiben, wenn gleichzeitig zu der Dollarstรคrke andere Nationen ihre Wรคhrungen abwerteten, argumentiert Trump. Er sprach aber ausdrรผcklich China von dem von ihm selbst erhobenen Vorwurf frei: „Sie sind keine Wรคhrungsmanipulatoren.“ Vรถllig ungewรถhnlich fรผr einen US-Prรคsidenten mischte er sich auch in die aktuelle Zinspolitik ein. Er sprach den Wunsch an die US-Notenbank aus, bei weiteren Leitzinserhรถhungen vorsichtig zu sein, um den Dollar nicht noch stรคrker zu machen. „Ich mag Niedrigzinspolitik, um ehrlich zu sein“, sagte er. Im Wahlkampf hatte Trump noch das Gegenteil gesagt. In Bezug auf Fed-Chefin Janet Yellen, die er zuvor angegriffen hatte, erklรคrte er jetzt: „Ich mag sie und ich respektiere sie.“ Ihre Ablรถsung nach Ende ihrer ersten Amtszeit im Jahr 2018 sei keine beschlossene Sache, betonte Trump, was Spekulationen auf eine zweite Amtszeit von Yellen nรคhrte.
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Was in den nรคchsten Tagen wichtig wirdAm Karfreitag beginnen die Ostermรคrsche von Parteien, Gewerkschaften und Friedensinitiativen. In der Tรผrkei stimmen die Bรผrger am Sonntag รผber eine Verfassungsreform ab, die Staatschef Recep Tayyip Erdogan deutlich mehr Macht verleihen wรผrde. Mit ersten Ergebnissen ist am frรผhen Abend zu rechnen. Eine knappe Woche vor der Prรคsidentschaftswahl in Frankreich sprechen die Prรคsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron, der unabhรคngig ist, und Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National am Montag auf Groรkundgebungen in Paris. Am Dienstag legen die US-Groรbanken Goldman Sachs und Bank of America ihre Ergebnisse fรผr das erste Quartal 2017 vor.
Gute Mitarbeiter nicht vergraulen
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