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Brigitte Zypries

Schon zu Beginn ihres Amtsantritts war klar: Nur noch voraussichtlich wenige Monate wird Brigitte Zypries (SPD) die deutsche Bundeswirtschaftsministerin bleiben. Nachdem ihr Vorg├Ąnger Sigmar Gabriel in das Amt des Au├čenministers gewechselt ist, dient sie seit Januar 2017 nur als kurzfristige Platzhalterin bis zur kommenden Bundestagswahl. Doch wer erwartet hat, diese etwas ungl├╝ckliche Position w├╝rde Frau […]


Foto: Gerd Seidel / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de, WLP14-ri-0279- Brigitte Zypries (SPD), Freigestellt von Daniel Fernandez, CC BY-SA 3.0 DE https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35364729

Schon zu Beginn ihres Amtsantritts war klar: Nur noch voraussichtlich wenige Monate wird Brigitte Zypries (SPD) die deutsche Bundeswirtschaftsministerin bleiben. Nachdem ihr Vorg├Ąnger Sigmar Gabriel in das Amt des Au├čenministers gewechselt ist, dient sie seit Januar 2017 nur als kurzfristige Platzhalterin bis zur kommenden Bundestagswahl. Doch wer erwartet hat, diese etwas ungl├╝ckliche Position w├╝rde Frau Zypries zur kleinlauten Ja-Sagerin machen, wurde eines Besseren belehrt. W├Ąhrend dem Besuch der Kanzlerin im Wei├čen Haus fiel Zypries durch ihre offene Kritik an der protektionistischen Politik des US-Pr├Ąsidenten auf und musste sich den Vorwurf gefallen lassen, der Kanzlerin in den R├╝cken gefallen zu sein.

Auch Wolfgang Sch├Ąuble musste feststellen, dass Loyalit├Ąt innerhalb einer Gro├čen Koalition seine Grenzen hat. Der Finanzminister bef├╝rwortet das Einf├╝hren einer EU-weiten Obergrenze f├╝r Bargeld-Transaktionen, um Geldw├Ąsche und Schattenwirtschaft zu bek├Ąmpfen.┬á Frau Zypries und der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums sehen das anders. In einem Gutachten zogen sie das Fazit: Eine Obergrenze f├╝r Bargeld w├╝rde vor allem normale B├╝rger einschr├Ąnken, da sich Kriminelle der ├ťberwachung leichter entziehen bzw. alternative Zahlungsmethoden aufbauen k├Ânnen.