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Willkommen in der Krypto-Welt: Bitcoin-City

El Salvador kündigt große Pläne an: Auf Basis der berüchtigten Digitalwährung Bitcoin soll eine Stadt am Fuße des Vulkans Conchagua an der Pazifikkünste entstehen und den Staat damit zum Pionier küren.

Von Fiona Gleim - 24. November 2021
Daily: Willkommen in der Krypto-Welt: Bitcoin-City

istock.com/Jesussanz

Bitcoin erobert buchstäblich die Welt. Was zu Beginn bloß in bestimmten Communities auf Anklang stoß, baut sich langsam zu einem Imperium auf. Bitcoin hat sich einen Status erarbeitet, der ihm mancherorts sogar Gültigkeit als gesetzliches Zahlungsmittel verschafft.

El Salvador gehört zu diesen Orten. Es ist sogar das erste Land der Welt, welches der Digitalwährung ein offizielles Wappen aufstickt. Im Rahmen der Einführung erhielt jeder Bürger sogar ein digitales Startkapital im Wert von 26 Euro. Da der Staat sich aufgrund des US-Dollars in Abhängigkeit von der Geldpolitik der US-Notenbank wiederfindet, sieht man im Bitcoin einen Weg zur Autonomie. Skeptiker richten sich jedoch gegen die Entfaltung der Kryptowährung, weshalb es bei ihrer Einführung bereits zu Protesten kam.

Steuerfreie Zone

Trotzdem hält dies die Regierung nicht vor dem nächsten Schritt auf: Dem Bau einer Bitcoin-Stadt. Um einem der größten Kritikpunkte an der Währung entgegenzutreten, berichtet der Staatschef Nayib Bukele von den Plänen, die Stadt am Vulkan Conchagua zu bauen. Auf diese Weise könne die Vulkanenergie über ein Geothermie-Kraftwerk zur Generierung der Bitcoin genutzt werden. Üblicherweise zeichnet sich diese nämlich durch einen enorm hohen Energieverbrauch aus. Diese Übertragung in Bitcoin ist ein hochkomplexes Verfahren, was in Serverzentren durch Rechenoperationen vonstattengehen würde. Dementsprechend ist der Wert dieser „Vulkan-Anleihe“ in Milliardenhöhe einzuordnen.

Des Weiteren gedenkt die Regierung die Infrastruktur selbst zuzusichern. Währenddessen würden Büros, Einkaufszentren und Wohnungen von Privatinvestoren zur Verfügung gestellt. Schätzungsweise sollen sich die Kosten für die öffentliche Infrastruktur auf etwa 300.000 Bitcoins belaufen. Von Bitcoin-City wird auch als Sonderwirtschaftszone gesprochen, in der keine Steuern erhoben werden. Es soll lediglich die Mehrwertsteuer anfallen.

„Investieren Sie hier und verdienen Sie so viel Geld, wie Sie wollen.“ Mit diesen Worten versucht Bukele Investoren die Idee schmackhaft zu machen. Das Profil der Kryptowährung befindet sich in einem rasanten Wandel. Trotz fehlender Kursbeständigkeit und eines Rufes als Spekulationsobjekt erfreut sich die Digitalwährung zunehmender Geltung. Was im ersten Moment nach Science-Fiction klingt, entwickelt sich schnell zur Realität und so bleibt abzuwarten, wie Bitcoin unsere Welt erobert.

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