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Weniger fragil, aber nicht immun: Schwellenländer meistern den jüngsten Schockzyklus überraschend gut. Doch die Unterschiede zwischen den Ländern treten stärker denn je hervor.
Weniger fragil, aber nicht immun: Schwellenländer meistern den jüngsten Schockzyklus überraschend gut. Doch die Unterschiede zwischen den Ländern treten stärker denn je hervor.
Ein möglicher Kurswechsel der US-Notenbank Fed unter Kevin Warsh könnte die Märkte grundlegend verändern: KI-Optimismus trifft auf einen konsequenten Bilanzabbau der Fed – mit potenziell steigenden US-Renditen, einer steileren Zinskurve und neuen Dynamiken für den US-Dollar. Prof. Dr. Carsten Wesselmann von der Kreissparkasse Köln über mögliche Konsequenzen.
Die Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus sorgt 2025 für tiefgreifende geopolitische Verschiebungen und wirtschaftliche Turbulenzen. Während Europa unter politischen und konjunkturellen Belastungen leidet, setzen die USA auf Protektionismus und Steuererleichterungen. Doch nach einem schwierigen Start ins Jahr verspricht eine weltweite Konjunkturerholung neue Chancen.
Die Ergebnisse der Europawahl von Anfang Juni wurden vielfach mit dem Begriff „Schadensbegrenzung“ umschrieben. Doch der Zuwachs an den Rändern des Parteienspektrums ist ein Belastungsfaktor für die europäischen Börsen. Politischer Stillstand beschneidet die Zukunftsperspektiven des Alten Kontinents.
Wird die erneute Präsidentschaft Donald Trumps die Unabhängigkeit der US-Notenbank gefährden? Karsten Junius, Chief Economist bei der Bank J. Safra Sarasin, erklärt, was Unabhängigkeit im Kontext einer Zentralbank bedeutet und warum diese schützenswert ist.
ESG-Faktoren haben sich bei der Analyse von Unternehmen etabliert. Bei der Analyse staatlicher Emittenten können sie aber auch einen Mehrwert liefern. Dabei gilt es aber einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Es zeigt sich, dass vor allem Umweltrisiken bei Anleihen von Industrieländern, wie auch von Entwicklungsländern, noch nicht ausreichend eingepreist werden.
Das robuste Wachstum und die erwarteten Leitzinssenkungen sind ein günstiges Umfeld für Aktien in diesem Jahr. Positive Renditen in diesem Segment sind deshalb wahrscheinlich, innerhalb der Anlageklasse bestehen jedoch große Divergenzen.
Vor dem Ausblick noch ein schneller Rückblick: Das abgelaufene Jahr 2023 wird mancher schnell vergessen wollen. Das Brutto-Inlands-Produkt (BIP) dürfte, bereinigt um Kalendereffekte, zum Jahreswechsel um 0,2 Prozent gesunken sein. Wenn wir den Film zwölf Monate weiter zurückspulen, sieht man indes, dass die Befürchtungen teils deutlich drastischer waren.
Nach dem Katastrophenjahr 2022 mit hohen Verlusten bei Aktien und Anleihen fällt die Inflation wieder und die Lage an den Finanzmärkten entspannt sich. Es gibt jedoch Argumente dafür, dass die Geldentwertung in Zukunft wieder anspringen könnte – mit ähnlichen Auswirkungen.
Die steigende Inflation in der Euro-Zone ist seit geraumer Zeit ein Dauerthema. Nach zunächst ausbleibender Reaktion möchten die Notenbanken die Situation nun unter Kontrolle bringen. Dabei wird die Fiskalpolitik eine entscheidende Rolle spielen, wie Zinsanhebungen ausfallen müssen.
Das vergangene Jahr markierte einen Einschnitt an den Kapitalmärkten. Bleibt das Marktumfeld 2023 unsicher? Dr. Frank Wohlgemuth, Leiter Research von der NATIONAL-BANK, analysiert die Entwicklungen und ver rät, warum auf Besserung gehofft werden darf.
Zentralbanken werden weltweit große Bilanzverluste erleiden, denn der Wert der Anleihen, die sie im Rahmen ihrer Quantitative-Easing-Programme gekauft haben, ist im Jahr 2022 erheblich gesunken. Technisch gesehen können Zentralbanken problemlos mit negativem Eigenkapital operieren. Doch Verluste in Zeiten, in denen sie ihr Inflationsmandat nicht erfüllen und die Wirtschaft sich in einer Rezession befindet, bergen Risiken.
Neo-Broker warten mit niedrigschwelligen Angeboten und geringen Transaktionsgebühren auf. Längst ist der Broker-Boom auch in Deutschland und Europa angekommen. Was müssen die Marktteilnehmer tun, um die Europäisierung im Broker-Geschäft erfolgreich mitzugestalten? Nico Baader antwortet im Marktkommentar.
Kriege und Krisen haben nicht nur Auswirkungen auf Industrie und Privathaushalte, sondern auch auf Währungen. Welche geldpolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen Einfluss auf den Euro-Einbruch haben, erläutert Daniel Winkler von der H&A Global Investment Management GmbH.
Die mit Wucht zurückgekehrte Inflation dürfte länger bleiben als viele Kapitalmarktexperten meinen und damit die Aktienmärkte unter Druck setzen. Anleihen bekommen in diesem Umfeld wieder eine wichtige Funktion als Stabilisatoren im Portfolio. Harald Preißler analysiert die Perspektiven des Asset Managements.
Krypto ist mehr als ein Trendthema und wird für Anleger immer relevanter. Wie krisenfest die Krypto-Assets sind und was es hierbei zu beachten gilt, beurteilt Stefan Saile von der Sparkasse Pforzheim Calw im Marktkommentar.
Ein neues Jahr und ein weiteres im Zeichen der Pandemie. Die (Wirtschafts)Welt hatte inzwischen genug Zeit, sich mit der neuen Lebenswirklichkeit auseinanderzusetzen. Wie sieht die geldpolitische Prognose für 2022 aus?
ESG-Anlagen boomen. Doch die hohen Mittelzuflüsse, die zunehmende Regulatorik sowie branchenspezifische und allgemeine Marktrisiken können auch Verluste bergen. Ein systematisches Risikomanagement ist daher unverzichtbar und sollte Teil jeder ESG-Anlagestrategie sein.
Was nach oben fliegt, kommt irgendwann auch wieder herunter. Daher macht sich Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO, aktuell wenig Sorgen um die wirtschaftliche Lage. In seinem Marktkommentar schaut er auf die weitere Entwicklung der Inflationsraten weltweit.
Seit dem Höhepunkt der dritten Corona-Welle handeln die Marktteilnehmer nach der Arbeitshypothese, dass die Pandemie im Verlauf des Jahres 2021 langsam überwunden werden würde. Das verdeutlicht auch die rasante Aktienmarkterholung 2020. Jetzt gerät die Inflation in den Fokus und verunsichert die Marktteilnehmer.
„Das Allererste, was wir lernen müssen an der Börse, sind nicht Fundamentaldaten, sind nicht quantitative oder charttechnische Daten, sondern unser Ego in den Griff...
Chefvolkswirt Carsten Brzeski über aussichtsreiche Aktienwerte, das strukturelle Zinstief, die Strategieüberprüfung der EZB und die Folgen des künftigen geldpolitischen Inflationsziels für die Aktienmärkte.
Aktien- und Kapitalmarktexperte Christian Kahler über den fast unbemerkten 20. Jahrestag des 2000er Dotcom-Crashs, über Wachstumsfantasien der US-Technologiekonzerne, den Vergleich zu den DAX-30-Unternehmen hierzulande und über (neue) Höchststände an den nationalen und internationalen Börsen.
Die Corona-Krise hatte die europäischen Banken schon im ersten Quartal 2020 hart getroffen. Die Banken haben dies aber bisher relativ gut überstanden. Weitere Belastungen sind allerdings zu erwarten. Ein Marktkommentar von Analyst Jan Schildbach, Deutsche Bank Research.
Nicht nur das Coronavirus wirbelt die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft heftig durcheinander. Institutionelle Anleger haben daher verstärkt Interesse an Sachwerten – den Real Assets. Wie der Markt hier aussieht, zeigt eine aktuelle Real-Assets-Studie, über die Nikhil Chandra, Investmentstratege für Alternative Income Solutions, berichtet.
Keine Rezession + kein Aktienmarkt-Crash = Trump wird wiedergewählt! So könnte die „Donald-Formel“ 2020 lauten. Welche Folgen sein Wahlsieg für die Kapitalmärkte haben könnte, erklärt Senior-Portfoliomanager David Wehner.
Die Schwellenländer haben für eine Menge Schlagzeilen gesorgt, sei es durch Trumps Handelskriege, die prekäre Lage in der Türkei oder die weltweit größte demokratische Wahl in Indien. Daher lohnt sich ein Blick auf die regionale Allokation.
Handelskriege haben Lieferketten gestört und die Wertentwicklung der Aktien in den Schwellenmärkten belastet. Da Unternehmen ihre Produktion von China weg verlagern, um Zölle zu umgehen, erkennen einige Nachbarländer darin ihre Chance.