Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Zahlungsverkehr & Online-Banking – Kunden jetzt begeistern

Der Zahlungsverkehr stellt einen wesentlichen Faktor im Wirtschaftskreislauf dar. Er stellt u.a. sicher, dass Waren geliefert, Dienstleistungen erbracht und Löhne sowie Gehälter bezahlt werden. Noch findet der Geldtransfer hauptsächlich über Banken und Sparkassen statt, die den Großteil ihrer Erträge aus Zahlungsverkehrsprovisionen erwirtschaften.

Von Sebastian Müller - 06. November 2017

Was mit dem BTX-Verfahren 1983 begann und sich zu dem klassischen Online-Banking entwickelt hat, das wir heute kennen, wird morgen immer wichtiger und nahezu unersetzlich. Mitbewerber und große Player aus dem Ausland wie z.B. PayPal oder auch Facebook haben den Trend erkannt und stellen eigene Möglichkeiten des Bezahlens zur Verfügung. Dies wird die Zahlungsabwicklung nachhaltig verändern. Zudem machen es gesetzliche Änderungen wie die PSD2-Richtlinie den neuen Playern immer einfacher, in diesen Markt einzudringen. Somit droht den Banken die Gefahr, in einem Geschäftsfeld in dem sie bisher weitestgehend unangefochten waren, Marktanteile und Rendite einzubüßen.

Doch wer informiert den Kunden über die Möglichkeiten und Lösungen im Zahlungsverkehr und sorgt dafür, dass weiterhin Erträge erwirtschaftet werden können und der Geldtransfer im Fluss bleibt? Der Blick hinter die Kulissen bei Banken zeigt, dass für diese wichtige Ertragsquelle vergleichsweiße wenig Aufwand betrieben wurde und zum Teil noch wird. Zudem sind Berater im Privat- sowie im Firmenkundengeschäft häufig nicht in der Lage, dieses Geschäftsfeld adäquat zu beraten. Hier ist es erforderlich, die Mitarbeiter so auszubilden, dass sie dazu fähig sind, die Kunden bedarfsgerecht zu betreuen. Dem Kunden aufzuzeigen welche Möglichkeiten es in dem großen Geschäftsfeld Zahlungsverkehr gibt, sollte Beratungsansatz Nummer eins sein. Für komplexere Aufgabenstellungen sind speziell ausgebildete Experten hinzuzuziehen. Ein Girokonto und die damit verbundene GiroCard sind Standardprodukte bei einer Kontoeröffnung. Doch da gibt es noch mehr: Banking-Apps, Zahlungsverkehrsprogramme, HBCI- oder EBICS-Standard, elektronischer Kontoauszug, Kreditkarte mit elektronischem Kreditkarten-Reporting und vieles mehr.

Um eine geeignete Lösung und die damit verbundenen Produkte zu finden, muss zu Beginn immer der Bedarf des Kunden bzw. Unternehmens beleuchtet werden. Wer löst Zahlungen wie aus? Gibt es unterschiedliche Berechtigungsebenen? Sitzen die beteiligten Personen auf der Welt verteilt? Hinzu kommen Themen wie Anbindungsmöglichkeiten an kundeneigene Systeme (Warenwirtschaft o.Ä.) und die notwendigen Auftragsarten für den Geldtransfer (Überweisungen, Lastschriften usw.).

Noch genießen Banken einen Vertrauensvorschuss

Auch Randthemen wie die Bargeld-Logistik oder Kartenzahlungen zählen zu einer umfangreichen Zahlungsverkehrsberatung. Aus dem Sammelsurium an Informationen und Möglichkeiten muss ein Lösungskonstrukt entstehen, das zum Großteil alle Anforderungen des Kunden abdeckt. Angefangen von Vollmachten und Kontoberechtigungen, über Sicherheitsverfahren und Softwareprodukte, bis hin zu Schnittstellen. Genau hier setzt ein Zahlungsverkehrsexperte an und analysiert die verschiedenen Prozesse des Kunden, die im Zusammenhang mit Zahlungsverkehr stehen. Zusätzlich werden dem Kunden Ängste und Bedenken genommen und schon heute vorhandene Mehrwerte aufgezeigt. Aussagen wie „Ich wusste nicht, dass meine Bank das kann“ sind keine Seltenheit. Somit ist die Bank bzw. der Berater in der Pflicht, dem Kunden auch Mehrwerte und weiterführende Lösungen zu präsentieren. Sicherheit und Komfort sind die Grundbedürfnisse des Kunden. Kennt er die Vorzüge, die Prozesse und Mechanismen dahinter, vermittelt das ein gutes Gefühl und führt zu einer stetigen Nutzung. Noch genießen die Banken einen Vertrauensvorschuss gegenüber den privaten Anbietern im Bankenmarkt. Doch der technische Fortschritt und die Kundenbedürfnisse werden den Markt immer schneller vorantreiben und neu verteilen.

Jeder Stillstand ist ein Rückschritt

Es gilt nun, Ertragsquellen zu sichern, Kunden durch intensivere und umfangreiche Beratungen im Bereich Zahlungsverkehr aufzuklären und technische Lösungen voranzutreiben. Jeder Stillstand ist automatisch ein Rückschritt – vor allem im Zeitalter der Digitalisierung. Deshalb sollten Berater fit gemacht und Experten mit ausreichenden Kapazitäten zur Seite gestellt werden. Trends und Entwicklungen sind zu beobachten, um darauf

Lesen Sie auch

Innovations in Credit & Fraud 2019 – Werte schaffen und Werte schützen

Das Expertenforum von CRIF Bürgel beschäftigt sich mit[…]

Daniel Fernandez

Identifikationsverfahren: viele Ansätze – eine Lösung

Der Markt für Identifikationsverfahren ist stark fragmentiert und[…]

Johannes Antoni
Eine Umfrage von CRIF Bürgel hat ergeben, dass 69 Prozent der Verbraucher noch nie etwas von der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 gehört haben.

Umfrage: Was wissen Verbraucher über die PSD2?

In der Bank- und Finanzbranche wird es kaum[…]

Christian Bock

Gefälschte Gehaltsabrechnungen – ein wachsendes Problem für Banken

Nicht nur Hackerangriffe, Ransomware und Co. machen Banken[…]

Redaktion

„Chatbots werden zur Regelkommunikation“

Nicht nur Backoffice-Prozesse, sondern auch die Kundenkommunikation wird[…]

Philipp Scherber

7 Millionen für Penta

Berliner Fintech Penta sichert sich 7 Millionen Euro[…]

Tobias Schenkel

Auf der Suche nach einer Best Practice in der Betrugsprävention

Ausnahmsweise liefern die scheinbar allwissenden Suchmaschinen wenig Hilfreiches,[…]

Dirk Mayer

„Der beste Service ist der, den man nicht sieht“

Am 13.06.2018 kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der[…]

Tobias Schenkel

„Das ist eben das Hase und Igel Spiel“

Für die „Autowäsche“ muss man heute nicht mehr[…]

Tobias Schenkel

Das gute Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben

Klingt nach einer klassischen Fintech-Idee, kommt aber von[…]

Nils Brinkhoff

Multibanking – neue Finanzzentrale vor Herausforderungen

Der Begriff Multibanking beschreibt die Aggregation von Konten[…]

Marten Ahrens

„Auf dem Weg zu einem vernetzteren Finanzökosystem“

Im Oktober 2017 startete der Bundesverband deutscher Banken[…]

Philipp Scherber

„Den Nachbearbeitungsaufwand so gering wie möglich gestalten“

Im Jahr 2015 kam es zu einer Sonderprüfung[…]

Christian Grosshardt

Schnelle und sichere Akquise der Kundendaten auf mobilen Endgeräten: zwei Fallstudien aus dem Banksektor

Überblick Die Anfrage nach Dienstleitungen in Selbstbedienung steigt[…]

Armand Renoncet

Access to Accounts (XS2A) – Herausforderung oder Chance?

Mit der Payment Services Directive (PSD2) hat die[…]

Michael Göpper

Die Entourage von politisch exponierten Personen als Bankkunden

Banken müssen im Rahmen der Erfüllung ihrer gesetzlichen[…]

André Blum

Papierlos zu mehr Effizienz – und nebenbei Bäume retten

Die Bank of Montreal (BMO) setzt auf technologische[…]

Jochen Razum

TARGOBANK startet Depoteröffnung für online-affine Kunden

Düsseldorf – Was beim Kreditangebot „Direkt-Geld“ schon lange[…]

Christian Grosshardt

Innovation bei Antragsprozessen: Wie sieht die moderne Schnittstelle zum digitalen Kunden aus?

Fintechs haben bekanntlich die Kundenschnittstelle besetzt und zwingen[…]

Arne Westphal

Gemeinsam gegen Betrugsversuche

Ob manipulierte Unterlagen wie Gehaltsabrechnungen bei Kreditanträgen oder[…]

Stephan R. Peters

„Willkommen beim Rudern“

MiFID II um ein Jahr verschoben. Aufatmen bei[…]

Philipp Scherber