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Großbritannien erklärt Austritt – Bankenverband erwartet harten Brexit

Von Bankenverband - 29. März 2017

Bankenbrief
Wichtiges vom 29. März 2017

Das Thema

Großbritannien erklärt Austritt – Bankenverband erwartet harten Brexit

Das Vereinigte Königreich hat am Mittag als erstes Mitgliedsland in der Geschichte der Europäischen Union seinen Austritt aus der Staatengemeinschaft verkündet. Damit läuft seit dem heutigen Tag die zweijährige Frist für die Brexit-Verhandlungen, bei denen die bislang engen Verflechtungen zwischen EU und UK gelöst und Lösungen für mehr als 20.000 Gesetze und Regeln gefunden werden müssen. Der Bankenverband sieht Großbritannien auf einen harten Brexit zusteuern. „Es ist unwahrscheinlich, dass in den kommenden zwei Jahren neben dem Austritts- auch ein umfassendes Wirtschaftsabkommen geschlossen werden kann, das den gegenseitigen Marktzugang regelt“, sagte Bankenpräsident Hans-Walter Peters. Die privaten Institute gingen davon aus, dass das Vereinigte Königreich im Frühjahr 2019 den Status eines Drittstaates erhalte, da es aufgrund der bisher bekannt gewordenen britischen Forderungen wohl keine Einigung auf Übergangsregelungen geben werde. Das Interesse an guten Beziehungen bestehe weiter. „Ein Cherry-Picking darf es in den Verhandlungen aber nicht geben“, stellte Peters klar. Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling warnte vor einem Flickenteppich an Regulierungen nach einem harten Brexit. Ohne einen grundsätzlichen Beschluss, verschiedene Finanzmarktregelungen als gleichwertig anzuerkennen, würde Großbritannien gegenüber der EU nach der Scheidung einen Status haben wie etwa Tunesien, sagte er. EU-Chefunterhändler Michel Barnier erklärte: „Heute ist Tag eins einer sehr schwierigen Wegstrecke.“ Die britische Premierministerin Theresa May erklärte, London strebe einen „reibungslosen, geordneten“ EU-Austritt an.

 

wiwo.de
tagesschau.de
bloomberg.com

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Die weiteren Themen von heute:

  • EU bedauert Entscheidung
  • EU-Ratspräsident Tusk: „Danke und Good Bye“
  • Britische Premier May: Es kann kein Zurück geben
  • Britischer Finanzminister Hammond sieht keine Rosinenpickerei
  • Bundesregierung fühlt sich gut vorbereitet
  • Ifo-Chef Fuest: Scheidungskrieg vermeiden
  • IW-Direktor Hüther: Die Briten sind naiv
  • EU untersagt Fusion der Börsen in Frankfurt und London
  • KfW zieht Konsequenzen aus Milliarden-Überweisungspanne
  • Commerzbank ist nur noch viertgrößte deutsche Bank
  • Deutsche Bank: Kein Schaden aus Fehlbuchungen
  • S&P hebt Rating für Deutsche Bank und Commerzbank an
  • Portigon muss Jahresabschluss verschieben
  • Studie: Sparkassen schränken gebührenfreies Geldabheben ein
  • Wells Fargo schließt Vergleich in Konto-Affäre
  • BlackRock will vermehrt computergesteuerte Fonds anbieten
  • Wann sind Veräußerungsgewinne steuerfrei?
  • Fed-Direktor Powell: Folgen der Trump-Politik zu ungewiss
  • Vontobel holt Produkte-Spezialist Armbruster von der Deutschen Bank

Was morgen wichtig wird

Die britische Regierung will Pläne zum Great Repeal Bill (Großes Aufhebungsgesetz)
veröffentlichen. Es ermöglicht, EU-Vorschriften in britisches Recht zu übertragen und sich dann schrittweise von missliebigen Gesetzen zu verabschieden. In Frankfurt stellt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) eine Analyse des deutschen Aktienmarkts samt Dividenden vor. Die HSH Nordbank veröffentlicht ihre Jahreszahlen. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung veranstaltet ein Forum zum Thema „Die Nullzinspolitik der EZB – notwendig oder gefährlich?“ Im Bundestag steht die Verabschiedung des Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetzes und des Zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetzes an.

Der Nachschlag

Lassen Sie doch mal die Sau raus

Extreme Emotionen im Arbeitsalltag zu zeigen, kann zum Karrierekiller werden. Kein Wunder also, dass wir unsere wahren Gefühle im Berufsleben oftmals verstecken. Dabei können vermeintlich negative Emotionen durchaus nützlich sein. Ob Neidhammel, Faulpelze oder Wutbürger: Wer diese Gefühle richtig deutet und kanalisiert, kann sich und auch seinem Arbeitgeber nutzen. Denn formuliert man Dinge zu vorsichtig, nur um nett zu sein, kann das die Kreativität töten, warnen Experten. „Jede Emotion hat einen Informationsgehalt“, erklärt Professor Dirk Lindebaum von der Cardiff Business School in Wales. So könnten Probleme unter Einfluss der Wut schneller und effektiver gelöst werden. Zum Choleriker sollte man dennoch nicht werden. Welche Vorschläge Experten zum richtigen Umgang mit Gefühlen im Büro haben, lesen Sie hier:

Bildnachweis Vorschaubild: iStock.com/Thomas Faull

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