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Britische Banken rechnen mit Verlust des EU-Passes

Bankenbrief
Wichtiges vom 12. Januar 2017

Das Thema

Britische Banken rechnen mit Verlust des EU-Passes

Die britische Finanzbranche ist von ihrer Forderung abgerรผckt, nach einem Brexit den uneingeschrรคnkten Zugang zum Binnenmarkt der Europรคischen Union (EU) zu behalten. Das geht aus einem heute verรถffentlichten Papier der Interessensvereinigung TheCityUK hervor. Banken, Versicherer und Vermรถgensverwalter seien zu dem Schluss gekommen, dass es bei einem EU-Austritt GroรŸbritanniens keine realistische Chance auf die Erhaltung der vollen Passporting-Rechte gebe, hieรŸ es in dem Dokument. Der sogenannte EU-Pass ist Voraussetzung dafรผr, รผberall in der EU Geschรคfte machen zu kรถnnen. Stattdessen sollten „das Vereinigte Kรถnigreich und die Europรคische Union ein maรŸgeschneidertes Abkommen schlieรŸen, das gegenseitigen Marktzugang und รœbergangsvorschriften regelt, um genug Zeit zu gewinnen, das neue Verhรคltnis zu implementieren“, hieรŸ es von Seiten der CityUK.

handelsblatt.com
finews
.ch
bloomberg.com
telegraph.co.uk

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Die weiteren Themen von heute:

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  • EZB will Bรถrsenfusion prรผfen
  • Umfrage: Jeder dritte Bankkunde kรถnnte zu Google und Co. wechseln
  • Wechsel an der Spitze der League Tables
  • Funding Circle sichert sich 100-Millionen-Dollar-Finanzierung
  • UBS vor Menschenrechtsgerichtshof gescheitert
  • Geldautomat lรคsst Gรผterzug entgleisen
  • Mustier: Kapitalerhรถhung bis Mitte Mรคrz mรถglich
  • Mnuchin verkauft Beteiligungen
  • Seeger wird Deutschland-Chef von Funding Circle
  • Ex-Sachsen-LB-Vorstand Leusder bekommt neue Chance

Was morgen wichtig wird

Die US-GroรŸbanken Wells Fargo, JPMorgan und Bank of America verรถffentlichen ihre Geschรคftszahlen fรผr das vierte Quartal 2016.

Der Nachschlag

Mit Detektiven gegen Schummel-Bewerber

Die Machenschaften mancher Mitarbeiter haben Banken bereits Milliarden gekostet. Mal waren es Manipulationen von Zinssรคtzen, mal waren es hochriskante Geschรคfte, die schiefgingen. Manche Unternehmen setzen bei der รœberprรผfung von Bewerbern bereits auf Detektive. Und die werden immer wieder fรผndig. „Mit der modernen Technik lรคsst sich sehr leicht tรคuschen“, sagt Manfred Lotze, Chef der Wirtschaftsdetektei Kocks. Mal werden Zeugnisse eigenhรคndig geschรถnt, mal Stationen im Lebenslauf ganz erfunden. Kocks rรคt: Banken sollten sich bei risikorelevanten Mitarbeitern unbedingt polizeiliche Fรผhrungszeugnisse vorlegen lassen.

Bildnachweis Vorschaubild: iStock.com/Olci

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