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Covid als Brandbeschleuniger – worauf sich Versicherer einstellen sollten

Von den Arbeitswelten bis zur Digitalisierung – Corona lässt viele Entwicklungen im Zeitraffer ablaufen. Wo die Versicherungsbranche betroffen ist und welche Chancen sich daraus ergeben, erläutert Credit Life-Absicherungsexperte Andreas Klodt-Sauerwein im Interview.

Von Dennis Witzmann - 04. Oktober 2021
covid credit life

Foto: istoch.com/Nuthawut Somsuk

Bemerken Sie heute schon die Auswirkungen von Covid bei den Versicherten?
Ja. Zum Beispiel steigen die Leistungsfälle bei der Arbeitsunfähigkeit seit einigen Monaten spürbar. In diesem Bereich zeigen sich erstmalig die Auswirkungen des sogenannten Long-Covid-Syndroms. Menschen leiden in Folge einer Covid-Erkrankung an längerfristigen Nachwirkungen, sind lange krankgeschrieben und nicht mehr in der Lage, regelmäßig zu arbeiten. Auch im Bereich der psychischen Erkrankungen ist ein deutlicher Zuwachs spürbar. Zweitens spüren wir die Auswirkungen auch im Bereich der Arbeitslosigkeit. Betriebsschließungen und die daraus resultierenden Entlassungen sorgen für einen Anstieg der Leistungsfälle.

Wie sehen sie die Entwicklung der Risiken nach der Pandemie?
Einerseits dürften die Insolvenzen kleiner und mittelständischer Unternehmen deutlich zunehmen und damit auch die Arbeitslosigkeit. Darüber hinaus verschwinden Risiken wie Arbeitsunfähigkeit, schwere Krankheiten und auch das Sterberisiko ja nicht nach Ende der Pandemie. Allerdings dürften diese Gefahren bei den Menschen etwas aus dem Fokus geraten. Hier ist es dann die Aufgabe der Berater, im Zuge der Kreditgewährung auf diese Risken hinzuweisen. Denn sie können sich erheblich auf die Finanzierung auswirken. Deshalb braucht es Aufklärung und – falls nötig – entsprechende Absicherungslösungen.

Wie viele Kreditnehmer brauchen – realistisch gesehen – eine Absicherung?
Auf jeden Fall viel mehr, als derzeit abgeschlossen werden! Denn über die Rückführung eines Kredites, egal ob Ratenkredit oder Baufinanzierung, entscheidet das frei verfügbare Einkommen. Wird nun ein Kreditnehmer krank oder arbeitslos, verringert sich dieses frei verfügbare Einkommen drastisch, da die Lohnersatzleistungen deutlich geringer ausfallen, als das ursprüngliche Einkommen. Zudem sind sie gedeckelt, nach Abzug der laufenden Kosten fehlen daher oft die Mittel, um den Kredit zu bedienen. Außerdem braucht es einen genauen Blick auf den Bedarf. Denken Sie etwa an alleinstehende Kreditnehmer. Hier kommt es weniger auf die Todesfallabsicherung an, stattdessen sollten Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit im Vordergrund stehen.

Wie stellen Sie sicher, dass Sie die Absicherungsbedürfnisse genau treffen?
Wir begleiten unsere Partner vor Ort sehr eng, etwa durch unsere Trainer der Credit Life-Akademie. Deshalb haben wir immer ein Ohr am Point of Sale und bekommen die Bedürfnisse dort ungefiltert mit. So können wir entsprechende Produkte und auch Vertriebskonzepte entwickeln. Zudem erhalten unsere Partner spezielle Tools zur Bedarfsermittlung, etwa unseren Versorgungslückenrechner. Mit dessen Hilfe kann der Berater für jeden Kunden individuell seine Versorgungslücken in unterschiedlichen Risikoszenarien berechnen und auch visualisieren.

Interview:Dennis Witzmann

Tipps: Sie möchten mehr zum Thema Digitalisierung? Dann schauen Sie hier.

Andreas Klodt-Sauerwein

Credit Life

Andreas Klodt-Sauerwein ist Vertriebsleiter Banken & Kooperationen Deutschland bei Credit Life. 

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