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Der unautonome Angstgartenzwerg im WIRRklichkeitsRAUM

Von Redaktion - 16. Juli 2013

oder: Warum TOP Manager ihr Social Media Know-How von 14jährigen Töchtern beziehen, die Religiosität der Marke immer bedeutungsvoller wird und Marketing ohne charismatischen Vollkörpereinsatz im Zeitalter dekontextuierter Ich-Sender nicht mehr funktioniert.

Autor: Thorsten Ambs
Euro 22,00
272 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-848225705
Books on Demand 2012

Mehr Infos erhalten Sie mit einem KLICK auf diesen LINK!

„Es ist WIRR“, behauptet Buchautor Torsten Ambs und führt uns in seinem Marketing Buch durch den so genannten „WIRRklichkeitsRAUM“. Im WIRRklichkeitsRAUM zuhause sind fehlender Tiefgang, nicht auszusprechen was ausgesprochen werden sollte, eine reduzierte Sprache auf 140 Zeichen, Parallelnutzung, sinkendes Bildungsniveau und Oberflächlichkeit. Zur Annäherung an diese Welt werden im ersten Kapitel die Technologien der Virtuellen Realität betrachtet. Dabei greift Ambs auch Denkansätze aus diversen wissenschaftlichen Disziplinen auf. Im zweiten Kapitel wird die Einteilung der Bevölkerung in homogene Cluster erläutert, die in erster Linie das Kaufverhalten berücksichtigen. Der Autor startet den Versuch einer neuen Typologisierung, die sich in multioptionaler Sozialautist, doppel-codierter Ich-Sender und kommunard-nostalgischer Wutbürger aufgliedert. An dieser Stelle erhält der Leser auch eine Einordnung des unautonomen Angstgartenzwergs.

Der Findung eines gesellschaftlichen Wertesystems widmet sich Kapitel Drei. Anschließend wird die Lebens- und Arbeitswelt unter die Lupe genommen. Ambs fordert, „Zornige Manager braucht das Land“. Er verbindet den Markenaufbau von Innen mit einer Umkehrung von Angst in Mut, insbesondere Mut, Position zu beziehen oder Mut etwas Falsches zu sagen. Er fragt, wo die Manager mit charismatischer Persönlichkeit und Visionen geblieben sind. Exzellente Rhetorik, gutes Aussehen und Autonomie zeichnet sie aus. Im fünften Kapitel wird die Echtzeitkommunikation vertieft. Sie vereint die Zeitverschwendung mit dekontextuierten Nachrichten (Facebook) und sozial-kognitiver Dissonanz. Anhand von Stuttgart 21 wird die Echtzeitkommunikation am Praxisbeispiel beschrieben. Schließlich schenkt Ambs seine Aufmerksamkeit dem Marketing-Thema Branding, bzw. der „Religiosität der Marke“. Die emotionale Aufladung der religiösen Marke Nespresso wird mit einer anschaulichen Beschreibung des Erwerbs einer Nespresso Espresso Maschine skizziert.

Texte aus dem Guerilla Marketing Blog des Autors sowie seiner Dissertation und Gedanken zu Zeitthemen wurden hier verarbeitet. Ein angehängtes Glossar reicht in einer nicht-alphabetischen Reihenfolge von A wie Apple, über T wie Timeline Kompatibilität, bis hin zu S wie Stummfilm. Es zeigt zudem gesellschaftliche Trends auf einen Blick.
 

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