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BANKINGCLUB-Forum

Bankenstrafrecht – Strafverfolgung wegen eines verwirklichten Kredit- und Spekulationsrisikos als st

17.02.2009

Beschreibung

Bankgeschäft ist Risikogeschäft, und Kreditzinsen und Spekulationsgewinne sind (auch) Risikoprämien. Aber zu dem Kreditrisiko oder Spekulationsrisiko 1.0, dem Verlust des Einsatzes, ist in den letzten Jahren ein zweites Risiko getreten: Das Kreditrisiko oder Spekulationsrisiko 2.0. Es hat das Gesicht des Staatsanwaltes. Er kommt zu einer Bank, nimmt kistenweise Unterlagen mit, und fängt an zu lesen. Irgendwann folgt eine Anklage wegen Untreue. Begründung: Das eingegangene Risiko sei nicht mehr vertretbar gewesen. – Aus dem wirtschaftlichen Mißerfolg wird so eine Bedrohung der bürgerlichen Existenz und der Gesundheit. Aber was ist eigentlich erlaubt? Gibt es überhaupt klare Kriterien für den Umgang mit Kredit- und Spekulationsrisiken? Wie sehen diese aus?

Programm

Dienstag, 17.02.2009

  • 20:00

    Vortrag

    Rechtsanwalt Michael C. Schneider, Frankfurt am Main, war als Assistent an der Universität München und später bei der führenden wirtschaftsstrafrechtlichen Sozität Dr. Dörr & Partner tätig, bevor er sich 2004 im Wirtschaftsstrafrecht, im Kapitalanlagerecht und in der gesellschaftsrechtlichen Beratung von Fonds selbständig machte. Das rechtliche Verhältnis zwischen Aktionären und Kapitalanlegern einerseits und Banken, Versicherungen und Fonds (sowie deren Geschäftsleitung) andererseits bildet einen wichtigen Focus seiner Wahrnehmung. Seit Jahren beobachtet er, dass das ""Principal-Agent-Problem"" der Ökonomie theoretisch nicht gelöst ist, und dass die Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Wirtschafsstrafsachen hier oft nicht pragmatische, sondern überspitzte Lösungen anstreben.