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Emissionsarme Mobilität auf die Straße bringen

Bei der NRW.BANK sind alle Segel auf Nachhaltigkeit gesetzt. Zur nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gehört auch eine emissionsfreie Mobilität. Wie die Förderbank ganz konkret beim Erreichen der Pariser Klimaziele unterstützt, beschreibt Vorstandsmitglied Gabriela Pantring.

Von Gabriela Pantring - 05. November 2021
Emissionsarme Mobilität

Foto: iStock.com/Rawpixel

Der Klimawandel wirkt sich bereits spürbar aus – auch in Deutschland. Zuerst litten Wald und Grundwasser durch regenarme Sommer, dann kamen die heftigen Unwetter mit ihren verheerenden Folgen. Um hier gegenzusteuern, hat die Weltgemeinschaft auf der Klimakonferenz in Paris 2015 mit dem Festlegen der Klimaziele ein deutliches Signal gesetzt. Klima- und Umweltschutz kommen aber nur in dem Maße voran, wie wir alle den gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit ganz praktisch angehen.

Auch das Land Nordrhein-Westfalen hat sich den Klimazielen von Paris verpflichtet. Nachhaltigkeit steht daher ganz oben auf der Agenda der NRW.BANK. Seit Gründung der Bank ist nachhaltiges Agieren zentrales Leitmotiv ihres Handelns und Teil ihrer Unternehmens-DNA. Mit Fremd- und Eigenkapitalprogrammen sowie Förderberatung unterstützt die NRW.BANK Menschen, Unternehmen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen dabei, durch konkrete Maßnahmen ihren Teil zum erfolgreichen ökologischen Wandel in NRW beizutragen.

Forschungszentrum für neue Mobilität

Der Verkehrssektor ist laut Umweltbundesamt für fast ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen Deutschlands verantwortlich. Auf dem Weg zum klimaneutralen Verkehr nimmt Nordrhein-Westfalen eine Schlüsselrolle ein. Das Land gehört laut nordrhein-westfälischem Wirtschaftsministerium zu den Hotspots der Batterie- sowie der Anwendungsforschung und ist Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge.

Die herausragende Dichte an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen trifft hier auf innovative Unternehmen und Hidden Champions des Mittelstands. Durch diese enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft ist das Land ein optimaler Standort für die Forschung im Allgemeinen und in puncto Elektromobilität im Speziellen.

Verkehrswende auf die Straße bringen

Damit die Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auch ihren Weg auf die Straße finden, muss investiert werden. Es geht darum, die Entwicklung von innovativen Produkten unternehmerisch voranzutreiben, Produktionskapazitäten aufzubauen, bestehende Firmenflotten umzurüsten oder auch neue E-Fahrzeuge anzuschaffen. Genau hier setzt das Programm „NRW.BANK.Elektromobilität“ an. Die Bank bietet ihr Förderdarlehen Existenzgründern, Freiberuflern, kleinen und mittleren Unternehmen genauso wie kommunalen und gemeinnützigen Unternehmen mit Zinssätzen ab 0,01 Prozent an.

Als die NRW.BANK das zinsgünstige Förderdarlehen erstmals auf den Weg brachte, drehte sich viel um das Thema E-Mobilität. Doch grundsätzlich ist es – wie bei allen neuen Technologien – möglich, dass sich letztlich doch eine andere Technologie durchsetzt. Vor diesem Hintergrund ist Technologieoffenheit auch in der Förderung wichtig. Denn egal ob Wasserstoff-Brennstoffzelle oder synthetische Kraftstoffe: Nicht die Technologie ist wichtig, sondern das Ziel der Klimaneutralität.

Förderung ist technologieoffen

Die NRW.BANK hat deshalb ihr Programm „NRW.BANK.Elektromobilität“ über die Jahre immer wieder an die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Fördernehmer und an den technologischen Fortschritt angepasst. Neben der Anschaffung von E-Fahrzeugen – wie E-Autos, E-Busse oder E-Flurfahrzeuge – wird daher auch der Erwerb von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor generell gefördert, also auch Brennstoffzellenbusse sowie Wasserstoff- und Batteriefahrzeuge.

Auch Verkehrsträger, die sich per postfossilem Antrieb übers Wasser oder in der Luft bewegen lassen – wie E-Boote oder E-Flugzeuge – oder auch die für den emissionsfreien Innenstadtverkehr geeigneten E-Fahr- und E-Lastenräder sind förderfähig. Zusätzlich werden Umrüstungen auf elektrische Antriebe, Investitionen im Zusammenhang mit Elektromobilität wie Ladeinfrastruktur und Batterietechnik ebenso wie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützt.

Allein in den letzten rund zweieinhalb Jahren förderte die NRW.BANK über ihr Programm „NRW.BANK.Elektromobilität“ mehr als 700 Fördernehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen mit zusammen rund 60 Millionen Euro an Förderdarlehen.

Neue E-Busse und Batterien-Tests

Das Fremdkapitalprogramm nutzten etwa die STOAG Stadtwerke Oberhausen, um neue E-Busse und die dafür erforderliche Ladeinfrastruktur anzuschaffen. Auch Voltavision in Bochum erhielt einen Förderkredit. Das Unternehmen testet Batterien für eine reichweitenstarke und sichere Elektromobilität. Sind größere Investitionssummen erforderlich, dann kommt statt Fremdkapital bei innovativen Start-ups sowie mittelständischen Unternehmen eine Unterstützung durch Eigenkapital infrage.

Ein Beispiel dafür ist InProCoat aus dem siegerländischen Kreuztal. Das innovative Familienunternehmen hat feuerfeste Beschichtungen für die Batteriegehäuse von Elektrofahrzeugen entwickelt und stößt damit auf weltweite Nachfrage bei Automobilherstellern. Die NRW.BANK hat diese Entwicklung über ihren NRW.BANK.Mittelstandsfonds unterstützt.

Um die Verkehrswende zu stemmen, ist zudem ein umweltschonender Ausbau der Infrastruktur erforderlich. Für Elektromobilität werden flächendeckend Ladestationen und Energiespeicher benötigt. Auch hier geht die NRW.BANK voran und lebt E-Mobilität. Sie hat auf bankeigenen Parkplätzen E-Ladesäulen installiert und ermöglicht ihren Mitarbeitern, ihre Elektrofahrzeuge dort aufzuladen.

Bekenntnis zu den Pariser Klimazielen

Die NRW.BANK selbst agiert klimaschonend und hat Anfang 2021 ihre Nachhaltigkeitsleitlinien nochmals weiterentwickelt. Darin verpflichtete sie sich, ihr Angebot auf das Ziel der weitgehenden Klimaneutralität im Jahr 2050 auszurichten. Daneben bietet sie Fördernehmern die Möglichkeit, Vorhaben, die im Einklang mit der EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen stehen, zu besonders günstigen Konditionen zu finanzieren.

So trägt die NRW.BANK dazu bei, umweltfreundliche Projekte wirtschaftlicher zu machen. Mit der kürzlich in Kraft getretenen EU-Taxonomie etabliert die Europäische Union ein Verfahren und einen Katalog an nachprüfbaren Kriterien, mit dem Finanzinstitute bei der Kreditvergabe die Nachhaltigkeits-Performance ihrer Kreditnehmer nach einem einheitlichen Standard bewerten können sollen. Die NRW.BANK verfolgt auch dieses Thema intensiv und arbeitet an der weiteren Umsetzung.

So schließt sich allmählich der Kreis. Ein sich selbstverstärkender Effekt im Sinne des Klimaschutzes kommt in Gang. Das große Ziel ist es, die Menschen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen in allen Bereichen des Wegs zur Klimaneutralität zu unterstützen.

Tipp: Sie möchten mehr zum Thema Nachhaltigkeit lesen? Dann erfahren Sie hier mehr zu „renditeorientierten Stiftungen“ und dazu, ob grüne Geldpolitik eine utopische Idee ist.

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