Donnerstag, 05. Mรคrz 2026
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Das Banking der Zukunft ist digital

Digital Banking ist nicht nur ein Schlagwort, sondern die Zukunft des Bankings. Diese Entwicklung schreitet durch die Pandemie noch schneller voran als angenommen. Denn COVID-19 hat viele Banken dazu veranlasst, weite Teile oder sogar ihre gesamte Organisation auf Digital Banking umzustellen.

Papierbasierte Prozesse werden bald gรคnzlich aus dem Bank- und Finanzwesen verschwinden. Es ist abzusehen, dass immer mehr Institute ihre Dienstleistungen vollstรคndig digital anbieten werden. Die Vorteile durch neue Technologien sind so elementar, dass sich ihre Verwendung nicht mehr vermeiden lรคsst, wenn man wettbewerbsfรคhig bleiben will.

Kooperationen mit Fintechs

Deshalb arbeiten die meisten Institute schon jetzt mit Fintechs zusammen. In der Tat steht 2022 auch unter dem Stern der Konnektivitรคt. Dieser Megatrend des 21. Jahrhunderts โ€“ das Prinzip der Vernetzung auf Basis digitaler Infrastrukturen โ€“ wird sich auch in der Finanzbranche weiter durchsetzen.

Wie bereits im abgelaufenen Jahr werden sich auch dieses Jahr weitere Allianzen am Markt bilden. Nicht nur Banken kooperieren mit Fintechs. Auch Fintechs arbeiten untereinander zusammen. Das belebt die Branche und bringt neue, spannende Kooperationsmรถglichkeiten und Geschรคftsmodelle hervor.

Open Banking wird Standard

Eines dieser Modelle ist Open Banking. Der Begriff bezeichnet die ร–ffnung von Banken gegenรผber anderen Dienstleistern wie Kontoinformationsdiensten oder Zahlungsauslรถsediensten. Ein bekanntes Beispiel ist die Sofort-รœberweisung.

Diese Zusammenarbeit zwischen Banken und Nicht-Banken umfasst den Einsatz von offenen Technologieplattformen, Wissensaustausch sowie die gemeinsame Nutzung von Arbeitsumgebungen, Daten und Kundenstรคmmen. So werden neue Dienste und Produkte generiert. Bei der Beschleunigung von Zahlungsprozessen und dem Informationsaustausch hat sich Open Banking bereits positiv hervorgehoben. 2022 wird sich dieses Modell durch neue Markteintritte weiterverbreiten und sich auf lange Sicht als Standard etablieren.

Spannend wird es auch auf dem Bรถrsenparkett: So haben im Jahr 2021 einige Fintechs Einhorn-Status erreicht, also eine Marktbewertung von รผber einer Milliarde US-Dollar erhalten. Allein in Deutschland waren es fรผnf dieser sogenannten Unicorns. Es ist zu erwarten, dass nach den erfolgreichen Finanzierungsrunden bei einigen Einhรถrnern in 2022 Bรถrsengรคnge folgen werden.

Krypto-Hype geht weiter

Wenig verwunderlich ist, dass einige dieser Einhรถrner im Krypto-Bereich zu finden sind โ€“ย schlieรŸlich bleibt dieser weiterhin ein Treiber der Fintech-Branche. Die massiven Investitionen in Kryptowรคhrungen 2021 kรถnnen als Vorgeschmack dafรผr gesehen werden, was im kommenden Jahr zu erwarten ist.

Auch institutionelle Investoren werden den Markt verstรคrkt erschlieรŸen und mehr Blockchain-Investments tรคtigen.ย Zudem werden weitere Player in den Markt eintreten, allen voran im Bereich NFTs sowie bei Custody- und Wallet-Anbietern.

Max J. Heinzle ist Grรผnder und CEO von 21finance.

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