Diesem Vorwurf sieht sich die Deutsche Bank ausgesetzt. Zum zweiten Mal weigert sich die Bank eine Nachranganleihe freizugeben. Eigentlich ist es in dieser Anlageklasse üblich die Anleihen bei der ersten Möglichkeit zu kündigen. So allerdings ist das Kapital weiterhin mit vier Prozent Zinsen gebunden. Die Beschaffung von rund 1 Mrd. Euro auf dem Kapitalmarkt teurer wäre, wird die Kündigung hinausgezögert. Dieses Verhalten ist, aus Sicht der Bank, verständlich, allerdings wird es Anleger in diesem Segment stark verunsichern.
Thorsten Hahn, Jahrgang 1967, ist Herausgeber der BANKINGNEWS und Gründer des BANKINGCLUB. In seinem Editorial „Quer durch die Bank“ bezieht er regelmäßig zu den Themen Stellung, die die Welt der Finanzen bewegen.
Der Profinetzwerker zählt auf Plattformen wie XING und Linkedin zu den Nutzern mit der besten Vernetzung in die Finanzbranche. Wie kein Zweiter versteht er dieses Netzwerk zu nutzen und auch anderen zugänglich zu machen.
Außerdem ist der erfahrene Banker und Diplom-Kaufmann Autor verschiedener Fachbücher und Buchbeiträge.



