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Regulierungsimport

Von Thorsten Hahn - 20. Mai 2021
Bafin Finma Mark Branson

Foto: istock.com/rukmana

Im Jahr 1996 verließ Josef Ackermann die Credit Suisse und heuerte noch im gleichen Jahr bei der Deutschen Bank an. Der Schweizer wurde so der erste ausländische Vorstand bei der Deutschen Bank.

Die Geschichte wiederholt sich. Jetzt soll ein Brite die Reform der BaFin umsetzen. Womit dann gleich die erste Frage im Raum steht: Wird er nur umsetzen müssen, was in Berlin längst ausgeknobelt wurde? Die neue Strategie aus mehr Mitarbeitern, aber immer noch zu wenigen Experten, die der BaFin die nötige Durchschlagskraft verleiten soll, wurde bereits breit kritisiert. Den einen sind es noch viel zu wenig Mitarbeiter, den anderen schon zu viele. Denn eines ist klar: Der Umbau kostet Geld. Und noch immer wird die BaFin zu 100 Prozent von den geprüften Banken finanziert.

Und jetzt kommt der Mann, den das Magazin Bilanz den „meistgehassten Mann des Finanzplatzes“ nannte. Felix Hufeld mochte man ja in der Bankbranche. Ein Netter, der auch mal auf der Bühne davon sprach, dass Banken sich mit diesem neumodischen Zeug wie Cloud oder KI beschäftigen müssen.

Und der Neue? Den nennt die Presse zum Beispiel „Sheriff“ oder „Tough Cop“. Gemeint ist Mark Branson. Der Brite ist seit 2014 Direktor der schweizerischen Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA und folgt nun auf Felix Hufeld. Branson kennt beide Seiten, denn bevor er 2010 zur FINMA ging, war er unter anderem bei der Credit Suisse und zuletzt bei UBS und Swiss Bank tätig. Ein Profi also? Aber wie viel Spielraum bekommt er wirklich für das Update und den Umbau der BaFin, damit diese nicht wieder in eine Wirecard-Falle tappt? Wird es am Ende zu politisch, dann könnte es auch nur in einem kleinen Upgrade enden. Wird es zu tough, könnte es der dringenden Reform von Banken schaden.

Tipp: Sie möchten mehr aus der Rubrik „Quer durch die Bank“ lesen? Dann erfahren Sie hier, was genau hinter dem Einvernehmlichen Rausschmiss steckt oder informieren Sie sich, warum fünf nach zwölf echt einfach viel zu spät ist.

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