Aus den Umfrageergebnissen lässt sich schließen, dass „Buy now, pay later (BNPL)“ von der Gesellschaft angenommen wird, so hat fast jede fünfte Person (18 Prozent) die Bezahlmethode in den letzten 12 Monaten genutzt. Etwa die Hälfte bisheriger Nutzerinnen und Nutzer kann sich auch im gleichen Maße die künftige Nutzung vorstellen, wovon wiederum 35 Prozent absehen und sich seltener der Funktion widmen möchten. Weniger sind Bürgerinnen und Bürger davon motiviert, die Bezahlmethode zur Überbrückung von Geldmangel zu nutzen (15 Prozent). Die meisten der Umfrageteilnehmer:innen (40 Prozent) geben die finanzielle Flexibilität als den entscheidenden Mehrwert von BNPL an, was besonders beim Kauf von Kleidung (36 Prozent) oder elektronischen Geräten (31 Prozent) in Anspruch genommen wird. Weniger relevant sind hier Transaktionen wie Online-Abonnements (3 Prozent), etwaige Services oder Tickets für Erlebnisse wie etwa Reisen (13 Prozent). Auf die Frage nach der gängigsten Betragshöhe zeigt die Umfrage, dass Nutzer:innen von höheren Beträgen über 1000 Euro absehen (10 Prozent) und BNPL eher für Produkte im Preissegment 100 bis 300 Euro verwenden (26 Prozent).
Was die beliebtesten BNPL-Anbieter angeht, steht PayPal mit 59 Prozent in starker Konkurrenz zu Klarna mit 51 Prozent. Die Umfrage thematisiert auch den kritischen Aspekt rund um die BNPL-Funktion, nämlich das Verschuldungspotenzial: hier haben sechs Prozent der Befragten eine Zahlungsfrist bereits überschritten. Weit mehr als die Hälfte (71 Prozent) konnten dies jedoch verneinen und sind von der Sorge einer Kreditunwürdigkeit befreit (75 Prozent). Das gegenüberliegende Lager (mit Sorge vor Kreditunwürdigkeit) hingegen ist mit nur 17 Prozent vertreten.
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Daniel Fernandez ist seit 2025 Chefredakteur der BANKINGNEWS. Seine journalistische Laufbahn begann er 2017 in der Redaktion als Volontär. Er studierte English Studies an der Universität Bonn (B.A. 2016) und vertiefte seine akademische Ausbildung mit einem Master in English Literatures and Cultures, den er ebenfalls in Bonn abschloss. Erste redaktionelle Erfahrungen sammelte er parallel zum Studium als freier Werbetexter.


