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Senioren öffnen sich der digitalen Welt

Eine Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass Digitalisierung kein Alter kennt. Wir stellen die Ergebnisse vor.

Von Fiona Gleim - 21. Juni 2021
Senior mit Mobiltelefon und Laptop

Foto: Bitkom Research

Dass Digitalisierung mehr Gewicht im Alltag trägt, ist eine Auswirkung der Corona-Krise, der sich kaum jemand entziehen kann – auch nicht Senioren. Die Skepsis, die besonders älteren Menschen gegenüber technischen Entwicklungen zugeschrieben wird, scheint vermehrt abzuflachen. Dies beweist eine Studie von Bitkom Research, welche im Januar und Juli 2020 Befragungen unter mehr als 1000 Menschen über 65 Jahren unternommen hat.  

Dabei stellte sich heraus, dass die Digitalisierung zunehmend positiv eingeschätzt wird und sieben von zehn Personen (69 Prozent) diese als Chance sehen, während nur drei von zehn (29 Prozent) Gefahren befürchten. Es besteht also ein Trend von ansteigender Befürwortung und weniger Gegnern unter den über 65-Jährigen. Jedoch geht aus der Studie auch hervor, dass der Zuwachs an älteren Internetnutzern nahezu unerheblich war (Juli: 49 Prozent, Januar: 48 Prozent). So verändert sich in der breiten Masse zwar die Einstellung gegenüber der Online-Nutzung, allerdings fällt es vielen Senioren noch schwer, aktiv in die digitale Welt einzusteigen.  

Beliebte Dienste bei den Älteren  

Der wohl populärste Online-Service unter den Senioren ist die Videotelefonie. Als ein Weg Familie und Freunden näher zu sein, nutzen vier von zehn älteren Menschen (40 Prozent) diese Dienstleistung, während es zu Jahresbeginn nur drei von zehn (31 Prozent) waren. Auch der E-Mail-Verkehr (96 Prozent), Online-News (88 Prozent) sowie Video-Streaming (Juli: 44 Prozent, Januar: 40 Prozent) erfreuen sich einer stärkeren Etablierung. Bezüglich der Gerätenutzung bleibt die Mehrheit traditionell beim Tisch-PC (54 Prozent).  

Ein Thema, bei dem Senioren tendenziell empfänglich für digitale Lösungen sind, ist das Gesundheitssystem. Beispielsweise erfahren Nutzer:innen Erleichterung über Online-Terminvereinbarungen (37 Prozent) oder telemedizinische Überwachungen (6 Prozent). Über diejenigen hinaus, die bereits aktuell Leistungen in Anspruch nehmen, ist der Anteil an Senioren, die sich auch künftig auf Angebote einlassen würden, nicht unerheblich.  

Weniger affin sind ältere Menschen für das Thema Online-Banking. Hier nimmt die Nutzung mit zunehmendem Alter rapide ab.

Nutzung Online-Banking nach Altersgruppen

 

Quelle: Bitkom Research 2021

Hilfsprogramme für den Einstieg ins Netz 

Grundsätzlich gilt aber, dass sobald die älteren Onliner erste Schritte in die digitale Welt gewagt haben, sie die Vorzüge des Internets nicht mehr missen wollen. So heißt es laut der Studie, dass sechs von zehn Nutzern (62 Prozent) das Internet langfristig in ihr Leben integrieren wollen. Unter den Nicht-Nutzern winkt jedoch jeder zweite (52 Prozent) digitale Dienste ab und meint, diese nicht zu benötigen. Anderen fehlen die technischen Möglichkeiten (49 Prozent) oder sie möchten sich aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr damit auseinandersetzen (30 Prozent). Wichtig wären für die Interessierte mehr Unterstützung und Hilfsprogramme, um sich eigenständig in der Onlinewelt zurecht zu finden. Ziel ist es doch, die Digitalisierung flächendeckend und über alle Altersgruppen hinweg offen und sicher zu gestalten.  

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