IWF, WTO und Weltbank warnen vor zunehmendem Protektionismus

Bankenbrief Wichtiges vom 10. April 2017 Das Thema IWF, WTO und Weltbank warnen vor zunehmendem Protektionismus Vor den Gefahren zunehmender protektionistischer Tendenzen haben der Internationale W├Ąhrungsfonds (IWF), die Weltbank und die Welthandelsorganisation (WTO) gewarnt. In einem gemeinsamen Bericht unter dem Titel „Making Trade an Engine of Growth for All“, der heute in Berlin vorgelegt wurde, […]


Bankenbrief
Wichtiges vom 10. April 2017

Das Thema

IWF, WTO und Weltbank warnen vor zunehmendem Protektionismus

Vor den Gefahren zunehmender protektionistischer Tendenzen haben der Internationale W├Ąhrungsfonds (IWF), die Weltbank und die Welthandelsorganisation (WTO) gewarnt. In einem gemeinsamen Bericht unter dem Titel „Making Trade an Engine of Growth for All“, der heute in Berlin vorgelegt wurde, forderten sie die Regierungen auf, die Regeln f├╝r den internationalen Handel zu respektieren und negative Auswirkungen zu verringern. „Handel wirkt. Er hat Millionen Menschen aus der Armut geholt“, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde vor einem Treffen der Spitzenorganisationen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Handel habe dazu beigetragen, den Lebensstandard rund um den Globus zu heben und sei eine Wachstumsmaschine der Weltwirtschaft. Gleichwohl gebe es auch viele Verlierer. Um negative Nebenwirkungen zu verringern, m├╝sse die Politik handeln. Auch der Chef der Industriel├Ąnderorganisation OECD, ├üngel Gurr├şa, warnte vor Marktabschottung und mahnte eine st├Ąrkere internationale Kooperation an. „Offene M├Ąrkte bleiben die Garanten f├╝r Wachstum und Wohlstand“, sagte er in einem Interview. Weltwirtschaft und globaler Handel erholten sich nur schleppend: „Wir brauchen deshalb gezielte Reformen, die Wachstum und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt f├Ârdern.“ Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries erkl├Ąrte anl├Ąsslich des Treffens: Deutschland wende sich mit der WTO gegen Abschottung und Protektionismus, denn „sie f├╝hren in wirtschaftliche Sackgassen“.

n-tv.de
faz.net
reuters.com

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Die weiteren Themen von heute:

  • Britische Notenbank in der Libor-Aff├Ąre unter Druck
  • Targobank steigert Vorsteuergewinn deutlich
  • LBS S├╝dwest: Lage an Immobilienm├Ąrkten bleibt angespannt
  • Islamische Fintech-Firma erstmals mit Vollzulassung in Gro├čbritannien
  • EU bef├╝rchtet bei hartem Brexit Versorgungsengp├Ąsse in Gro├čbritannien
  • EZB rechnet mit andauernder Erholung im Euroraum
  • Finanzaufsicht ermittelt gegen Barclays-Chef Staley
  • ING-DiBa-Chef Boekhout kritisiert h├Âhere Geb├╝hren f├╝r Bankkunden
  • Ukrainische Notenbankchefin Gontarewa tritt zur├╝ck

Was morgen wichtig wird

Die Chefin des Internationalen W├Ąhrungsfonds (IWF), Christine Lagarde, spricht in Berlin zu den Auswirkungen von Technologie, Innovation und Digitalisierung auf Politik und Wirtschaftswachstum. Das Zentrum f├╝r Europ├Ąische Wirtschaftsforschung (ZEW) ver├Âffentlicht die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten im April.

Der Nachschlag

Gegen Killerphrasen angehen

Sind Sie schon in wichtigen Meetings frontal angegangen worden? Etwa: „Das ist niemals durchzusetzen!“ oder „Sie haben keine Ahnung!“ oder „Sie sind viel zu naiv!“. Das Ziel dieser Attacken ist es, den Gespr├Ąchspartner mundtot zu machen. Diskussionen k├Ânnen so behindert, Kreativit├Ąt blockiert werden. Experten raten, sich davon nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und Abwehrstrategien zu entwickeln. Zun├Ąchst gilt es aber, die Killerphrasen und damit verbundene Absichten zu erkennen. Wie Sie sich wappnen k├Ânnen, lesen Sie hier:

Bildnachweis Vorschaubild: World Economic Forum – Flickr: Angel Gurria – World Economic Forum Annual Meeting 2012