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BANKINGCLUB-Forum

Innovative Methoden zur Prognose

05.06.2007

Beschreibung

Ankündigung

Die völlig neue Variante, gute und dynamische Prognosen zu erzeugen: Informationsmärkte

Das Problem
Prognosen sind notwendig. Da selbst in der heutigen Zeit nicht alles „just-in-time“ produziert werden kann, gilt es an vielen Stellen im Unternehmen, möglichst genaue Vorstellungen darüber zu bekommen, was die Zukunft bringen wird. Dementsprechend sind Fehlprognosen teuer. Studien zufolge liegen Quartalsprognosen durchschnittlich um 17% daneben, bei Kosten für Fehlprognosen in Höhe von 0,22% des Umsatzes je abweichendem Prozentpunkt ergeben sich bei einem Unternehmen mit 100 Mio. EUR Umsatz unnötige Kosten aufgrund von Fehlprognosen in Höhe von 3,74 Mio. EUR. Bereits geringe Verbesserungen in den Prognosen können somit erhebliches Einsparpotenzial heben.

Die Lösung
Seit geraumer Zeit ist klar, dass unter bestimmten Bedingungen die Masse schlauer ist als der Einzelne. Das große Problem war bislang jedoch immer, die Meinungen und das verstreute Wissen der Leute kosteneffizient zu sammeln. Dieses Problem ist durch den Informationsmarkt nunmehr gelöst. Mit Hilfe von Informationsmärkten, auf denen so genannte Informationsderivate gehandelt werden, können Unternehmen ihre Mitarbeiter, Kunden oder weitere Personen, deren Know-how das Unternehmen nutzen möchte, Stückzahlen, Umsätzen, Marktanteile, Trends und viele weitere Rahmenbedingungen für die eigene Planung prognostizieren lassen. Durch den Einsatz von Informationsmärkten werden Prognosen verbessert und Kosten aufgrund von Fehlprognosen verringert.

Der Vortrag
Im Rahmen des Vortrages stellt Dr. Michael Gebauer, Partner der gexid GmbH, die Funktionsweisen und Wirkungen von Informationsmärkten dar. Anhand von Praxisbeispielen wird das weite Feld von Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt und – nicht unkritisch – diskutiert. Dabei wird konkret aufgezeigt, wo verschiedene Unternehmen und Organisationen bereits erfolgreich Fragestellungen mit Hilfe dieser innovativen Methode prognostiziert haben, um sich frühzeitig und vor allem richtig auf zukünftige Entwicklungen einzustellen.

Der Referent
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn. Danach Gründung eines Internet Start-Up für Web Contentmanagement Systeme. Nach vierjähriger Aufbau- und Wachstumsphase konnte sich das Unternehmen mit mehr als 60 Projekten Marktführer im Bereich der virtuellen Rathäuser nennen. Rückzug aus dem operativen Geschäft des 25-köpfigen Teams und Mitte 2001 Wechsel an die Universität Witten/Herdecke. Am Controlling-Lehrstuhl Betreuung verschiedener Projekte zur Unternehmensbewertung auf der Basis von Humankapital sowie zur prozessorientierten Personalarbeit. Seit Oktober 2003 Berater der Geschäftsleitung der Universität Witten/Herdecke und seit 2006 Partner bei www.gexid.com. Lehraufträge an verschiedenen deutschen und chinesischen Universitäten.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle ebenfalls der Börse Düsseldorf, die uns an diesem Abend zum wiederholgen Male als Raumsponsor unterstützt.

 

Rückblick

Falsche Prognosen kosten Geld. Im Ernstfall viel Geld, wie uns Dr. Michael Gebauer, Partner der gexid GmbH, am 05. Juni in der Börse Düsseldorf aufgezeigt hat. Eine Studie in den USA hat dies deutlich gemacht. 0,19 – 0,22% kostet eine Fehlprognose pro Prozentpunkt, den ein Unternehmen zu hoch oder zu niedrig in seiner Einschätzung liegt. Bei einem Millionenprojekt können so durchaus beträchtliche Summen vernichtet werden.

Und wie können Unternehmen die Prognosequalität erhöhen? Durch kollektive Intelligenz schafft man in einem Unternehmen einen Markt, auf welchem die eigene Einschätzung von Beteiligten wie in einer Börse gehandelt werden, so erhöht sich die Prognosequalität deutlich. In 15 von 16 Versuchen, ein Forecast zu einem Projekt zu bilden, schlug die Herangehensweise über Marktmechanismen die traditionellen Methoden des Forecast.

Bekanntheitsgrad hat diese Methode der Informationsmärkte durch Wahlprognosen erlangt. Auch hier haben die Ergebnisse aus einem „Handel“ mit Prognosen über den Ausgang von Wahlen deutlich bessere Ergebnisse ergeben als die aus tradierten Wahlbeobachtungsfirmen wie z.B. infas.

Mittlerweile nutzen bereits einige bedeutende Firmen diese Methode und binden so viele „Wissensträger“ des Unternehmens in die Prognose von Projekten mit ein.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Börse Düsseldorf AG, die uns auch an diesem Abend wieder als regionaler Sponsor zur Seite stand!