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Change Management

Autoren: Klaus Doppler und Christoph Lauterburg
Preis: 79 Euro
Umfang: 588 Seiten
Verlag: Campus

Von Laura Kracht - 12. August 2020
Change Management, wird für Unternehmen immer wichtig sein, Rezension zum Buch von Klaus Doppler und Christoph Lauterburg

Foto: http://d-nb.info/1196036535

Die Welt ist im Wandel. Das dürfte bei jedem angekommen sein. Dennoch hat man irgendwie das Gefühl, dass sich die Geschäftswelt nicht so recht mitwandelt. Kann sie nicht oder will sie nicht? Besonders stoisch scheint die Finanzbranche zu sein. Hier gibt es zahlreiche tradierte Banken und Versicherungen, die sich gegen Transformationen wehren –  heißt es. Dann kam ein gewisses Virus und zwang zur Veränderung. Ob man nun vorher wollte oder nicht.

Wenn die Corona-Krise eines gezeigt hat, dann dass Klaus Doppler und Christoph Lauterburg (†) Recht haben, wenn sie sagen: „Die generelle Ausrichtung für die Zukunftsfähigkeit heißt: auf Dauer agil und flexibel organisieren und immer auf Überraschungen gefasst sein.“ Flexibel ist also das neue Schwarz. Die Autoren des Buchs „Change Management“ stellen dabei nur ein Problem fest: Der Mensch an sich ist nicht flexibel. „Viele möchten allerdings grundsätzlich möglichst lange in ihrer Komfortzone bleiben. Müssen sie diese durch Zwang verlassen, werden sie immer wieder versuchen, möglichst schnell in den alten Zustand zurückzukehren“, schreiben Klaus Doppler und Christoph Lauterburg in „Change Management“.

Tipp: Lesen Sie auch den Beitrag „Change Management: Die Angst vor Veränderung“ von Prof. Dr. Dirk Lippold.

Das Buch ist erstmals 1994 und 2019 in der 14. aktualisierten Auflage erschienen. Es gilt als Standardwerk. Seit der letzten Auflage sei einiges geschehen, schreibt Klaus Doppler. Zum einen sei der Kollege Christoph Lauterburg verstorben. Zum anderen hat sich für Doppler etwas herauskristallisiert: „Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz nicht nur richtig liegen, sondern dass seine Bedeutung weiter zunimmt.“

Die Autoren gehen davon aus, dass Veränderungsprozesse beim individuellen Menschen ansetzen müssen. Veränderungen lassen sich nicht von außen herbeiführen. Genau das wird aber oft gemacht, sagen Doppler und Lauterburg. „Es wäre pure Naivität, anzunehmen, der Mensch würde sich von ganz alleine immer wieder neuen Herausforderungen stellen – entweder aus spontaner Einsicht, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, oder in kindlich-jugendlichem Eifer bestrebt, das Beste aus sich und der Welt zu machen.“ Und weiter: „Noch naiver ist derjenige, der davon ausgeht, man könne den Menschen schlichtweg zwingen, sich einer neuen Situation anzupassen.“

Der Weg zum Erfolg beim Wandel führe daher – wie bereits angedeutet – über einen ganzheitlichen Ansatz. Und genau diesen möchte ihr „Kochbuch“, wie die Autoren es selbst nennen, propagieren. Beide wollen in ihrem Handbuch für Unternehmens- und Organisationsentwicklung „aus der Praxis für die Praxis schreiben“. Darin liege auch der Unterschied zu den – zugegeben – mittlerweile zahlreichen Change-Management-Büchern. In ihrem „Do-it-yourself-Handbuch“ geben sie detailliert und verständlich Rüstzeug an die Hand, damit die Sanierung von Unternehmen erfolgreich wird. Die Autoren lassen aber auch mögliche negative Folgen einer Transformation nicht außer Acht und zeigen dabei Lösungsansätze auf.

Manch einer mag sich vielleicht etwas vom Umfang des Buchs (588 Seiten) erschlagen fühlen. Doch der logische Aufbau hilft, dass man in den Kapiteln springen und schauen kann, was man genau braucht. Klar ist: Etwas aus dem Buch kann jeder Geschäftsführer, Manager und Entscheider eines Unternehmens brauchen. Denn: „Wir stehen wahrscheinlich vor einer Umbruchsituation, die alles Bisherige in den Schatten stellt.“

Auch über der Finanzbranche schwebt das Wort „Paradigmenwechsel“ – beinahe wie ein Schreckgespenst. Neue Kategorien und Rollen sind gefragt. Also auf ins Ungewisse, aber bitte nicht planlos.

Dabei hilft „Change Management“. Das Buch ist nicht ohne Grund ein Standardwerk und das nicht umsonst seit 25 Jahren. Denn das Dumme an Veränderung ist nunmal: Sie ist ein Prozess, kein abzuschließender Zustand. Verändern kann man immer etwas. Denn ohne Veränderung auch keine Verbesserung. Und jeder kann selbst gleich damit anfangen. Genau das ist das Schöne an Veränderung.

Tipp: Sie möchten mehr von unseren Rezensionen? Dann lesen Sie hier die Rezensionen zu „Transformiert Euch!“ und zu „Heute schon einen Prozess optimiert?

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