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BANKINGCLUB-Live: Ein bunter Blumenstrauß zum Jubiläum

Am 18. Mai 2021 ging BANKINGCLUB-Live in die fünfte Runde. Bei dem anderthalbstündigen Event teilten Experten aus den Bereichen Wealth Management, digitale Signatur und Nachhaltigkeit ihr Fachwissen mit unserem Publikum. Ein kurzer Überblick des Programms.

Von Dennis Witzmann - 28. Mai 2021
Bankingclub-Live Signatur Wealth Management Nachhaltigkeit

Wir feiern ein kleines Jubiläum. Zum fünften Mal lieferten wir Ihnen am 18. Mai bei Bankingclub-Live Fachwissen aus der Bankbranche in Spielfilmlänge. Aus der Motorworld in Köln präsentiert der Bankingclub jeden zweiten Monat einen bunten Mix aus aktuellen Topthemen, die die Finanzbranche zurzeit beschäftigt. In der fünften Ausgabeging es um die nach wie vor relevanten Themen Signatur, Wealth Management und Nachhaltigkeit. 

Nach ein paar einleitenden Worten des Geschäftsführers Thorsten Hahn widmeten wir uns der Vermögensberatung. Im Themenkomplex Wealth Management lieferten gleich fünf Referenten Einblicke in die Branche. Los ging es mit Martin Daut, CEO der Quirion AG. Seine These:  Wealth Management ist keineswegs ein Thema der Reichen, sondern er findet „Wealth sollte jedem gehören “. Menschen mit viel Geld können zwar mehr aus ihrem Vermögen machen, so Daut, aber Quirion bietet auf ihrer digitalen Plattform auch Menschen mit weniger Geld die Möglichkeit langfristig Vermögen aufzubauen. 

Trend in Richtung digital

Danach berichtete Johannes Neulinger, Director of CBK Business Development & Digital Distribution Europe bei der Allianz Global Investors GmbH, von der Notwendigkeit der Entwicklung kundenzentrierter Digital Wealth Management Geschäftsmodelle. „Wir sehen hier auch nicht erst seit Corona, dass es einen Trend von Privatkunden beim Thema Finanzanlage hin in Richtung digitaler Kanäle gibt“, so Neulinger. Hier müssen also sowohl digitale als auch hybride Angebote geschaffen werden, um die Bedürfnisse des Kunden zu befriedigen. Das widerspricht natürlich den traditionellen Wegen der Vermögensberatung.  

Wie man solche Zukunftsthemen mit der Tradition etablierter Häuser vereinen kann, erklärte Gregor Neuhäuser von der Walser Privatbank AG im Interview. Das 1894 gegründete Kreditinstitut trägt seine Werte Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Sicherheit auch in das 21. Jahrhundert – natürlich mit einigen Abstrichen wie etwa der Niedrigzinsphase. Auch die Mitarbeiter des Hauses bringen diese Werte in die Kundengespräche mit, denn bei der Vermögensberatung ist nicht nur die Beratung, sondern auch die Betreuung wichtig. Ein Berater müsse in der Lage sein dem Kunden empathisch auf Augenhöhe zu begegnen, betonte Neuhäuser im Interview. 

Die Kundenbedürfnisse haben sich in den letzten Jahren gewandelt und auch auf diese Veränderungen sollte man eingehen. So ist etwas auch das Thema Nachhaltigkeit ein wichtiger Faktor in der Vermögensberatung geworden. Dass diese Entwicklung keineswegs neu ist, erklärte Achim Stranz, Chief Investment Officer von AxA Investment Managers Deutschland. Im Interview mit Thorsten Hahn erläuterte er unter welchen Ausschlusskriterien die Investments für ein nachhaltiges Anlegen ausgewählt werden.  

Beendet wurde der Themenkomplex mit einem Ausblick auf die Trends und Herausforderungen der Vermögensberatung im Jahr 2021 von Markus Steimer Leiter Vertriebsmanagement und Prokurist bei der Merkur Privatbank 

Digitalisierung verändert die Finanzbranche

Der zweite Themenkomplex drehte sich um die digitale Signatur. Hier gab es zwar nur einen Referenten, dafür handelte es sich bei Burkhard Balz um eine echte Größe in der Branche. Der Bundesbankvorstand sprach in seiner vorab aufgezeichneten Rede von den Herausforderungen im Umgang mit der elektronischen Identität für Kunden und Anbieter. „Eine starke e-ID ist wiederrum die Voraussetzung, um elektronische Signaturen zu ermöglichen“, so Balz.  

Doch die Akzeptanz der Online-Funktionen des Personalausweises sei auch zehn Jahre nach ihrer Einführung gering. Auch werden die Funktionen kaum von Händlern oder Ämtern unterstützt. In der Wirtschaft fehlen sie sogar weitgehend. Die Europäische Union plant e-IDs gezielt zu überprüfen und zu fördern, denn „die digitale Signatur hat eine wirklich große Bedeutung. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Digitalisierung“, hob der Bundesbankvorstand in seinen abschließenden Worten hervor.  

Nachhaltigkeit muss das Unternehmen durchdringen

Nach diesen Ausblicken in die Zukunft der Vermögensberatung und der Signatur ging es im dritten Block mit dem Thema Nachhaltigkeit weiter. Denn was könnte zukunftsträchtiger sein? Den Anfang machte der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Barmenia, Stephan Bongwald, der die Nachhaltigkeitsmodelle seines Unternehmens vorstellte. Es sei wichtig, dass das Thema im Unternehmen eine hohe Durchdringung erfährt. Das finge beim Vorstand an und ziehe sich durch bis zum einzelnen Mitarbeiter, so Bongwald.  

Wie eine solche Durchdringung bei einem Traditionsunternehmen wie dem Finanzdienstleistungsunternehmen LGT, das sich im Besitz der fürstlichen Familie von Liechtenstein befindet aussieht, erläuterte Ursula Finsterwald. Das Unternehmen setzt gerade seine Nachhaltigkeitsstrategie um und möchte etwa das Angebot an nachhaltigen Anlagen in Zukunft noch ausweiten. Ursula Finsterwald hebt hervor, dass man permanent am Thema dranbleiben müsse, um Nachhaltigkeit nicht nur in den Angeboten zu festigen, sondern auch um es in die Köpfe der Mitarbeiter zu tragen. 

Danach erläuterte Berenike Wiener von der Evangelischen Bank AG, wie man das Thema Nachhaltigkeit aktiv angeht und auch selbst Verantwortung übernimmt. Das Kreditinstitut verfolgt ein umfassendes und integrales Nachhaltigkeitsmanagement. Der Aspekt wird also bei vielen Entscheidungen der Bank berücksichtigt. In den kommenden Jahren planen sie ihren CO2-Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduzieren. Frau Wiener sieht die gesamte Finanzbranche in einer gesellschaftlichen Gesamtverantwortung. Sie könne ganz wesentlichen Einfluss auf die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit ausüben. 

Eine ökologische Transformation

Zum Abschluss des Themenkomplexes und auch der gesamten Veranstaltung erläuterte Christian Achilles, Leiter Kommunikation und Medien des deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, wie die „rote“ Sparkassen-Finanzgruppe das „grüne“ Thema konkret bespielt. Das Interesse sei gerade in der Anlageberatung spürbar, so Achilles. Allerdings merkt er an, dass es noch etwas dauern werde, bis das Thema die breite Bevölkerung durchdringe. Bei der Sparkassen-Gruppe gehe es zunächst im Kern um drei Dinge. Zum einen möchten sie 30 Prozent der Kundeneinlagen in nachhaltige Investments lenken. Um dies zu erreichen, gehören nachhaltige Themen nun zum Standard bei der Kundenberatung. Darüber hinaus wird der ökologische Aspekt aktiv bei der Förderung und Unternehmensfinanzierung verfolgt. „Die ganzen Klimaziele werden nur erreichbar sein, wenn sich die gewerbliche Kundenklientel sich wirklich umstellt. Also eine ökologische Transformation.“ Und das dritte große Thema betrifft die Klima-Selbstverantwortung. Hier hat sich die Sparkassen-Finanzgruppe zum Ziel gesetzt, bis 2035 CO2-Neutral zu sein.  

Sie möchten die Vorträge und Interviews in voller Länge anschauen? Hier geht es zum Video zur Veranstaltung:


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