Montag, 09. Mรคrz 2026
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Es gibt noch viel Optimierungspotenzial beim Transparenzregister

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Noch nie wurden so viele Geldwรคscheverdachtsfรคlle eingereicht wie 2019. Laut FIU-Jahresbericht hat die Zahl an Verdachtsmeldungen den bislang hรถchsten Stand erreicht. Der enorme Anstieg an Meldungen hebt die Bedeutung der Geldwรคscheprรคvention auf ein neues Level. Das Hauptziel aller muss sein, die internen Standards und MaรŸnahmen in der Bekรคmpfung von Geldwรคsche und anderen Finanzstraftaten kontinuierlich umzusetzen.

Ein Instrument in der Geldwรคscheprรคvention soll das Transparenzregister darstellen, mit dem Banken und weitere Verpflichtete durch die seit Anfang 2020 in Kraft getretene Geldwรคscherichtlinie stรคrker in die Pflicht genommen werden. Das gilt besonders bei Eingehen einer neuen Geschรคftsbeziehung. Hier ist die Einholung eines Nachweises aus dem Transparenzregister fรผr die Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten zum Muss geworden.

Aus aktueller Sicht fรคllt die Erfolgsbilanz des Transparenzregisters hinsichtlich seiner Nutzung und eines erhofften Durchbruchs in der Bekรคmpfung von Geldwรคsche eher bescheiden aus. Doch woran liegt das?

Die wahren Akteure im Hintergrund

Viele Unternehmen sind von der Meldepflicht durch die Eintragungen in รถffentlichen Registern befreit. Und da ein konstantes Durchgreifen und Nachforschen seitens der Behรถrden oftmals ausbleibt, bleiben die wahren Akteure im Hintergrund hรคufig anonym. Auch bei der Plausibilisierung von Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten, besonders bei auslรคndischen Gesellschaften, bestehen aktuell keine strengenย  Nachforschungspflichten. Ebenso lassen sich Diskrepanzen und Herausforderungen fรผr die Arbeit mit dem Transparenzregister bei den aktualisierten Auslegungs- und Anwendungshinweisen der BaFin feststellen. Vor allem die Pflicht zur Abgabe von Unstimmigkeitsmeldungen nach ยง 23a GwG fรผhrt zu erheblichem Mehraufwand fรผr die Verpflichteten.

Sowohl aus regulatorischer als auch aus technischer Perspektive lรคsst das Transparenzregister hinsichtlich des erhofften Nutzens und Erfolgs viel Optimierungspotenzial offen. Aktuell existiert keine Mรถglichkeit der automatisierten Anbindung an das Transparenzregister. So stellt sich die Frage, wie die Anforderungen fรผr das Transparenzregister mit einem optimierten KYC-Prozess in Einklang gebracht werden kรถnnen.

Eine KYC-as-a-Service-Lรถsung, wie KYC MORE von CRIFBรœRGEL und CURENTIS, kann dabei helfen. Mit ihr kรถnnen zwei zentrale Aufgaben bewรคltigt werden, die sich rund um das Transparenzregister fรผr GwG-Verpflichtete ergeben: die Einholungspflicht und die Unstimmigkeitsmeldungen.

Zur Einholungspflicht: Hauptziel von KYC MORE ist es, den Prozess zu automatisieren. Dafรผr werden integrierte Quellen und die in einer Rule-Engine individuell einstellbaren Regeln eingesetzt. StรถรŸt nun ein Kunde das FirmenkundenOnboarding an, erfolgt mit KYC MORE automatisch die Einholung der Informationen aus dem Handelsregister. Sofern die erforderlichen Informationen zur Ermittlung des wirtschaftlich Berechtigten daraus ermittelbar sind, greift die Mitteilungsfiktion gemรครŸ ยง 20 Abs. 2 GwG. Die Einholungspflicht ist damit durch einen digitalen vollautomatisierten Prozess erfรผllt.

KYC MORE fรผhrt stets die vollautomatisierte Fiktionsprรผfung durch und nutzt nur fรผr jene Fรคlle eine Unterstรผtzung durch manuelle Ressourcen, fรผr die die Daten aus elektronischen Registern keine Informationen zum wirtschaftlich Berechtigten aufzeigen.

Zu Unstimmigkeitsmeldungen: Sollten Verpflichtete feststellen, dass ihnen vorliegende Daten von Informationen aus den Registern abweichen, mรผssen sie eine Unstimmigkeitsmeldung an das Transparenzregister abgeben, etwa wenn Nachname, Geburtsdatum oder Wohnort der ermittelten wirtschaftlich Berechtigten voneinander abweichen. MaรŸgeblich sind dabei Informationen, die in einem amtlichen Ausweisdokument erfasst wurden.

Das Risiko von Abweichungen

Durch die Nutzung der CRIFBรœRGEL-Datenbanken erkennt KYC MORE das Risiko von Abweichungen. Dann empfiehlt die Lรถsung, dass im KYC-Prozess Ausweisdokumente geprรผft werden. Bestรคtigt sich durch die Prรผfung die Abweichung, bereitet KYC MORE die Unstimmigkeitsmeldung der Bank vor.

Durch den modularen Aufbau kรถnnen Kunden Teilprozesse in Anspruch nehmen oder KYC MORE fรผr den kompletten Firmenkunden-Onboarding-Prozess nutzen. Der Output kann flexibel gestaltet werden, um die Compliance-Bedรผrfnisse der Kunden zu erfรผllen.

Tipp: Sie mรถchten mehr zum Thema Digital Onboarding? Dann schauen Sie mal hier.

Dr. Frank Schlein ist seit Mai 2020 neuer CEO von CRIF (Geschรคftsregion Deutschland, ร–sterreich, Polen).

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