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Process Mining: Eine wertvolle Ergänzung des Business Process Managements 

Kein Unternehmen möchte ineffiziente Prozesse. Process Mining kann eine entscheidende Rolle bei der Überwachung und Verbesserung der Geschäftsabläufe in Finanzunternehmen einnehmen. Wie, erläutert Herbert Schild von Appian.

Von Herbert Schild - 22. März 2022
Process Mining

Foto: Appian, shutterstock.com/de/search/1290805006

ADVERTORIAL

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung über alle Branchen hinweg einen enormen Schub verliehen. Davon ist die Finanzindustrie bekanntlich nicht ausgenommen. Jetzt geht es nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wann“ – Banken und Finanzinstitute mit ihrer digitalen Geschäftstransformation starten. Und sich so möglichst erfolgreich der Volatilität des Marktes anpassen.
Etablierte Unternehmen in der Finanzbranche stehen daher vor großen Herausforderungen. Um sich gegen die neuen Player am Markt zu positionieren, müssen sie Anpassungen vornehmen, die ihre traditionellen Geschäftsmodelle in Frage stellen. Im Fokus dabei: die Verbesserung respektive Optimierung des Prozessmanagements. Hier gibt es laut einer Studie von BearingPoint und BPM&O von August 2021 bei den Banken noch großen Handlungsbedarf. Denn bislang bleiben erhebliche Potenziale noch ungenutzt.

Process Mining als Teil des Prozessmanagements

Dazu gehört etwa das Process Mining. Der Grund: Die meisten Organisationen haben oft nur wenig Einblick in die Arbeitsweise ihrer Teams. Dies erschwert es, Ursachen für ineffiziente Prozesse zu identifizieren. Zudem zwingt es Unternehmen dazu, auf Annahmen und Intuition, statt auf Daten zurückzugreifen, um Herausforderungen bei bestehenden Betriebsabläufen zu lösen. Der Finanzsektor ist einer der datenintensivsten der Weltwirtschaft. Er generiert enorme Mengen an Kundendaten, die es für dokumentenbasierte Transaktionen zu verarbeiten und analysieren gilt. In der Vergangenheit wurde der Großteil der Analyse im Rahmen des Prozessmanagements manuell erledigt. Das kostete wertvolle Zeit und Ressourcen.
Dagegen nutzt Process Mining digitale Technologien, um die in den unternehmenseigenen Systemen gespeicherten Prozessdaten automatisch zu ermitteln. Es hilft Finanzunternehmen dabei, Betriebsabläufe zu erkennen, zu überwachen und zu verbessern. Die Basis eines jeden Process-Mining-Projektes bilden dokumentierte Prozesse – die sogenannten Ergebnisprotokolle.
Dabei handelt es sich um mehrere Listen von Aktivitäten mit Start- und Endzeitstempeln aus IT-Systemen. Ereignisprotokolle können Aufgaben wie den Eingang einer Bestellung, die Lieferung eines Produkts, die Kontaktaufnahme mit einem Kunden, Zahlungen und vieles mehr enthalten. Diese visualisierten Protokolle zeigen, was Anwender, Systeme und Unternehmen tatsächlich tun. So lassen sich Engpässe und Compliance-Probleme erkennen und beheben. Um zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen, wird hier auch Künstliche Intelligenz (KI) immer häufiger eingebunden.

Konkreten Business Case erstellen

Process Mining ist faktisch betrachtet eine Ergänzung des Business Process Management (BPM). Es liefert Erkenntnisse und erlaubt es Organisationen, entsprechende Maßnahmen im Rahmen des BPM zu ergreifen und schnell einen konkreten Business Case mit zugrundeliegenden Performance-Daten zu erstellen. Werden beide Ansätze kombiniert, können Banken von Erkenntnissen zu konkreten Maßnahmen übergehen. Auf diese Weise sind sie in der Lage, ihre Betriebsabläufe zu bewerten und zu verbessern. Und somit auch den ROI zu erhöhen.

TIPP: Sie möchten mehr zum Thema Prozessmanagement lesen? Dann können Sie sich hier informieren.

Herbert Schild

Appian

Herbert Schild ist Global Industry Lead Financial Services bei Appian.

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