
Grรผndungsjahr: 2011
Gesellschafter: Mehrheitsgesellschafter Jens-Uwe Sauer
Produkt: Crowdfunding fรผr Startups
Mitarbeiter: 9
Web: www.seedmatch.de
Welchen Teil des โFinanzsystemsโ machen Sie mit Ihrem Unternehmen einfacher?
Investoren kรถnnen รผber unsere Crowdfunding-Plattform mit kleinen Betrรคgen in Startups investieren. Durch den transparenten Prozess senken wir Transaktionskosten und ermรถglichen Investoren, sich einzubringen und zu beteiligen.
Wie?
Durch unseren Fundingprozess: Startups machen ein Investmentangebot, Investoren kรถnnen Businessplรคne einsehen und dann ihre Investmententscheidung treffen. Beide Seiten kรถnnen sich im Investor Relations-Bereich austauschen.
Warum muss sich die etablierte Finanzbranche vor Ihrer Idee fรผrchten?
Wir schlieรen durch ein schlankes und effi zientes Online-Modell eine Bedarfslรผcke: Investoren und Startups kommen direkt zusammen. Startupinvestments waren zuvor normalen Anlegern verschlossen.
Bei so viel Selbstbewusstsein. Wo hรคngt es derzeit noch?
Crowdfunding fรผr Startups ist mit etwa 3 Jahren sehr jung. So gilt es, die Bekanntheit dieser speziellen Anlageform zu erhรถhen und gleichzeitig stets fรผr das Risiko des Startup- Investments zu sensibilisieren.
Wenn Sie einen Wunsch fรผr Ihr Unternehmen frei hรคtten, dann …
… wรผnschen wir uns deutlich bessere rechtliche Rahmenbedingungen fรผr Startups und Crowdfunding in Form einer proaktiven, gestalterischen Regulierung, die das Potenzial fรผr Crowdfunding ausschรถpft.
Was Sie der Bankbranche schon immer mal sagen wollten …
Banken sollten den Fintech-Bereich im Auge behalten, denn hier werden Zukunftsmodelle entwickelt. Die Chancen fรผr eine Entwicklung sind heute besser denn je. Unsere Partnerschaft mit der Consorsbank ist ein gutes Beispiel dafรผr.
BANKINGNEWS sprach รผber Seedmatch mit Jens-Uwe Sauer.
Das sagt der Experte:

โSeedmatch ist aus VWL-Sicht zu begrรผรen. Fraglich ist, ob Investoren das Risiko korrekt einschรคtzen. Es gibt bereits Vorschlรคge zur Verbesserung des Investorenschutzes. Das fรผr 2015 geplante Kleinanlegerschutzgesetz lรถst dieses Problem nur unzureichend, stellt die Plattformen dafรผr aber vor fragwรผrdige und teils unnรถtige Herausforderungen.โ
Thomas F. Dapp arbeitet seit 2008 als Volkswirt bei Deutsche Bank Research in Frankfurt am Main.

