Sonntag, 20. September 2026

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Das Editorial des Herausgebers

Weitere Beiträge und Interviews

Agentic AI bei Banken: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann“

KI-Agenten könnten grundlegend verändern, wie Kunden künftig mit Banken interagieren. Im Interview spricht Maik Klotz über das Potenzial von Agentic AI, die Zukunft der Bank-App und die Erfahrungen aus seinem eigenen Banking-Agenten simplebanking.

Agentic Commerce: Wer gewinnt im Kampf um Sichtbarkeit?

KI verändert für Banken nicht nur interne Prozesse, sondern vor allem den Weg zum Kunden. Wenn KI-Systeme künftig vorentscheiden, welche Anbieter und Produkte überhaupt in die engere Auswahl kommen, beginnt der Wettbewerb schon vor dem ersten Klick. Für Banken heißt das: Sie müssen nicht nur sichtbar, sondern auch für Maschinen verständlich und für Menschen vertrauenswürdig bleiben.

Gen Z: Wenig Vertrauen in die Rente, viel Interesse an Vorsorge

Die Gen Z blickt skeptisch auf die gesetzliche Rente: Nur 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen rechnen damit, im Alter noch eine staatliche Rente zu erhalten. Gleichzeitig gewinnt die private Vorsorge an Bedeutung und auch das geplante Altersvorsorge-Depot stößt bei jungen Erwachsenen auf Interesse.

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft erholt sich – Niedrigwasser könnte Aufschwung bremsen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Frühjahr 2026 robuster entwickelt als erwartet. Die Bundesbank sieht Deutschland inzwischen auf einem erkennbaren Erholungskurs. Hohe Energiepreise, eine schwache Konsumnachfrage und neue Belastungen durch Niedrigwasser könnten den Aufschwung im dritten Quartal allerdings bremsen.

KI im Interesse des Kunden: Die zwei Seiten intelligenter Banken

Es gibt kaum einen Wirtschaftssektor, der es sich heute noch leisten kann, auf Daten und KI zu verzichten. Auch Banken als regulierte Branche setzen inzwischen intensiv auf intelligente Technologien. Die innovative und konsequente Umsetzung zeigen Praxisbeispiele zu Kundenkommunikation und Betrugsbekämpfung.

Wero legt bei Bekanntheit zu – Nutzung bleibt schwach 

Wero wird in Deutschland bekannter, bleibt aber weit von einer breiten Nutzung entfernt. Eine aktuelle Verivox-Umfrage zeigt: Trotz steigender Bekanntheit hat bislang nur eine kleine Minderheit den europäischen Bezahldienst tatsächlich genutzt.

Globale Instant Payments – Der Weg zu 24/7-Zahlungsverkehr ohne Grenzen

Geld soll künftig genauso schnell über Grenzen fließen wie eine Nachricht. Was mit SEPA Instant im europäischen Zahlungsverkehr bereits Realität ist, stellt den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr vor neue Herausforderungen. Für Banken wird Geschwindigkeit damit zum neuen Standard und Echtzeitfähigkeit zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Private Credit: Viel Wirbel um nichts oder berechtigtes Warnsignal?

Seit Ende 2025 herrscht verstärkte mediale Aufmerksamkeit zum Thema Private Credit. Noch immer jagt hier eine Headline die nächste: „Private Credit in Europa: Boom oder neue Finanzblase?“, „Warnung vor gravierenden Auswirkungen“, „Bringt der Nahost-Konflikt den Billionen-Markt zum Kollabieren?“. Inmitten globaler Dauerkrisen ist die Angst um die nächste Krise eminent.

Wero expandiert: Banken, Händler und Payment-Partner bauen europäisches Ökosystem aus

Wero entwickelt sich zu einer umfassenderen europäischen Payment-Plattform. Immer mehr Banken, Händler und Payment-Dienstleister integrieren die Lösung in ihre Angebote. Welche Entwicklungen dahinterstehen und wie Wero seine Position im europäischen Zahlungsverkehr ausbaut, zeigt der Überblick.

EZB-Umfrage: Bargeldakzeptanz steigt

Bargeld bleibt im Euroraum die am weitesten verbreitete Zahlungsmethode. Gleichzeitig gewinnt Mobile Payment deutlich an Bedeutung: Die Akzeptanz mobiler Zahlungen hat sich seit 2024 nahezu verdoppelt.