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Wertanlagen – Bankkunden suchen immer häufiger nach Alternativen

Das Privatvermögen in deutschen Haushalten stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an. Längst wird das Geld nicht nur im Sparstrumpf oder unter dem Kopfkissen aufbewahrt. Stattdessen lassen es findige Besitzer für sich arbeiten. Dafür werden immer häufiger alternative Wertanlagen wie Uhren, Fahrzeuge und Co. genutzt.

Von Gastautor - 25. November 2021
investoren

Foto: istock.com/adeugra

Der Reichtum in deutschen Privathaushalten stieg in den letzten Jahren rasant an. Waren es im ersten Quartal 2020 noch insgesamt über 6,4 Milliarden Euro, sind es im zweiten Quartal 2021 bereits mehr als 7,3 Milliarden Euro.

Gestiegene Löhne und Gehälter sowie eifriges Sparen sind jedoch nicht allein ursächlich dafür. Viele Deutsche haben in den letzten Jahren clevere Investitionsentscheidungen getroffen. Zum Vermögensaufbau setzten viele vermehrt auf Investitionen in Fonds, Wertpapiere oder Betongold. Die lukrative Quittung gibt es jetzt, denn allein die Immobilienpreise haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Wer einst günstig kaufte, konnte mit Glück und Geduld zum Vielfachen des Preises veräußern.

Investoren
Privathaushalte werden in Deutschland immer vermögender. Gründe dafür: Sparen und geschickte Investitionsentscheidungen.

Wohin mit dem Geld? Alternative Investitionsmöglichkeiten immer beliebter

Warren Buffett, einer der führenden Investoren, weiß: Diversifikation ist sinnvoll. Der Star-Investor lebt seit Jahrzehnten vor, wie erfolgreich diversifizierte Entscheidungen sein können. Niemals auf ein Finanzprodukt konzentrieren, sondern stets möglichst weit streuen. Viele private Investoren beherzigen genau das. Neben klassischen Finanz- und Anlageprodukten setzen sie immer häufiger auf Alternativen, Uhren beispielsweise. Eine Rolex GMT Master online kaufen und sie später mit Gewinn veräußern – das ist gar nicht so unwahrscheinlich.

Die Uhr gehört zu den echten Klassikern aus dem Traditionshaus Rolex. Die Wertentwicklung der letzten Monate spricht für sich. Vor allem die Jubiläumsversionen sind gefragt. 2005 wurde das Modell erstmalig vorgestellt und weist seither beachtliche Preissteigerung auf. Die Sondereditionen haben durchschnittliche Preissteigerungen von 30 % und mehr. Auch Luxusuhren aus Glashütte gelten als wertstabil, denn die Modelle sind gefragt und werden selten aus zweiter Hand angeboten. Wer eine Uhr aus Glashütte erwirbt, behält diese meist ein Leben lang.

Damit die Luxusuhr zur echten Geldanlage wird, sollte sie richtig ausgewählt und gepflegt werden. Gebrauchsspuren senken den Wert rapide. Deshalb am besten sicher verwahren und die Uhr möglichst gar nicht tragen. Wer dennoch das Gefühl von Luxus am Handgelenk haben möchte, lässt sich zu seiner Wertanlage eine Replik fertigen. Das weniger kostspielige Modell am Arm und das Wissen, dass der wahre Schatz im Tresor liegt, im Hinterkopf.

In Immobilien investieren: hohe Renditen ohne Verantwortung

Betongold wird immer beliebter, aber nicht jeder kann sich den Kauf einer Immobilie leisten. Die Lösung: neue Investitionstrends für Immobilien in Form von Beteiligungen. Digital Immobilienprojekte finanzieren und einen festen Zinssatz erhalten – das geht auch mit wenig Eigenkapital.

Mittlerweile bieten zahlreiche Plattformen auch für private Investoren Immobilienprojekte, die sich lohnen. Die Mindest- bzw. Maximalbeträge für das Investment sind variabel. Häufig kommen Investoren bereits mit 500 Euro in den Genuss einer lukrativen Verzinsung. Wie hoch Letztere ist, hängt von den individuellen Konditionen ab. Zinsen von 5 Prozent und mehr sind aber keine Seltenheit. Im Vergleich zu anderen Investitionsmöglichkeiten ein wahrer Traum, denn Tages- und Festgeld bringen längst keinen gewünschten Zinserfolg mehr.

So wird richtig investiert – Tipps für Vermögensaufbau

Damit die Anlage- und Investitionsentscheidungen den gewünschten Erfolg bringen, sollten sie gut durchdacht sein. Zunächst gilt es, ein stabiles Fundament zu schaffen. Ohne Bereinigung von Schulden oder anderen Verbindlichkeiten wird eine langfristig erfolgreiche Investition kaum möglich.

Risikobereitschaft und Anlagehorizont definieren

Es gibt unzählige Finanzprodukte am Markt: Wertpapiere, Fonds, Differenzkontrakte, Beteiligungen und Co. Nicht jedes Derivat ist für jeden Investor geeignet. Wer beispielsweise kurzfristig orientiert am Vermögensaufbau arbeiten möchte, sollte sich bei Differenzkontrakten oder kurzfristigen Beteiligungen umschauen. Wertpapiere sind für den langfristigen Anlagehorizont geeignet.

Allerdings benötigen sie auch einen gewissen Eigenkapitalanteil. Wer Wertpapiere erwirbt, muss den Kaufpreis sofort zahlen. Bei einem Wertpapierpaket von 1.000 Euro und mehr beispielsweise bedeutet das eine sofortige Belastung. Wertpapiere werden im Depot gehalten und entwickeln ihren wahren Wertzuwachs meist erst nach vielen Jahren. Deshalb ist Geduld und vor allem ausreichend Liquidität gefragt.

Für alle, die mit weniger langfristig am Vermögensaufbau arbeiten möchten, sind Sparpläne optimal. Sie lassen sich bei vielen Banken oder Brokern schon ab 25 Euro monatlich abschließen. Der Vorteil bei den Sparplänen: Sie sind flexibel und arbeiten mit maximaler Risikostreuung. Mit Sparplänen investieren Inhaber in die Wertentwicklung verschiedener Unternehmen bzw. Branchen, müssen einzelne Derivate nicht selbst kaufen oder auswählen. Für den Investoreneinstieg optimal geeignet.

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Luxusuhren wie Rolex und Co. haben sich durch ihre Wertsteigerung als interessante Investmentalternativen bewährt.

Handfeste Wertanlagen: Edelmetalle immer mehr im Kommen

Der Mythos Gold ist noch immer ungebrochen. Das Edelmetall hat sich in den letzten Jahrzehnten als wahrer Kriseninvestition bewährt. Wann immer es an den Weltmärkten turbulent zugeht, nimmt die Goldnachfrage zu.

Immer mehr private Investoren setzen ebenfalls auf Gold. Erhältlich in verschiedenen Stückelungen ist es auch für kleineres Budget gedacht. Wer Gold erwerben möchte, sollte auf seriöse Quellen achten. Abhängig vom Marktkurs kostet eine Goldmünze (1/10 Oz) Krügerrand beispielsweise ca. 200 Euro. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt.

Nach dem Kauf des Edelmetalls geht es um eine sichere Verwahrung. Zu Hause sollte Gold niemals ungeschützt aufbewahrt werden. Wer keinen eigenen Tresor besitzt, sollte ein sicheres Schließfach anbieten. Viele Banken stellen kleinere Fächer für einen geringen Obolus zur Verfügung. Aber Vorsicht, aufgrund der steigende Nachfrage werden die Bankschließfächer knapp.

Vielleicht über eine Aufbewahrungsalternative im eigenen Heim nachdenken. Tresore für den Privatgebrauch lassen sich immer besser in die eigene Raumgestaltung integrieren. Sie sehen längst nicht mehr wie klassische Tresorkästen aus, sondern verbergen sich häufig hinter Gemälden oder anderen dekorativen Gegenständen. Optimal, um Dieben kein leichtes Spiel zu bereiten.

Digitale Währungen als Investition immer gefragter

Investitionen in digitale Währungen werden immer beliebter. Vor allem Bitcoin ist aufgrund seiner rasanten Wertsteigerung gefragter denn je. Auch wenn die digitalen Coins und Token gar nicht greifbar sind, sondern nur auf einer Blockchain existieren, wecken sie Begehrlichkeiten.

Die Kurssteigerung von Bitcoin, Ripple und Co. ist beachtlich. Kaum jemand hatte zur Einführung des Bitcoins 2009 daran gedacht, dass er solches Potenzial aufweist. Damals ließ sich ein Bitcoin noch für ca. 13,10 USD erwerben, heute kostet er das Tausendfache. Mut zu alternativen Investmentideen

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