Mittwoch, 29. April 2026
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Ist ein VPN ein Muss?

ร–ffentliche Netzwerke sind oft unzureichend gesichert. Zusรคtzlichen Schutz versprechen hier die sogenannten VPNs (Virtual Private Networks). Diese verschlรผsseln die eigene IP-Adresse und somit auch die Netzwerkaktivitรคt durch eine Kette verschiedener Server. Dadurch wird die Online-Identitรคt des Nutzers verschleiert und ermรถglicht sogar Zugang zu Webseiten oder Content, der einem aufgrund von Beschrรคnkungen des Landes oder des Providers verschlossen bleibt.ย ย ย 

Sicherheit im รถffentlichen Wi-Fi

Ob am Flughafen oder im Cafรฉ, รถffentliches WLAN ist praktisch, aber es geht auf Kosten der Sicherheit.ย Ein heruntergeladenes VPN, schรผtzt die eigenen Daten, wรคhrend der Nutzung fremder Netzwerke, und verbirgt Browserverlauf, Bankdaten, Kontopasswรถrter und vieles mehr besonders vor Cyberkriminellen.ย 

Datenschutz bei Deinem Internetdienstanbieter

Im heimischen Netzwerk ist die Gefahr eines Angriffes geringer, aber dennoch nicht unwahrscheinlich.ย So kann etwa der Internetanbieterย auf alle Internetdaten zugreifen. Folglich kann nachverfolgt werden, wann, wo und wie man surft. Es besteht das Risiko, dass Daten gesammelt und an Werbetreibende verkauft werden โ€“ auch die Funktion des โ€žInkognitomodusโ€œ oder โ€žPrivates Surfenโ€œ schรผtzen einen davor nicht. Geraten diese Daten in die falschen Hรคnde kann dies enorm gefรคhrlich sein.ย ย 

Datenschutz durch die von Dir genutzten Apps und Dienste

Der Internetanbieter ist nicht die einzige potenzielle Gefahr in den eigenen vier Wรคnden. Leider sammeln viele Apps und Dienste ebenfalls Daten, um diese an Dritte zu verkaufen โ€“ trotz Kritik der Nutzer.

Datenschutz vor Deiner Regierung

Obwohl viele Internetprovider, Apps und Internet-Datendrehscheiben zusichern, dass keine Daten an die Regierungen verkauft werden, kommen dennoch Vorfรคlle zutage, in denen Informationen in deren Hรคnde fallen.  

Seit Edward Snowden 2013 aufgedeckt hat, dass der US-Konzern Verizon Internet- und Telefondaten von Nutzern an die NSA (National Security Agency) verkauft hat, sind sich die Bewohner der (westlichen) Welt der verschiedenen Mรถglichkeiten bewusst geworden, wie die Regierungen ihre Daten รผberwacht und sammelt. Nach den Enthรผllungen Snowdens und der darauffolgenden medialen Empรถrung wurden mehrere Gesetze erlassen, um die staatlichen รœberwachungen zu regulieren.ย 

Doch erst im Januar dieses Jahres umging der militรคrische Nachrichtendienst der USA, die Defense Intelligence Agency, ein Gesetz, welches besagt, dass die Regierungsbehรถrden Haftbefehle vorlegen mรผssen, bevor sie Telefongesellschaften zur Herausgabe ihrer Nutzerdaten auffordern. Dem wich der Nachrichtendienst aus, indem er Drittanbieter fรผr dieselben Daten bezahlte, wie die New York Times berichtet.ย ย 

VPNs ermรถglichen also einen rundum Schutz der privaten Daten im Internet. Und auch wenn das Betrรผger nicht vรถllig abhรคlt, so macht es die Nutzung eines solchen Dienstes den Cyberkriminellen deutlich schwerer.   

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