Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Fintechs & Banken: Keine getrennten Welten mehr

Es war nicht immer so, doch heute ist klar: Für Banken und Fintechs geht es am besten zusammen. Einige Institute fördern diesen Austausch auch bereits aktiv. Unter ihnen ist auch der Bundesverband deutscher Banken. Wie muss man sich diese Partnerschaft genau vorstellen?

Von Redaktion - 16. Dezember 2021
Zahnräder, die ineinandergreifen, geschäftliche Zusammenarbeit, banken und Fintechs, Kooperationen mit Fintechs, Bankenverband

Foto: istock.com/gobyg

Konkurrenz oder Kooperationen? Ja, man hatte große Sorge. Sorgen, dass die Fintechs nur angetreten sind, um Banken das Geschäft wegzunehmen und den Markt im Sturm zu erobern. Es herrschte große Verunsicherung, wie den nun mit den „jungen“ Wettbewerben umzugehen sei. Schienen sie doch unschlagbar, was Benutzerfreundlichkeit, Marketing, Innovation und Software angeht.

Doch es hat sich gezeigt: Die „jungen Wilden” haben in diesen Bereichen zwar die Nase vorn, doch die etablierten Institute sind die Sieger bei Ertrag, Kundenanzahl und in puncto Vertrauen. Daher ist man heute schlauer. Kooperationen sind für beide Seiten attraktiv und stehen daher vor der Konkurrenz. Die Welten haben sich vermischt und ergänzen sich gut. Man ist zu ziemlich besten Feinden geworden.

Entsprechend gibt es bereits einige Anlaufstellen, die diese Zusammenarbeit aktiv fördern. Eine davon ist der Bundesverband deutscher Banken. Der Bankenverband nimmt seit 2016 Fintechs als Mitglieder auf und ist damit einzigartig in den Verbänden der deutschen Kreditwirtschaft.

„Wir haben das gemacht, weil wir gemerkt haben, die Welten vermischen sich. Wir haben gemerkt, es ist ein Austausch. Es ist nicht mehr so, wie man am Anfang gedacht hat, dass Fintechs den Markt kaputt machen wollen und Banken ersetzen. Es ist eher so, dass man hauptsächlich kooperiert“, sagt Christoph Schmidt. Er ist Associate Director beim Bankenverband und ist dort für die Betreuung und die Auswahl der Fintech-Mitglieder zuständig. Das Denken untereinander und übereinander habe sich geändert, sagt der Experte.

„Es ist gut, dass wir diese Mitgliedschaft gestartet haben. Wir werden den Weg auch weitergehen. Wir haben so viel gelernt schon von Fintechs in den Austauschformaten.“ Die Vermischung bringe frischen Wind in die Bankenlandschaft. Aber in einem so schnelllebigen Markt sei die Zusammenarbeit und die Mitgliedschaft im Verband für die jungen Unternehmen im Gegenzug ebenfalls wichtig, um „erwachsener zu werden“.

Doch was genau hat sich in der deutschen Fintech-Landschaft getan? Und wie gestaltet sich die Kooperation zwischen dem Bankenverband und den Fintechs konkret? Alle Antworten von Christoph Schmidt sehen Sie hier im Video-Interview:


Mit Klick auf den Wiedergabe-Button erteilen Sie Ihre Einwilligung, dass Youtube auf dem von Ihnen verwendeten Endgerät Cookies setzt, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen können. Google Datenschutzbestimmungen ansehen

Lesen Sie auch

Daily: N26 Opfer des American Dream?

N26: Opfer des American Dream?

Die Berliner Neobank N26 verkündet, sich wieder zunehmend[…]

Fiona Gleim