Bankenbrief
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Notenbank-Entscheidungen in der Kritik |
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Experten haben heute vor den Folgen der lockeren Geldpolitik durch die Notenbanken gewarnt. Commerzbank-Volkswirt Bernd Weidensteiner wies darauf hin, dass der Preisanstieg bei Finanztiteln oder Immobilien in den USA das Bruttovermรถgen der privaten Haushalte auf fast 750 Prozent des verfรผgbaren Einkommens habe hochschnellen lassen. „Es ist beinahe wieder so hoch wie auf dem Hรถhepunkt der Immobilienblase 2005/2006.“ Bernd Krampen, รkonom bei der Nord/LB, warnte: „Das Problem mit Spekulationsblasen ist, dass man sie meist erst dann als solche erkennt, wenn sie platzen.“ Bei Aktien, Anleihen oder Immobilien seien bereits Preisverzerrungen zu beobachten, die die Zentralbanken nur sehr behutsam korrigieren kรถnnten. Tomoya Masanao vom Anlagehaus Pimco sieht in den gestrigen Entscheidungen der Zentralbanken aus den USA und Japan ein untrรผgliches Zeichen, „dass die Notenbanken mit ihrem Latein am Ende sind“. Neben der Bank of Japan (BOJ) hatte auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihren Leitzins nicht erhรถht. Fed-Chefin Janet Yellen deutete aber an, dass es noch in diesem Jahr zu einem Zinsschritt kommen kรถnnte. „Falls keine neuen groรen Risiken hinzukommen und alles auf Kurs bleibt“, fรผgte sie hinzu.
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Was morgen wichtig wirdIn Berlin trifft sich der deutsch-franzรถsische Wirtschafts- und Finanzministerrat. Die Hochschule der Deutschen Bundesbank und die Universitรคt Paderborn veranstalten die Fachtagung „Compliance im Wertpapierhandel“. Referenten sind unter anderem Verena Ross (Europรคische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehรถrde), Elisabeth Roegele (Bundesanstalt fรผr Finanzdienstleistungsaufsicht) und Thomas Richter (Deutscher Fondsverband BVI)
Quiz: Kรถnnen Sie Wirtschaft?
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Bildnachweis Vorschaubild (Federal Reserve): iStock.com/traveler1116
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