Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Die 3 wichtigsten Herausforderungen, denen sich Finanzinstitute in der Weihnachtszeit stellen müssen

Die (Vor)-Weihnachtszeit ist in der Finanzbranche wohl eine der wichtigsten Business-Zeiten im Jahresgeschäft. Mit Blick auf die gewachsenen Legacy-Systeme, die bei vielen Banken und Finanzdienstleistern auch heute noch Kern der IT-Infrastruktur sind, stellt das die Institute jedes Jahr aufs Neue vor enorme Herausforderungen. Die drei wichtigsten wollen wir in diesem Beitrag näher betrachten und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie diese mit Bravour meistern können.

Von Redaktion - 15. Dezember 2020
Zahlungsverkehr Cyber-Attacken

Foto: istock.com/NicoElNino

Der Zahlungsverkehr gehört zu den Systemen, die für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher Funktionen und Bedürfnisse essenziell sind. Dass Kontostände bei Abruf richtig angezeigt werden oder Geldautomaten auch wirklich Bargeld herausgeben, gilt seitens der Bevölkerung als vorausgesetzt. Sollte dem nicht so sein, kann die gesellschaftliche Stimmung schnell kippen – als sogenannte kritische Infrastruktur – KRITIS – gilt für Banken deshalb das BSIG (BSI-Gesetz).

Herausforderung Nr. 1: Sicherstellung eines zuverlässigen Zahlungsverkehrs

Die Menschen sind in der Weihnachtszeit in Kauflaune und zu keinem Zeitpunkt im Jahr gewillter, Ihr Geld in sinnvolle und manchmal vielleicht auch nicht ganz so sinnvolle Geschenke für Ihre Liebsten zu investieren. Immerhin erwirtschaftet der Einzelhandel im Vorweihnachtsgeschäft 15% seines Jahresumsatzes, bei den Internethändlern beläuft sich der Prozentsatz sogar auf 25%. Der diesjährige Lockdown 9 Tage vor dem Weihnachtsfest könnte diese Zahl 2020 wohl noch weiter in die Höhe schnellen lassen. Ein nicht zuverlässig funktionierender Zahlungsverkehr, sowohl online als auch offline, wäre also der Super-Gau – und das nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für das Kreditinstitut selbst: Ein großer Image-Schaden für die Bank wäre die Folge! Sie sehen, Herausforderung Nr. 1 im Weihnachtsgeschäft ist also die Aufrechterhaltung eines stabilen und zuverlässigen Zahlungsverkehrs mit all seinen Kundenschnittstellen wie Geldautomaten, EC-Karten, Kreditkarten und Online-Banking. Zur Bewältigung von Herausforderung Nr. 1 empfiehlt es sich, betriebsstabilisierende Maßnahmen wie beispielsweise Monitoring sowie ein effektives Incident-Management und zuverlässiges Patchmanagement, zu etablieren. Diese Herausforderung meistern viele Finanzinstitute bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich, weshalb wir direkt zu Herausforderung 2 kommen:

Herausforderung Nr. 2: Erfolgreiche Abwehr von Cyber-Attacken

Die Weihnachtszeit ist prädestiniert für Hacker-Angriffe. Denn wie sich aus Herausforderung Nr. 1 ergibt, wäre der Schaden für das betroffene Institut zu keiner Zeit so hoch, wie im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft – gerade 2020, wo Corona viele Institute zwang, Ihre Angebote zu digitalisieren, um den Endkunden auch in Lockdown-Zeiten ihre Services vollumfänglich bereitzustellen. Woraus sich im Umkehrschluss jedoch auch eine größere Angriffsfläche für Cyber-Angriffe ergibt. Das Thema IT-Sicherheit rückt somit noch stärker in den Fokus als vorher. Es gilt, eine Infrastruktur aufzubauen, die Cyber-Attacken wie beispielsweise DDoS-Angriffe, effektiv abwehren kann.

Herausforderung Nr. 3: Fertigstellung des Jahresabschlusses

Auch nach den Weihnachtstagen kehrt bei den Instituten keine Ruhe ein, denn nach dem Vorweihnachtsgeschäft folgt der Jahresabschluss, welcher letztlich Herausforderung Nr.3 für Finanzinstitute darstellt. Hier gilt es, gesetzlich vorgegeben durch das HGB, den Rechnungsabschluss des Geschäftsjahres zu erstellen und offenzulegen. Er enthält unter anderem die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Risikokostenrechnung und bringt die IT-Systeme aufgrund der enormen Rechenleistung, die für die Erstellung des Jahresabschlusses benötigt wird, oftmals an ihre Grenzen. Der Jahresabschluss ist ein Best Practice für den Cloud Computing Einsatz: damit der Jahresabschluss glatt über die Bühne geht, müssen 365 Tage im Jahr die dafür notwendigen Server bzw. Rechenkapazitäten betrieben werden, obwohl sie nur wenige Wochen zum Einsatz kommen. An dieser Stelle bringt die Elastizität, eine der wohl wichtigsten Eigenschaften des Cloud Computings, enorme Kostenvorteile. Bei Bedarf können benötigte Ressourcen kurzfristig erweitert und genauso schnell wieder reduziert werden. Doch viele Institute stehen hier noch am Anfang, denn der Zahlungsverkehr und damit das gesamte Kernbanksystem wird in den meisten Fällen noch Mainframe basiert abgebildet.

Zusammenfassend zeigt sich, dass es einen zentralen Aspekt gibt, der für die erfolgreiche Bewältigung der drei genannten Herausforderungen essenziell ist: Eine stabile, sicherere und resiliente IT-Infrastruktur. Ob diese nun teilweise aus der Cloud bezogen wird oder nicht, ist im ersten Schritt nicht relevant. Mit vorausschauendem Blick auf das Weihnachtsgeschäft 2021 ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich über eine Auslagerung der IT-Infrastruktur an einen erfahrenen Dienstleister im regulierten Umfeld zu beschäftigen.

Als kleine Hilfestellung und Weihnachtslektüre empfehlen wir Ihnen das Whitepaper der matrix technology AG zum Thema „Erfolgreiches IT-Outsourcing für regulierte Unternehmen – Ausschreibungsverfahren – Providerauswahl – Vertragswerke“. Hier gelangen Sie zum kostenlosen Download.

 

Lesen Sie auch

Warum Sie als Manager nicht ganz entspannt in die Weihnachtszeit gehen sollten verrät ihnen der Finnoscore

Ermittelt: So digital sind Banken

Weihnachten steht vor der Tür. Doch vielleicht sollten[…]

Redaktion