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Instant Payments: Was sich 2020 verändert

Zahlungen in Echtzeit sind Standard. Aber was können Banken sonst noch „in Echtzeit“ tun? Craig Ramsey beschreibt die Trends, die den europäischen Markt in diesem Jahr bestimmen.

Von Craig Ramsey - 14. Februar 2020
Eine Uhr als Symbol für Zahlungen in Echtzeit

Bildnachweis: iStock.com/Nataliia Nesterenko

ADVERTORIAL:

Derzeit sind 45 Echtzeit-Zahlungssysteme in Betrieb (13 davon in Europa) und weitere 13 globale Systeme in Planung. Europäische Banken halten bereits Ausschau nach Produkten und Dienstleistungen, die die neu geschaffene Echtzeit-Infrastruktur nutzen können. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis neue digitale Overlay Services überall in Europa auftauchen werden.
Request for Payment (RfP) ist ein solcher Overlay Service, der für reichlich Gesprächsstoff sorgen wird. Das mit Spannung erwartete P27-Programm für die Nordischen Länder befindet sich zwar noch in der Entwurfsphase, aber die Bedeutung der digitalen Overlay Services, einschließlich Request to Pay (R2P), ist bereits klar.

Overlay Services in Echtzeit ermöglichen

Im Vereinigten Königreich plant Mastercard nach der Akkreditierung durch Pay.UK die Einführung seiner R2P-Lösung. Der Dienst wird es Verbrauchern und Unternehmen ermöglichen, Zahlungsanfragen zu erhalten, Rechnungen einzusehen und mit Echtzeitzahlungen oder Karte zu bezahlen. In Europa plant die EBA den Aufbau einer europaweiten RfP-Infrastruktur. Das Projekt wird von 26 Zahlungsdienstleistern aus elf Ländern unterstützt und soll in der zweiten Hälfte des Jahres in Betrieb gehen. Zur Unterstützung von RfP werden Banken neue Technologielösungen benötigen, sowohl auf der Verarbeitungsebene als auch auf den kundenorientierten Kanälen.

Der Trend, umfangreiche Zahlungsdaten zu nutzen und Overlay Services in Echtzeit zu ermöglichen, steht in Einklang mit einer weiteren bevorstehenden globalen Verschiebung. Die Finanzwelt hat sich darauf geeinigt, dass ab November 2021 die Umstellung auf ISO 20022 beginnen wird. Das europäische TARGET2-System übernimmt hierbei die Vorreiterrolle. Die Vorteile sind klar: ISO-20022-Nachrichten bieten mehr, denn sie enthalten strukturierte Daten, die es Zahlungsanbietern ermöglichen, Informationen nahtlos zwischen den Systemen auszutauschen, um eine konsistente Kundenerfahrung über die Märkte hinweg zu gewährleisten.

Die Fristen für die einzelnen Systeme und Netze laufen bis November 2025. Für Europa am wichtigsten ist TARGET2, deren Umstellungsfrist im November 2021 ohne Kompatibilitätsfrist endet. Bis zur Umstellung auf TARGET2 gibt es noch viel zu tun. Die Teilnehmer müssen einen Vertrag mit einem Netzwerkdienstleister beschaffen und unterzeichnen, interne Entwicklungspläne abschließen, ihre IT und internen Prozesse anpassen, die Konnektivität und Benutzertests durchführen, außerdem ihre Konfiguration und dann die Migrationen in die Produktionsumgebungen abschließen.

Man kann sicher sagen, dass viele Banken den großen Umfang der vor ihnen liegenden Aufgabe unterschätzt haben und die Planung der Migration für europäische Finanzinstitute oben auf der Tagesordnung stehen sollte. Eine schnelle Migration wird für Zahlungsanbieter und ihre Kunden auch schnell Vorteile bringen, etwa eine durchgehende Transparenz der Zahlungsströme, eine leichtere Abstimmung und die Übermittlung einer größeren Datenmenge an den Endkunden.

Seit ihrer Einführung 2016 hat sich SWIFT gpi schnell zur neuen Norm für grenzüberschreitende Zahlungen entwickelt. Sie ermöglicht es den Finanzinstituten, ihren Kunden schnelle, transparente, sichere und nachvollziehbare grenzüberschreitende Zahlungen anzubieten. Bis Ende 2020 wird SWIFT die Vorteile von Tracking und der Bestätigung von Zahlungen auf jedes Finanzinstitut ausweiten. Dabei wird für jede einzelne Zahlung (MT 103 auf FIN) innerhalb von zwei Werktagen eine Bestätigung über die Gutschrift auf dem Konto des Endbegünstigten erforderlich sein.

Finanzinstitute auf SWIFT, die nicht gpi-fähig sind, werden ihre Zahlungseingänge manuell über einen neuen Basic Tracker und eine Reihe weiterer automatisierter Lösungen bestätigen können. SWIFT gpi Mitgliedsbanken werden weiterhin auf den vollständigen gpi-Tracker zugreifen können, um Zahlungen zu bestätigen, und von den Tracking- und Suchfunktionen von gpi profitieren können. Viele Kunden fordern die Transparenz, die universelle Bestätigungen (universal confirmations) bieten, und sind entschlossen, so schnell wie möglich zu handeln. Zusätzlich stellt SWIFT den Pilotmitgliedern Zugang zum Testroboter als kostenlose Ressource zur Verfügung – es ist also sinnvoll, diese zu nutzen.

Die Vorteile direkt zum Kunden bringen

Letztlich geht es darum, die Vorteile der reichhaltigen Daten direkt zum Kunden zu bringen. Verbraucher und Unternehmen suchen gleichermaßen nach Banken, Zahlungsdienstleistern und Fintechs, die Echtzeit-Mehrwertdienste anbieten. Für Banken ist es nicht die Frage, auf welche Trends sie reagieren sollen, sondern in welcher Reihenfolge. Einige Prioritäten werden durch regulatorische Vorgaben bestimmt, während andere durch das aktuelle Betriebsmodell der Bank und ihre Wachstumspläne vorgegeben werden. Da die Banken die neue Echtzeit-Norm akzeptieren, müssen sie Schritt halten mit innovativen Wettbewerbern, die datenintensive Dienstleistungen auf den Markt bringen.

Craig Ramsey

ACI Worldwide

Craig Ramsey ist Head of Real-Time Payments, Product Management
bei ACI Worldwide.

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