Dienstag, 10. Mรคrz 2026
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Datensicherheit: Einfallstor Drucker

Datensicherheit und Datenschutz sind und bleiben in aller Munde. Sowohl die gesetzlichen Vorschriften als auch die Ausgaben fรผr IT-Sicherheit in Unternehmen steigen und bei durchschnittlich fast zwei erfolgreichen Datenangriffen je Firma in einer Woche ist das dringend notwendig. Zunehmende Globalisierung und Mobilisierung, die Nutzung der Cloud und eigener Mobilgerรคte fรผr den Zugriff auf das Firmennetzwerk sind auch im Mittelstand lรคngst normal geworden. Allerdings, und das wissen die wenigsten, ist der Drucker schon lรคngst kein Gerรคt mehr, dessen Aufgabe lediglich im Bedrucken von Papieren besteht. Digitale Drucker und Multifunktionsgerรคte sind genauso wie Computer in das Unternehmensnetzwerk eingebunden. Wie Computer verfรผgen sie รผber Festplatten, IP- und E-Mail-Adressen. Als vollwertige Netzwerk-Gerรคte sind sie deshalb genauso sicherheitsrelevant wie andere Netzwerkgerรคte und mรผssen genauso geschรผtzt werden. Bei der Wahl der passenden Gerรคte bleibt das Thema Sicherheit allerdings hรคufig auf der Strecke.

Cyber-Angriffe auch รผber den Drucker

Ohne ausgeklรผgeltes Sicherheitskonzept stellen sie ein groรŸes Einfallstor fรผr Hacker, Datendiebe und Viren dar, die wertvolle Kundendaten und Forschungsergebnisse stehlen oder das gesamte Unternehmen lahmlegen kรถnnen. Das passiert hรคufiger, als man gemeinhin annimmt. Denn die Angriffsmรถglichkeiten steigen durch die zunehmende Cloud-Nutzung und die steigende Gerรคtevielfalt im Unternehmen.
Allein im Jahr 2014 zรคhlte der aktuelle โ€žData Breach Investigations Reportโ€œ des US-Unternehmens Verizon weltweit รผber 80.000 Cyberangriffe โ€“ das sind etwa 50 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Die Angriffe erfolgten auch รผber Drucker. Einer Umfrage des Forschungsunternehmens Quocirca im Juni 2015 zufolge erlitten 90 Prozent der befragten Unternehmen mindestens einmal Datenverluste durch eine unsichere Druckumgebung. Denn die Virtualisierung macht auch vor Ihrer Druckerflotte nicht Halt: Die digitalen Gerรคte der letzten Jahre sind im Firmennetz eingebunden und verfรผgen รผber eine Festplatte, eine eigene IP- sowie E-Mail-Adresse. Die Gefahr ist sehr ernst und darf nicht unterschรคtzt werden, denn im Schadensfall kann es richtig teuer werden: gesetzliche Strafen, Kunden- und Patientenklagen, Image-Verlust. Je nach GrรถรŸe des Unternehmens und Schwere des Datenverlusts kann dies bis zum Bankrott fรผhren.

Mit moderner Technik Angriffe verhindern

Um dieses enorme Sicherheitsrisiko einzugrenzen, bieten Hersteller wie HP nicht nur die gesamte Druckerflotte mit integrierter Sicherheit aus einer Hand an, sondern auch ein ausgeklรผgeltes Sicherheitskonzept.
Die neuen Enterprise-Gerรคte prรผfen schon vor dem Gerรคtestart sowohl BIOS wie auch Betriebssystem und kรถnnen Manipulationen oder Verรคnderungen identifizieren. Das Laden eines verdรคchtigen BIOS wird verhindert und das Original-BIOS von einem geschรผtzten Speicher wiederhergestellt. Auch ein verdรคchtiges Betriebssystem erkennen sie und laden es erst gar nicht. Im laufenden Betrieb entdecken die Gerรคte sogar Einbruchsversuche. Bei verdรคchtigen Aktivitรคten sperren sie sich und informieren den Administrator. Komplizierter wird es, die einzelnen Gerรคte in eine unternehmensweite Sicherheitsarchitektur einzubinden. Aber auch hierfรผr gibt es spezielle Sicherheitslรถsungen wie HP JetAdvantage. Sie unterstรผtzen Unternehmen dabei, eine einheitliche Sicherheitsrichtlinie fรผr die gesamte Druckerflotte zentral zu erstellen und per Knopfdruck vollautomatisch auf alle Gerรคte aufzuspielen. Die Software รผberwacht dann permanent, ob auf allen Gerรคten die Einstellungen korrekt gesetzt sind und korrigiert diese bei Bedarf.

Leichtfertigkeit begรผnstigt Attacken

Aber auch die offensichtlicheren Schwachstellen werden oft vergessen: Besonders das Ausgabefach ist anfรคllig fรผr neugierige Augen und schnelle Finger. Da 65 Prozent aller erfolgreichen Datenattacken durch interne Nachlรคssigkeiten oder Prozessmรคngel wie eben jene vergessenen oder gestohlenen Druckauftrรคge entstehen, lohnt es sich hier genauso, vorhandene Gerรคte aufzurรผsten oder umzusteigen. Dies lรคsst sich mit einer sogenannten Pull-Print Lรถsung verhindern. Der Druckauftrag wird nur dann ausgegeben, wenn der Mitarbeiter sich am Gerรคt authentifiziert, etwa mit seinem Firmenausweis oder der Eingabe der PIN. Mit dem cloudbasierten JetAdvantage Private Print und dem serverbasierten Access Control bietet Ihnen HP die Mรถglichkeit, die Lรถsung zu wรคhlen, die am besten zu Ihrem Betrieb und Unternehmen passt.
Diese serverbasierte Lรถsung ist allerdings sehr aufwรคndig. Um auch kleineren Unternehmen Pull-Print zu ermรถglichen, gibt es auch kostenlose, cloudbasierte Lรถsungen. Eine einfache Registrierung genรผgt, Investitionen in Server und Software sind nicht erforderlich. Weiterer Vorteil: Das Dokument wird verschlรผsselt in die geschรผtzte Cloud รผbertragen. Aus der Cloud kann es sich der Mitarbeiter an jedem beliebigen Laserdrucker mit Touchscreen ausgeben lassen.

Gesamtlรถsungen fรผr Drucker erleichtert Arbeit

Jedes Unternehmen hat seine eigene Kultur und benรถtigt dazu passende Lรถsungen. Hartmut Husemann, Country Manager Services & Solutions, HP Deutschland & ร–sterrreich, sieht das eigene Portfolio gut ausgewogen. โ€žWir produzieren Tintenstrahl- ebenso wie Laserdrucker fรผr unterschiedlichste Anforderungenโ€œ, so Husemann. โ€žZudem bieten wir unseren Kunden umfassende Gesamtlรถsungen, wie Managed Print Services und Dokumentenmanagement-Lรถsungen, bei denen sich diese immer weniger Gedanken um das Thema Drucken machen mรผssen.โ€œ Husemann betont nicht nur das breite Angebot, sondern auch die damit verbundenen Verwaltung des Dokumentenmanagements. Die Digitalisierung von Dokumenten ermรถglicht den Anwendern einen einfachen und schnellen Zugriff auf die abgelegten Daten. Husemann zieht das Fazit, dass die wachsende Virtualisierung der Arbeitswelt schon lรคngst nicht mehr aufzuhalten ist, aber Betriebe und Unternehmen gegen die einhergehenden Sicherheitsangriffe auf die Daten einiges tun kann.

Mehr Informationen unter: www.hp.com/de/printingsolutions

Julian Achleitner war von 2014 bis 2016 Redakteur bei BANKINGNEWS.

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