Nach einem starken Geschäftsjahr 2025 hat die Deutsche Bank auch im ersten Quartal 2026 ein Rekordergebnis erzielt. Der Nachsteuergewinn stieg um acht Prozent auf 2,2 Mrd. Euro, das Vorsteuerergebnis lag bei 3,0 Mrd. Euro (+7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal). Auch der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 1,06 Euro.
Nach Einschätzung von Vorstandsvorsitzendem Christian Sewing ist das erste Quartal 2026 somit ein guter Start in die nächste strategische Phase der Deutschen Bank: „Unsere drei strategischen Hebel – fokussiertes Wachstum, ein skalierbares Betriebsmodell und strikte Kapitaldisziplin – bilden die Grundlage, langfristig Mehrwert für unsere Aktionäre zu schaffen. All das unterstreicht unseren Anspruch, der europäische Champion im Bankgeschäft zu werden.“
Die Profitabilität verbesserte sich weiter: Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) stieg auf 12,7 Prozent, während die Kostenquote auf 58,9 Prozent sank. Alle Geschäftsbereiche erreichten dabei solide Renditen nahe oder über 13 Prozent.
Das Wachstum wurde vor allem durch starke Kundenaktivität getragen. Die Konzernerträge beliefen sich auf 8,7 Mrd. Euro, das verwaltete Vermögen stieg auf 1,8 Billionen Euro, unterstützt durch 22 Mrd. Euro Nettomittelzuflüsse.
Gleichzeitig hielt das Institut seine Kosten unter Kontrolle: Die Ausgaben gingen um zwei Prozent auf 5,1 Mrd. Euro zurück – trotz Investitionen in Wachstum und Effizienzprogramme. Auch im Kreditgeschäft blieb die Lage stabil stabil. Die Risikovorsorge lag bei 519 Mio. Euro und spiegelte ein insgesamt stabiles Kreditportfolio wider.
Darüber hinaus verfügt die Bank über eine weiterhin robuste Kapitalausstattung. Die harte Kernkapitalquote lag bei 13,8 Prozent und damit im Zielkorridor. Auf dieser Basis hält das Institut an einer hohen Ausschüttungsquote von 60 Prozent fest und führt ein Aktienrückkaufprogramm über 1 Mrd. Euro durch.
Strategisch treibt die Deutsche Bank ihr Modell der „Globalen Hausbank“ voran, mit Wachstum in allen Kerngeschäftsbereichen (Privatkunden, Vermögensverwaltung, Unternehmens- und Investmentbank). Für 2026 bestätigt das Institut den positiven Ausblick: Ziel sind rund 33 Mrd. Euro Erträge sowie weiterhin steigende Profitabilität bei stabiler Kosten- und Risikolage.



