Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Stilvolles Fortkommen

Von Redaktion - 13. Mai 2013

Wind wirbelt durch das geöffnete Faltdach der fabrikneuen VW-Käfer Limousine, Baujahr 1961. Aus dem Radio rauscht Adriano Celentanos Reibeisenstimme. Immer tiefer windet sich das Auto in die Gebirgslandschaften hinein. Die tellerrunden Frontscheinwerfer haben ihr Ziel gen Süden fest im Blick der Leuchte.

Sei es der erste Familienurlaub in Italien oder die Fahrt an die heimische Ostsee, mit dem VW-Käfer verbinden ganze Generationen ihre Erinnerungen. Die Produktion des Kultautos ist unmittelbar mit der deutschen Historie verbunden. Nicht umsonst widmet das Haus der Geschichte in Bonn dem Erfolgsmärchen des VW Käfers einen eigenen Platz in seiner Ausstellung. Ob manch einer damals schon geahnt hat, dass sein blechernes Gefährt mit der einen oder anderen Schwachstelle in ferner Zukunft zum begehrten Liebhabermodell aufsteigt? Laut des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sind in Deutschland mehr als 230.000 Pkw als Oldtimer zugelassen (Stand 31.12.2011). Mindestens 30 Jahre müssen sie alt sein, um das begehrte H-Kennzeichen, was für „historisch“ steht, besitzen zu dürfen. Mit 26.857 Modellen führt der VW-Käfer eindeutig die Liste der Oldtimer an. Gefolgt vom Mercedes-Benz SL R 107 (7.103 Fahrzeuge) auf Platz 2 sowie dem Mercedes-Benz /8 (6.821 Fahrzeuge) auf dem dritten Rang. Unter Berücksichtigung der nicht angemeldeten Fahrzeuge sind schätzungsweise eine halbe Million Oldtimer im Besitz der Deutschen.

Der vom VDA veröffentlichte Deutsche Oldtimer Index (DOX) zeichnet die Wertentwicklung der historischen Automobile seit 1999 auf. Die Grundlage der Analyse bilden 88 Fahrzeugtypen aus sieben Herkunftsländern. Startete er damals bei 1.000 Zählern, stand er am Ende des Jahres 2012 bei 2.023 Punkten. Die Entwicklung beschreibt einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 7,9 Prozent jährlich. Im Vergleich zum Jahr 2011 (1.941 Zähler) stieg der Index damit um 4,2 Prozent an. 2011 betrug das Wachstum noch 9,3 Prozent. Es zeichnet sich also eine Verlangsamung der Entwicklung ab. Ganz anders als beim DAX sind die Renditeaussichten dennoch sehr attraktiv. Den stärksten Wertzuwachs verzeichnete der VW Käfer 1300 (Baujahr 1967-1973). Den zweiten Rang belegte der Chevrolet Camaro (Baujahr 1978-1981), gefolgt vom Renault Alpine A 110 (Baujahr 1966-1969) auf Platz 3.

Ein Liebhaberstück bedarf sehr viel Pflege, manch eines muss sogar aufwendig restauriert werden. Außerdem kommen weitere Kosten auf die Besitzer zu: Regelmäßige Instandhaltung, Versicherung, Unterbringung und Sprit. Rentable Wertzuwächse erwirtschaften wohl Fahrzeuge mit einem Kaufpreis weit über 50.000 Euro. Voraussetzung ist zudem ein niedriger Kilometerstand, eine überwiegende Ausstattung mit Originalteilen sowie eine einwandfreie Historie. Man unterscheidet zwischen Hobby-Sammlern und Kapitalanlegern. Während ein Citroen 2 CV schon für 7.500 Euro zu haben ist, empfiehlt Heiko Löschen von der Düsseldorfer Vermögensverwaltung Packenius, Mademann und Partner, seinen Kunden erst bei einem Kaufpreis ab 100.000 Euro einzusteigen. „Oldtimer erzielen in der Krise Rekordpreise und eignen sich deshalb besonders gut für vermögende Anleger, die Fahrerlebnis und gute Rendite miteinander verbinden möchten“, sagt Löschen. Bieter aus dem Mittleren Osten, Russland, Indien, China sorgen für Bewegung im Oldtimer-Markt.

Beim Erwerb eines Oldtimers gilt es einiges zu berücksichtigen. „Wer ohne Erfahrung alte Autos kaufen möchte, um möglichst hohe Renditen zu erzielen, wird scheitern“, meint Vermögensverwalter Löschen. Attraktiv sind Marken, die heute noch produziert werden und eine hohe Reputation besitzen. Fahrzeuge die in begrenzter Stückzahl hergestellt wurden erfahren tendenziell eine höhere Wertsteigerung als Massenware. Auch Sondereditionen oder Bauteile, die zur damaligen Zeit als innovativ galten, sprechen für einen Kauf. Aparte Cabriolets sind gefragt und daher meist etwas teurer als Coupes, die wiederum beliebter sind als Limousinen. Manches Auto hat auch schon allein aufgrund seiner berühmten Vorbesitzer Höchstpreise erzielt.

Oldtimerfreunde treffen sich auf Auktionen, Messen und zahlreichen Events, wo gestaunt und geboten wird. Die kostbarsten Autos der Welt wurden im Sommer letzten Jahres im kalifornischen Pebble Beach versteigert. Mit einem Zuschlag von 11,7 Millionen US-Dollar wechselte der 1936er Mercedes Benz 540 K Special Roadster seinen Besitzer. Somit ging es als teuerstes Vorkriegsauto aller Zeiten unter den Hammer. Das Cabrio verbirgt die bewegte Geschichte seiner adligen Besitzerin, der deutschen Baronin Gisela von Krieger, welche das mondäne Auto in der 30er Jahren für ihre Reisen an die Côte d’Azur erwarb. Zu jener Zeit betrug der Kaufpreis 15.000 Reichsmark, was einer heutigen Summe von 100.000 Euro entspricht.

Foto von pinciniphoto – www.istockphoto.com

Lesen Sie auch

Servicekunden und das Omnikanalmodell

Servicekundenbetreuung im Omnikanalmodell

Effiziente, homogene und kundengerechte Kanäle sind für Banken[…]

Christoph Klein
Vertriebsstrategie, Kunden

Alles wandelt sich – auch die Vertriebsstrategie

Wenn etwas heute passend ist, muss das morgen[…]

Bentje Hillmer
Fintechs, kooperieren

Kooperieren statt konkurrieren

Wie geht es nach dem Erfolgsjahr 2021 für[…]

Dennis Witzmann
Kunden

Auf allen Kanälen: Banking digitaler denn je

Der Weg zur nächsten Bankfiliale ist für so[…]

Morna Florack
OSPA-Vorstandsvorsitzender Bernd Brummermann weiß, wie er dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann.

„Wir müssen auch in den Stabsbereichen wieder Leute aus- oder weiterbilden“

Die Finanzbranche steckt mitten im War for Talents.[…]

Redaktion
Engagement Banking Backbase

Der Kunde im Mittelpunkt – die Zukunft des Bankings

Wie wichtig ist der menschliche Faktor im Bankgeschäft?[…]

Frank Ukpabia
Kunden Kundenbindung durch smartes Inkasso

Kundenbindung durch smartes Inkasso

Inzwischen weiß jedes moderne Unternehmen: Kundenzufriedenheit ist das[…]

Nenad Dončev
BaFin

Frischer Wind bei der Bafin

Ein Kultur- statt Strukturwandel soll es sein: Seit[…]

Fiona Gleim
Bancassurance reloaded, BANKINGCLUB-Fachkongress in Köln Motorworld, Versicherungen und Banken

Bancassurance: Wie tief ist der Kaninchenbau wirklich?

Lange war das Thema vergessen, doch aktuell erlebt[…]

Redaktion
Finanzberatung

Blinddate@MLP – exklusives Online-Event für interessierte Banker (m/w/d)

Melden Sie sich zu unserem Online-Event Blinddate@MLP an[…]

Nancy Diesterweg
Handeschütteln, Verhandlungen, Versicherung und Banken, Versicherungsmakler, Vermittler von Versicherungen

Sparkasse Bremen: erfolgreich als Vermittler

Für die Sparkasse Bremen ist die Verbindung von[…]

Christian Heyen
ganzheitliche Kundenberatung, Kunde im Fokus, Datenmanagement, Bancassurance

Von der Bank zum Makler

Die PSD Bank Kiel hat festgestellt: Versicherungsangebote ertragreich[…]

Michael Kunkel

Agenten im Auftrag Ihrer Sparkasse

Projektleiter Rolf Schlegel berichtet über Agentenplätze in der[…]

Rolf Schlegel
mehrwert-dienstleistungen alc chance für banken

Mehrwert-Dienstleistungen als Chance für Banken

Sören Timm über personalisierte Benutzererfahrung, intuitive Schnittstellen, die[…]

Sören Timm
Open Banking Strategie Prozessotpimierung Banken

Potenzial von Open Banking voll ausschöpfen

Dr. Cyrosch Kalateh über digitale Transformation, Prozessoptimierung und[…]

Dr. Cyrosch Kalateh
Warum sollten Banken mit einem Maklerpool zusammenarbeiten und wie wird das Thema Bancassurance in Zukunft entwickeln? Darüber spricht Markus Kiener von der Fonds Finanz im Interview.

„Bancassurance wird zum Kerngeschäft“

Markus Kiener (links im Foto), Geschäftsführender Gesellschafter der[…]

Thorsten Hahn

„Eine Bank muss in Zukunft das Leben ihrer Kunden aktiv mit Vorschlägen begleiten“

Sicherheit und Ominichannel Experience im Banking: Wie passt[…]

Thomas Friedenberger
Bild zum Beitrag Wie können Transaktionsprozesse so gestaltet werden, dass sich die Nutzerfreundlichkeit erhöht?

Wie Transaktionen nutzerfreundlich gestaltet werden können

Marco Schmid erklärt, warum es für Banken so[…]

Marco Schmid
Collaboration-Lösungen kommen nun auch bei Banken an

„Jetzt ist die Zeit, in der Collaboration bei den Banken ankommt“

Business Development Manager Frank Nebgen von Cisco über[…]

Thomas Friedenberger

Vergleichsportale erobern die Kundenschnittstelle

Kunden nutzen heute Vergleichsportale, um sich vorab über[…]

Mehrwert in digitaler Form erlebbar machen

Wie die Volksbank Allgäu-Oberschwaben, kurz: Vbao, die Mitbestimmung[…]

Sabrina Heine

„Wie das Gehirn eines Neugeborenen“

Mark Lohweber von adesso ist davon überzeugt, dass[…]

Thorsten Hahn
Wir sprachen mit Dharmesh Mistry auf dem Temenos Community Forum in Den Haag über Customer Experience, Mehrwerte und Kundenbindung. Dharmesh Mistry ist Chief Digital Officer bei Temenos. Dort treibt er die Entwicklung von Tools und KI-Lösungen voran, die die User Experience von Bankkunden maximieren.

„Wer liest die AGB einer hilfreichen App?“

Vertrauensvorsprung hin, Datenskandale her – am Ende des[…]

Philipp Scherber
Dr. Marco Adelt ist Mitgründer und Geschäftsführer des Insurtechs CLARK. Der Versicherungsfachwirt arbeitete zuvor zehn Jahre lang bei Unternehmensberatungen.

„Versicherer sind viel zu weit weg vom Kunden“

In diesen Tagen wird wieder intensiv über Kooperationsmodelle[…]

Philipp Scherber

Gemeinsam von PSD2 profitieren

Jan Rabe und Maximilian Both, Gründer und Geschäftsführer[…]

Tobias Schenkel
Gian Reto à Porta ist CEO des Schweizer Fintechs Contovista AG

„KI ist nicht die Lösung für alles“

Wo liegen die Potenziale Künstlicher Intelligenz? Läutet sie[…]

Philipp Scherber

Filialen sterben und leben lassen

Der Schlüssel zum Erfolg im Kampf um Kunden[…]

Thorsten Hahn

Auch Roboter sind sterblich

Robo Advisor sollten mal das „nächste große Ding“[…]

Thomas Friedenberger

Infografik: Deutsche Robo Advisors im Vergleich

Sie sollten so etwas wie das „nächste große[…]

Redaktion

„Der geilste Kreditantrag der Welt“

Gegenbesuch in Köln: Als die SWK Bank 2017[…]

Thorsten Hahn
Eine Umfrage von CRIF Bürgel hat ergeben, dass 69 Prozent der Verbraucher noch nie etwas von der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 gehört haben.

Mehrheit der Verbraucher kennt PSD2 nicht

Verbraucher kennen sich beim Thema PSD2 nicht wirklich[…]

Philipp Scherber
Digitalisierung der Lager- und Warenfinanzierung

Die Zukunft der Waren- und Lagerfinanzierungen

Im Spannungsfeld von Risikoanforderungen, Kostenoptimierung und neuen digitalen[…]

Dirk Piethe

Das Erfolgsgeheimnis kundenzentrierter Unternehmen

Um mit neuen digitalen Playern mithalten zu können,[…]

Daniel Fernandez
Vorstand Dr. Michael Meyer und Innovationsmanager Robin Nehring von der Stadtsparkasse Düsseldorf

Robo Advisor und Filialvertrieb

Viele Sparkassen leiten ihre Kunden zum Deka-Robo bevestor[…]

Philipp Scherber

Telepräsenz: so fern und doch so nah

Digitale Kommunikation und persönliche Beratung müssen sich nicht[…]

Daniel Fernandez
Fragebogen der Plattform friends in bank der Frankfurter Sparkasse: "Auf welchem Tonträger hast du deine erste Musik gekauft?"

„Wir möchten Berater und Kunden zusammenbringen, die sich sympathisch sind“

Im InnovationLab der Frankfurter Sparkasse reifte die Überlegung,[…]

Philipp Scherber

Der Kampf um den Firmenkunden hat begonnen

Genossenschaftsbanken dürfen sich nicht auf dem Vertrauensvorschuss ausruhen,[…]

Patrick Schönau
Die Leiter der Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung (QIDF): Markus Gauder und Kai Fürderer

„In vielen Banken ist eine ganzheitliche Beratung noch nicht der Standard“

In den beiden vorausgegangenen Ausgaben haben wir bereits[…]

Philipp Scherber

„Hallo, ich bin VRanzi“ – ein Chatbot im Bankservice

Bankkunden erwarten zunehmend, immer und überall eine Antwort[…]

Christoph von Stillfried

Ausgezeichnete Beratungsqualität fällt nicht vom Himmel – der Kunde steht im Mittelpunkt

Beratungsqualität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor sowie ein strategisch[…]

Ralf Pakosch

„Chatbots werden zur Regelkommunikation“

Nicht nur Backoffice-Prozesse, sondern auch die Kundenkommunikation wird[…]

Philipp Scherber

„Ein Elfmeter ohne Torhüter“

Einen normierten Test zu bestehen ist das eine,[…]

Philipp Scherber

„Die elektronische Signatur ist ein Gewinn für Unternehmen“

Seitdem die eIDAS-Verordnung im Juli 2016 in Kraft[…]

Daniel Fernandez

Mit Customer Journey Mapping den Kunden erreichen

Im Webinar „Komplexe Omnichannel-Kommunikation mit Customer Journey Mapping[…]

Redaktion

Die Zukunft im Blick – Next Generation Customer 2018

Wie sieht die Zukunft der Finanzberatung und der[…]

Philipp Scherber

Next Generation Customer 2018

Am 07. und 08. November 2018 veranstaltet der[…]

Redaktion

„Das aktuelle Bonussystem stinkt zum Himmel“

Basketballprofi, Deutsche-Bank-Customer-Chef, „Außenminister“ von Fidelity in Deutschland, Unternehmensberater.[…]

Philipp Scherber

Beim Banker von morgen schlägt das Herz des Kunden

Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz – die sogenannten[…]

Stefan Seyler

„7 von 10 Millenials gehen lieber zum Zahnarzt als in die Bankfiliale“

Die Direktbank N26 hat kürzlich einen Standort in[…]

Dalia El Gowhary