Bares bleibt Wahres: Eine Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt, dass die Bargeldakzeptanz im Euro-Währungsgebiet wieder leicht zunimmt.
92 Prozent der Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen an physischen Standorten im Einzelhandel anbieten – etwa in Restaurants, Cafés und Hotels sowie in den Bereichen Kunst, Unterhaltung und Freizeit – akzeptieren Bargeldzahlungen. 2024 lag dieser Anteil bei 90 Prozent.
Akzeptanz von Mobile Payments steigt
Bargeld bleibt damit die am weitesten verbreitete Zahlungsmethode im Euroraum. Während die Akzeptanz von Kartenzahlungen mit 88 Prozent weiterhin stabil bleibt, stieg die Akzeptanz von mobilen Zahlungen von 36 Prozent im Jahr 2024 innerhalb von zwei Jahren auf 68 Prozent.
Ein Viertel der befragten Unternehmen im Euroraum gab außerdem an, Maßnahmen zur Förderung digitaler Zahlungen ergriffen zu haben – dazu zählen etwa Investitionen in Kassen, die bargeldlose Zahlungen akzeptieren. Bereits 13 Prozent der befragten Unternehmen haben Selbstbedienungskassen eingeführt.
Welche Zahlungsmethoden im Endeffekt akzeptiert werden, hängt im Wesentlichen von den Präferenzen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Sicherheit und einer einfachen Abwicklung ab. Dabei sind die Vorteile der Bargeldzahlung insbesondere im Datenschutz und in der Zuverlässigkeit.
An der Umfrage der EZB nahmen 8.205 Unternehmen aus allen 21 Ländern des Euro-Währungsgebiets teil. Die Befragungen fanden zwischen Februar und April 2026 statt.
Payment im Wandel: Die Zukunft des Bezahlens
Bargeld bleibt relevant, gleichzeitig gewinnen Kartenzahlungen und Mobile Payments weiter an Bedeutung. Doch wie verändert sich die Payment-Landschaft und welche Trends werden Handel und Verbraucher künftig prägen? Auf Next Generation Payment 2026 diskutieren Expertinnen und Experten die wichtigsten Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Branche. Jetzt informieren und dabei sein.

