Da waren es nur noch drei. Derzeit gibt es noch drei Banken, die in ausschließlich privatem Besitz befindlich sind. Eine davon ist auf dem Weg, sich aus dieser Liste zu verabschieden:
Sal. Oppenheim.

Die meisten im Privatbesitz befindlichen Banken sind heute im Besitz anderen Banken oder ganz von der Bildfläche verschwunden. Dieses Schicksal könnte nun auch Sal. Oppenheim ereilen, denn die Deutsche Bank, die in die Verhandlungen zum Kauf der Bank eingestiegen ist, hat nichts dagegen, wenn der Investment-Bank-Anteil der Bank an die italienische Bank Mediobanca verkauft wird. Am Ende könnte die Marke Sal. Oppenheim nicht nur von der Bildfläche verschwinden, das Geschäftsmodell könnte zudem in seine Einzelteile zerlegt an unsterschiedliche Investoren verkauft werden.
Obwohl Kunden die Leistungen der privaten Banken sehr zu schätzen wissen, verbleiben nur noch sieben private Banken in Deutschland, von denen nur noch zwei in vollständig privatem Besitz sind. Ob und wie diese sich durch die Krise manövrieren bleibt abzuwarten.
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Thorsten Hahn, Jahrgang 1967, ist Herausgeber der BANKINGNEWS und Gründer des BANKINGCLUB. In seinem Editorial „Quer durch die Bank“ bezieht er regelmäßig zu den Themen Stellung, die die Welt der Finanzen bewegen.
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Außerdem ist der erfahrene Banker und Diplom-Kaufmann Autor verschiedener Fachbücher und Buchbeiträge.

