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Vier gute Gründe für BPaaS

Outsourcing gilt als Königsweg in Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekten. Vielen Banken und Vermögensverwaltern ist bewusst, dass sich die Komplexität ihrer Legacy-Systeme immer weniger beherrschen lässt. Heute gilt es, die Effizienz von Wertschöpfungsketten zu steigern, Prozesse zu automatisieren und die IT weitgehend zu standardisieren. Karl im Brahm, CEO der Avaloq Sourcing (Europe), kennt vier gute Gründe dafür, die eigene Digitalisierung durch Outsourcing voranzutreiben.

Von Karl im Brahm - 08. Juli 2021
BPaaS Avaloq IT KI

Foto: Avaloq Gruppe

ADVERTORIAL

Sich für einen Software-as-a-Service-Ansatz zu entscheiden, ist mitunter der erste Schritt. Noch größer sind die Effizienzgewinne in einem Business-Process-as-a-Service-Modell (BPaaS). Eine Entscheidung für BPaaS fördert Automatisierung und Innovation.

1. Komplexe Legacy-Systeme und -Prozesse

Meist hat die herkömmliche Applikationsentwicklung zu individuellen Strukturen geführt, mit umfangreichen Produktportfolios und überholten IT-Architekturen. Diese Komplexität erschwert die Wartung und macht unbeweglich. Finanzinstitute können nicht schnell auf Veränderungen im Markt, auf regulatorische Anforderungen und digitale Kundenbedürfnisse reagieren. Allerdings: Die gewachsene Komplexität der Alt-Systeme in einem evolutionären Prozess reduzieren zu wollen, wäre illusorisch.

Darum sollten Finanzinstitute auch ihre Geschäftsmodelle und ihre operativen Strukturen grundlegend überprüfen. Nötig ist eine Konzentration auf die Aspekte, die stark wertschöpfend sind und wettbewerbsdifferenzierend wirken. Nur wer bereit ist, sein Produktportfolio zu straffen sowie nachgelagerte Prozesse und Systeme outzusourcen, kann in einem sich rasant wandelnden Markt bestehen und von den Economies-of-Scale profitieren.

2. Digitalisierung macht innovationsfähig

Die vielfältigen Automatisierungs- und Innovationsaufgaben stellen Finanzinstitute vor große Herausforderungen. Benötigen sie doch agilere Prozesse, eine ausgeprägte Innovationsfähigkeit sowie skalierbare und oft geografisch verteilte IT-Ressourcen. Auch der durch PSD2 getriebene Open-Banking-Trend bringt neue Anforderungen an die Flexibilität und Sicherheit der eigenen Systeme. Open Banking verlangt nach flexiblen Plattformen, an die sich innovative Lösungen schnell und sicher anbinden lassen.

Mehr Effizienz und eine kürzere Time-to-Market scheinen für viele Privatbanken nur durch eine Outsourcing-Strategie erreichbar. Plattformbasierte Ökosysteme, Co-Innovations-Modelle und die Anbindung neuer, geprüft sicherer Lösungen einfach per API sprechen für ein konsequentes Outsourcing. Das Ziel muss sein, alle papierbasierten und ineffizienten Prozessschritte und Schnittstellen aufzulösen und die Wertschöpfungskette umfassend zu digitalisieren.

3. Klassische Ansätze fördern keine Automatisierung

Die erste Stufe der Effizienzsteigerung besteht darin, das Kernbankensystem durch Standardsoftwarepakete abzulösen und den Administrationsaufwand zu reduzieren. Die zweite Stufe wäre es, die Dienste eines Full-Service-IT-Providers zu nutzen, der das neue Kernbankensystem implementiert, betreibt und weiterentwickelt. Hier wirken bereits Skaleneffekte. Auf der dritten Stufe – beim Business-Process-Outsourcing – gehen Banken noch weiter: Hier stellt der externe Provider nicht nur die IT-Infrastruktur und betreibt sie, es ist auch dessen Personal, das dazugehörige Bankenaktivitäten erbringt. Meist sind das Routineaufgaben wie etwa Zahlungsvorgänge.

Mitunter nutzt der Dienstleister dann zwar seine eigene Technologie, sie wird aber in die IT-Landschaft seines Kunden integriert. Weitere Einsparungen ergeben sich hier erst, wenn die Bank in diesem Zusammenhang ihre Prozesse deutlich optimieren kann. Über verschiedene Abteilungen des Finanzinstituts hinweg, von Sales bis Operations, sind so Kostenreduktionen von bis zu zehn Prozent realistisch.

4. Outgesourct und automatisiert: BPaaS

Den vierten, umfassendsten Outsourcing-Schritt und die wirkungsvollste Form der Standardisierung stellt das BPaaS-Modell dar. Denn anders als bei BPO stehen hier Komplexitätsreduktion und Automatisierung im Fokus. BPaaS bietet ein Bündel aus Softwarelösungen und Prozessfunktionalitäten, das durch eine Industrialisierung des Bankings zu viel höheren Straight-through-Processing-Raten (STP) von bis zu 99 Prozent und mehr führt. Wenn ein Finanzinstitut durch BPaaS den Anteil automatisierter Aufgaben von 30 auf 80 Prozent erhöht, verbessert sich das Aufwands-Ertrags-Verhältnis um weitere zehn bis 20 Prozentpunkte. Denn das Finanzinstitut lagert Veränderungen und den Betrieb aus, profitiert von Skaleneffekten des Providers und erzielt einen höheren Automatisierungsgrad, etwa in der Wertpapierabwicklung.

Auch die Anforderungen der digitalaffinen Millennials nach neuen Kommunikationskanälen und einer KI-gestützten 24/7-Kommunikation lassen sich viel leichter erfüllen – durch die Anbindung digitaler Innovationen von Drittanbietern im Rahmen eines Ökosystems. IT-seitig ist BPaaS für viele Privatbanken und Vermögensverwalter oft die ideale Strategie. Skaleneffekte, Standardisierung und Innovationsoffenheit sichern die Überlebensfähigkeit von Finanzinstituten.

Avaloq behandelt das Thema noch ausführlicher in seinem Report „Zukunftsfähigkeit im Backoffice – Business Process as a Service (BPaaS) für Finanzinstitute“. Dieser beleuchtet transparent den Unterschied zwischen BPaaS und dem klassischen Business Process Outsourcing (BPO), das Pro und Contra von BPaaS, für welche Institute der Ansatz interessant ist und welche Leistungen ein BPaaS-Modell abdecken sollte. Der Report kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Karl im Brahm

Avaloq

Karl im Brahm ist CEO der Avaloq Sourcing (Europe) AG und verantwortet als Head of Germany die Aktivitäten der Avaloq Gruppe im deutschen Markt.

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