Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Agile Organisation: Los geht es!

Er gehört seit Jahre zu den anerkannten Top-Beratern der Financial Services Industrie. Dr. Alexander Bethke-Jaenicke greift in der Berater-Kolumne „DER TEMPOMACHER“ die aktuellen Themen der Branche auf und gewährt uns spannende Einblicke in seinen Berateralltag. Immer auf der letzten Seite der Banking-News hat er einen festen Platz. Meinungsstark und launisch. Angriffslustig und direkt. Und vor allem: Immer mit dem Anspruch, vorne zu sein – ganz „DER TEMPOMACHER“ eben.

Von Alexander Bethke-Jaenicke - 27. September 2021
Alexander Bethke-Jaenicke Change Der Tempomacher

Foto: Horn & Company

Der Veränderungsdruck für Finanzdienstleister gewinnt an Dynamik: Einerseits werden die Change-Zyklen zunehmend kürzer. Andererseits steigt die Komplexität durch die stärkere inhaltliche Vernetzung bisher unabhängiger Komponenten des Geschäftssystems. Sequentielle und gelegentliche Veränderung war gestern – ab morgen regieren Parallelität und Permanenz. Und die zu leistende Managementaufgabe ist immens.

Zudem sind die etablierten Stab-/Linien-Organisationsmodelle nicht geeignet, um dem anspruchsvollen „Change Dauerlauf“ zu begegnen. Die Zukunft gehört agileren Organisationsmodellen – weil sie uns leistungsfähiger, fokussierter, anpassungsfähiger und schneller werden lassen.

Die agile Change-Organisation von morgen ist in hohem Maße kundenzentriert und End-to-End denkend, lässt funktionale Grenzen hinter sich, agiert interdisziplinär und stellt die Kundenreise (nicht das Produkt!) in den Fokus. Das Feedback der Kund:innen wird an den Touch-Points messbar gemacht und zum Richtungs- und Taktgeber bei der Transformation.

Die funktionale Linienorganisation wird dabei nicht aufgelöst. Vielmehr müssen wir ihre Mitglieder in integrierende Zusammenarbeitsmodelle und in eine logische End-to-End-Verantwortung überführen. Dies gelingt, indem wir über die funktional-vertikale „Linie“ eine interdisziplinär-horizontale Wertstrom-Perspektive legen, die organisatorisch zum Beispiel in eigenverantwortlichen „Kundenreiseteams“ ihren Niederschlag findet.

Zwei Erfolgsfaktoren sind dabei zu beachten: Erstens können gerade regionale Banken als Teil von Verbundorganisationen kein agiles Organisationsmodell „von der Stange“ wählen. Man muss sein eigenes Modell (er-)finden. Zweitens sprechen wir von einem Prozess: Agile Organisation lässt sich weder anweisen noch über Methodik-Schulungen umsetzen. Man muss diesen Prozess in Gang setzen.

Und was denken Sie? Ich freue mich auf eine E-Mail an alexander.bethke-jaenicke@horn-company.de.
Bleiben Sie vorne und vor allem gesund.

Ihr Alexander Bethke-Jaenicke

Der Tempomacher: Sie möchten mehr von Alexander Bethke-Jaenicke lesen? Dann lesen Sie hier mehr Kundensegmentierung oder über die Krise als Katalysator.

 

Lesen Sie auch