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Druck von Banknoten: Wer versorgt uns mit Geld?

Es ist sicher nicht übertrieben zu sagen, dass jeder sie gern bekommt und kaum jemand sie gern weggibt. Doch wo kommen sie her, die Geldscheine?

Von Redaktion - 15. Mai 2020
Druck von Euro-Banknoten: Wer darf in Deutschland Geld drucken? Daily Fun Fact

Seit 2002 begleiten sie uns: die Euro-Banknoten. Ihr Design stammt vom Österreicher Robert Kalinas. Die fiktiven Gebäude auf den Scheinen stehen jeweils symbolisch für verschiedene kunstgeschichtliche Epochen. Auch wenn die auf den Scheinen dargestellten Bauwerke nicht real sind, der Wert auf ihnen ist es. Deshalb erfolgt der Druck unter massiven Sicherheitsvorkehrungen.

Den „Druckauftrag“ vergibt die Europäische Zentralbank. Sie weist verschiedenen nationalen Zentralbanken ein Produktionsvolumen zu. Die Zentralbanken steuern dann einen festgelegten Anteil an der Jahresproduktion einer oder mehrer Stückelungen bei. Dabei werden die Kosten für die Herstellung für die zugewiesene Quote von der jeweiligen Bank übernommen.

Unter Druck: Es gilt höchste Sicherheit

Bei der Herstellung der Euro-Scheine arbeiten Zentralbanken und EZB also gemeinsam. So soll sichergestellt werden, dass durch Aufgabenteilung und das gleiche Qualitätsmanagementsystem ein einheitlicher Standard für alle Banknoten in der Euro-Zone gilt. Im Produktionsprozess werden mehrere hundert manuelle und automatische Tests durchgeführt. Das soll garantieren, dass die Geldscheine wirklich überall gleich aussehen.

Doch etwas ist anders: die Seriennummer. In ihr, genauer durch die Buchstabenfolge, die ihr vorangeht, ist die Druckerei verschlüsselt angegeben. Anhand des Serienbuchstabens wird erkennbar, in welchem Land eine Euro-Banknote gedruckt worden ist. Für Deutschland ist das ein „X“.

Gedruckt wird auf verschiedenen Druckplatten. Für die Herstellung braucht man Spezialfarben und es werden mehrere Verfahren eingesetzt. Dazu gehören Offset- und Stichtiefdruck, Heißprägeverfahren für das Hologramm und Siebdruck für die Zahlen mit Farbwechsel. Außerdem werden bereits bei der Papierproduktion einige Sicherheitsmerkmale eingearbeitet.

Die Reise der Euro-Banknoten

In Europa gibt es mehrere Hochsicherheits-Druckereien, die die Euro-Banknoten herstellen dürfen. Davon befindet sich je eine in den Euro-Ländern, nur in Luxemburg nicht. Deutschland hat dafür zwei dieser Druckereien. Dabei handelt es sich um die gleichen, die auch schon das DM-Bargeld produziert haben: Die Bundesdruckerei in Berlin und Giesecke & Devrient in München.

Nach dem Druck werden alle Scheine an die nationalen Zentralbanken geliefert – und über verschiedene Wege gelangen sie von dort aus dann in unsere Portemonnaies.

Daily-Highlights: Sie möchten mehr von unseren Dailys? Dann lesen Sie hier mehr über eine Digital-Währung für über zwei Milliarden Nutzer oder über den besten Freund der Deutschen in der Corona-Krise.

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