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Beliebte Investments: Mögliche Chancen und Risiken

Das Ziel, möglichst einfach und mit geringem Risiko das eigene Geld zu vermehren, ist manchmal nicht leicht zu erreichen. Häufig stehen verschiedene Risiken im Weg. Daher ist es für Anleger unabdingbar, sich die Risiken vor einem Investment bewusst zu machen und gleichzeitig einen soliden Überblick über die Chancen zu haben.

Von Robert Radu - 21. Oktober 2020

Überblick über beliebte Anlagemöglichkeiten

Es gibt viele Möglichkeiten, kleinere oder größere Summen mit der Chance auf Gewinne zu investieren. Daher ist es wichtig, für eine passgenaue individuelle Entscheidung zunächst einen Überblick zu bekommen. Mögliche Optionen sind unter anderem:

  • Aktien
  • Fonds und ETFs
  • Investments in Infrastruktur
  • Investitionen in Sachwerte
  • nachhaltige Investments
  • Investitionen in Immobilien

Jede dieser Varianten beinhaltet verschiedene Chancen und Risiken und setzt zumindest ein grundsätzliches, wenn nicht sogar ein tieferes Fachwissen voraus. Daher ist es für Investoren zielführend, sich möglichst genau über die Anlagesparten zu informieren, bevor über ein konkretes Investment nachgedacht wird.

Zudem lassen sich Investmentoptionen danach unterscheiden, ob der Gegenwert physisch greifbar ist oder nicht. Aktien und Fonds zählen nicht dazu, wohingegen eine Immobilie oder Anlage in Infrastruktur einen materiellen Gegenwert beinhaltet.

Natürlich gibt es daneben noch weitere Möglichkeiten, wie Geld gewinnbringend investiert werden kann. Dazu gehören etwa Bausparverträge, Festgeldanlagen oder Lebensversicherungen. Die zu erwartenden Renditen sind dabei jedoch vergleichsweise niedrig.

Chancen vs. Risiken

Investitionen bieten einerseits Chancen, andererseits bedeuten sie immer auch ein gewisses Risiko. Dies kann je nach Sparte und konkreter Investition höher oder niedriger sein. Wie risikofreudig ist der Anleger? Dies ist eine der vielen Fragen, die von jedem Investor individuell beantwortet werden sollten.

Bei Investitionen gilt: Für deutliche Gewinne ist ein höheres Risiko notwendig. Sichere Anlagen, die schnell und gleichzeitig risikofrei sehr hohe Gewinne abwerfen, sind nahezu unmöglich. Je sicherer das Investment, desto geringer ist der Gewinn im Vergleich zu risikobelasteteren Optionen.

Dies zeigt sich anhand eines Vergleiches von Aktien und ETFs. Bei ETFs wird die Anlage auf viele Unternehmen verteilt, die im entsprechenden Index gelistet sind. Das Risiko eines Verlusts sinkt, da die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktien aller dieser Unternehmen gleichzeitig verlieren, vergleichsweise gering ist.

Auch die Profite sind aber geringer, da der Index das Gesamtbild der Gewinne und Verluste der Unternehmen miteinbezieht. Zudem benötigt es mehr Geduld, da solche Anlagemodelle eher auf Dauer Rendite bringen.

Setzt der Anleger nur auf Aktien von einem oder wenigen Unternehmen, kann er durch eine schnelle Wertsteigerung hohe Gewinne erzielen. Allerdings verliert er ebenso rapide, wenn die Aktie in den Keller geht.

Risikominimierung

Falls der Anleger das Risiko scheut und lieber mit einem kleinen Budget sichere, aber geringere Gewinne machen möchte, gibt es diverse Optionen zur Risikominimierung. Eine Möglichkeit ist die Risikostreuung. Hierbei wird ein bestimmter Anlagebetrag auf diverse Investments verteilt.

So sind die Verluste bei den einzelnen Produkten deutlich geringer. Allerdings sind auch die zu erwartenden Gewinne aufgrund des begrenzten Investitionsbetrages geringer.

Ein Beispiel für die Risikominimierung gibt es aus der Welt des Gamblings. Durch Low Stakes in Online-Casinos (geringe Einsätze) kann in sogenannten Low-Limit-Spielen das Risiko minimiert werden. Vor allem im Bereich der Online-Casinos sind geringere Setzlimits häufiger vertreten. Ähnlich wie in der Welt der Investments kann auch hier eine Aufteilung auf verschiedene Spielformen wie Roulette oder Slot-Spiele umgesetzt werden.

Der Vergleich zeigt: Eine Risikominimierung kann nicht nur durch die Verteilung des Gesamteinsatzes auf verschiedene Produkte in einem Bereich (etwa Aktien) geschehen. Auch die Streuung der Investitionssumme auf unterschiedliche Sparten wie eine Kombination aus Aktien, Sachwerten und Infrastruktur ist möglich und in einigen Fällen zielführend.

Hierbei kann es für Einsteiger zudem sinnvoll sein, zunächst auf günstigere Produkte zu setzen, die keine hohe Investition erfordern. Auf diesem Weg folgt der Investor dem „Low‑Limit“-Prinzip aus dem Bereich des Gamblings, statt von Anfang an im „großen Casino“ einzusteigen. Dies hat neben der Risikominimierung noch andere Vorteile:

  • Sammeln erster Erfahrungswerte
  • Möglichkeit des Experimentierens aufgrund geringerer Sorge vor Fehlentscheidungen
  • die geringere, aber dennoch vorhandene Chance, mit einem Glücksgriff hohe Gewinne zu erzielen

Investments in Aktien

Eine Möglichkeit des Investments besteht darin, Aktien direkt zu kaufen. Die Zahl der Anleger, die in Deutschland ausschließlich auf diese Form der Investition setzen, ist in den letzten zwei Jahrzehnten gesunken. Waren es im Jahr 2000 noch 3,463 Millionen, hatte sich ihre Zahl 2019 auf 2,552 Millionen reduziert.

Bei einem Investment in Aktien sollten Anleger von der entsprechenden Branche, im besten Falle sogar vom Unternehmen, das die Wertpapiere anbietet, Ahnung haben. Risiken von typischen „Anfängerfehlern“ lassen sich vermeiden, indem auf Sparten gesetzt wird, die zu den Expertengebieten des Investors gehören. Hierbei sollte immer auch miteinbezogen werden, ob der Anleger der Überzeugung ist, dass die Firma vom Markt angenommen wird, also ob der Markt eine mögliche positive Bewertung des Anlegers teilt.

Alternativ kann auf Fachbeiträge zur Auswahl einer bestimmten Branche zurückgegriffen werden. Die dort ausgesprochenen Empfehlungen sollten allerdings immer kritisch hinterfragt werden.

Ein riskanter, aber durchaus profitabler Weg ist das Investieren in Aktien von jungen Unternehmen und Start-ups. Je nach Entwicklung der Firma können hier über einen kürzeren oder längeren Zeitraum große Gewinne entstehen. Kann sich das Unternehmen allerdings auf dem Markt nicht behaupten, sind zum Teil erhebliche Verluste zu befürchten.

Bestehendes Risiko und Dividenden als Chance

Ein Risiko bleibt bestehen. Aktien sind also eher für Anleger geeignet, die sich dieser Gefahr bewusst sind und mit ihr umgehen können. Hier kann unter anderem Erfahrung eine Rolle spielen.

Andererseits besteht je nach Unternehmen, zusätzlich zu den Gewinnen der Aktienkurse, die Möglichkeit einer Ausschüttung von Dividenden. Ob und wie hoch sie ausfallen, ist nicht nur an den Kurs, sondern auch an die Finanzpolitik des Unternehmens oder wirtschaftspolitische Entwicklungen gekoppelt.

Im Jahr 2018 lagen die Dividendenausschüttungen der großen deutschen Konzerne bei ungefähr 49 Milliarden Euro. Das Risiko kann sich insofern gleich doppelt lohnen. Aktien sind also ein Beispiel dafür, wie hohes Risiko gleichzeitig große Gewinne ermöglichen kann.

Bei einem Fonds gibt der Anleger sprichwörtlich das Heft aus der Hand. Er überträgt die Verantwortung an den Fondsmanager, der die Investitionssumme für den Investor möglichst gewinnbringend einsetzen soll.

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Foto: Adobe Stock / Torbz

Risiken und Chancen

Hier besteht das Risiko, dass der Anleger die Kontrolle verliert, da ein Fondsmanager die konkreten Anlagen übernimmt. Allerdings ist er an gesetzliche Richtlinien gebunden. Die Fonds sind aber denselben Risiken ausgesetzt, die für alle Aktien bestehen.

Die Risiken können sowohl firmenspezifisch sein als auch von der gesamten Wirtschaft ausgehen. Zudem spielt der Zeitpunkt des Investments eine wichtige Rolle. Weiterer Kritikpunkte am Modell des Aktienfonds sind die in einigen Fällen hohen Kosten für das Management sowie Ausgabeaufschläge, die Teile der Gewinne von vornherein zunichtemachen können.

Andererseits gibt es auch Chancen: Durch die Streuung des Risikos auf viele Aktien besteht langfristig die Möglichkeit, Gewinne zu machen. Fonds sind somit für Personen sinnvoll, die über längere Zeiträume investieren und wenig Risiko eingehen möchten. Nicht zuletzt kann es für Anlagekunden in einigen Fällen eine echte Unterstützung sein, wenn sie durch einen verantwortungsvoll handelnden und vertrauenswürdigen Fondsmanager vertreten werden.

Sonderform ETF

ETFs, die sich bei ihrer Zusammensetzung an Indizes orientieren, bieten eine besonders hohe Risikostreuung. Ein für diese Form der Anlage bekannter Index ist der MSCI World. Dieser beinhaltet eine vierstellige Zahl von Unternehmen aus verschiedenen Ländern.

Allerdings ist die Streuung nicht so breit wie man annehmen könnte, da dieser Index nur Firmen aus 23 Industrienationen, allerdings keine Unternehmen aus Schwellenländern abbildet. 24 solcher Nationen wiederum werden zusätzlich zu den Industrieländern vom MSCI All Country World miteinbezogen. Die Risikostreuung ist hier logischerweise noch breiter. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Risiko zwar gestreut und minimiert, jedoch nicht völlig ausgeschlossen wird.

Investments in Infrastruktur

Die wachsende Nachfrage nach einer Fortentwicklung der Infrastruktur macht es möglich, dass auch in diesem Bereich investiert werden kann. In Deutschland und den USA sind solche Investments ebenso relevant wie in Indien oder China. In Schwellenländern besteht aufgrund der stärkeren Bevölkerungszunahme sowie einer Verbesserung des Wohlstands der Gesellschaft ein besonderer Bedarf. Verschiedene Bereiche stehen zur Auswahl, unter anderem:

  • Transport
  • Kommunikation
  • Ent- und Versorgung

In verschiedenen Ländern werden Public Private Partnerships immer wichtiger. Natürlich sind einzelne Großinvestitionen in diesem Feld für kleine Anleger mit geringen Beträgen als Investitionsrahmen eher ungeeignet.

Auch hier gibt es jedoch über Fonds die Möglichkeit, in diesen Branchen zu investieren. Im Bereich Infrastruktur gibt es diverse ETFs. Dazu zählt unter anderem der iShares Global Infrastructure UCITS ETF oder der SPDR Morningstar Multi-Asset Global Infrastructure UCITS ETF.

Die Risiken bei diesen Investments liegen in verschiedenen Bereichen. Dazu kann unter anderem gehören, dass Projekte aufgrund einer Veränderung der politischen Lage und Probleme bei der Umsetzung modifiziert werden oder zum Erliegen kommen.

Solche Faktoren sind kaum vorhersehbar, was das Risiko erhöht. Aber auch Währungsschwankungen und Veränderungen innerhalb einer Volkswirtschaft können eine Rolle spielen.

Andererseits werden die Risiken durch die Streuung in ETFs wiederum gemindert. Die Chancen bei solchen Geldanlagen sind vor allem langfristig gegeben. Daher ist dieser Bereich des Investments vor allem etwas für Anleger, die mit Geduld in die Zukunft schauen und gleichzeitig zumindest in einem gewissen Maß eine Risikofreude mitbringen.

Anlagen in Sachwerte 1: Immobilieninvestments

Eine Investition in Immobilien ist auf verschiedenen Wegen möglich. Einerseits können Anleger ihr Geld über Fonds in solche Sachwerte anlegen und auf diese Weise beispielsweise den Bau von Hotels oder Wohnblocks unterstützen.  Ein anderer Weg ist die direkte Investition durch den Kauf einer Immobilie und die entsprechende Weitervermietung. Die Spekulation mit Immobilien (kaufen und teurer verkaufen) ist eher kompliziert.

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Foto: Adobe Stock / ah_fotobox

Das Haus muss, sofern es nicht ausschließlich durch den Besitzer selbst genutzt wurde, mindestens zehn Jahre dessen Eigentum gewesen sein. Ansonsten fallen sogenannte Spekulationssteuern an, die den Gewinn deutlich verringern. Daher sollte die Frist bei dieser Art der Investition eingehalten werden, die Dekade kann genutzt werden, um Mieteinnahmen zu generieren.

Chancen und Risiken

Die Chancen bei der Investition in eine Immobilie bestehen einerseits in der Langfristigkeit der Anlage. Bei stabilen Mietpreisen kann auf diese Weise ein dauerhaftes passives Einkommen erzielt werden.

Auch eine Wertsteigerung ist möglich, allerdings stark abhängig von der Region. Siedeln sich beispielsweise große Unternehmen an und die Nachfrage nach Wohnraum steigt, klettert womöglich auch der Preis der Immobilie.

Die Risiken beim Kauf einer Immobilie sind vielfältig. Leerstände über einen gewissen Zeitraum können die Gewinne verringern. Zudem besteht je nach Region die Gefahr eines Wertverfalls des Objekts durch unerwartete Veränderungen.

Dies kann unter anderem an einer Schwächung der Wirtschaft in der Region und einem Wegzug von großen Firmen liegen. Bei einem Verkauf würde in einem solchen Fall ein Verlust gemacht – eine klassische Fehlinvestition.

Zudem sollten sich Immobilienkäufer mit dem Fachbereich bis zu einem gewissen Grad auskennen. So kann vermieden werden, beispielsweise Schäden, Mängel oder versteckte Nachteile am Objekt zu übersehen. Falls solche auftreten, erhöht die Reparatur häufig die Gesamtsumme der Investition – oder sie können gar nicht beseitigt werden, was den Gewinn womöglich deutlich schmälert. Beim Kauf einer Immobilie sollten entsprechende Faktoren daher, soweit vorhersehbar, berücksichtigt werden.

Anlagen in Sachwerte 2: Edelmetalle

Investitionen in Edelmetalle sind nach wie vor beliebt. Vor allem Gold spielt eine große Rolle, aber auch andere Rohstoffe wie Silber oder Platin.

Diese Sachwerte können entweder als physischer Gegenwert gekauft werden, eine Investition kann jedoch auch über Aktien oder ETFs stattfinden. Grund für die Beliebtheit dieser Investition ist vor allem, dass die Edelmetalle als krisenfest gelten und sich bei physischem Erwerb relativ schnell und einfach wieder veräußern lassen.

Hinzu kommt, dass solche Rohstoffe nicht von der Inflation beeinflusst werden, sich die Investition also auch daher auszahlen kann. Allerdings sollten Edelmetalle ebenfalls als langfristige Anlage betrachtet werden. Denn die Stärke der Anlageform liegt weniger in der Gewinnmaximierung als im Krisenschutz.

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Foto: Adobe Stock / Asier

Mit einer Anlage kann das Risiko verringert werden, bei einer kurzfristig angelegten Spekulation aufgrund von vorübergehenden Preisschwankungen Verluste zu erleiden. Ein langfristiges Investment kann jedoch ein Nachteil sein, da keine jährliche Rendite entsteht und der Anleger Geduld braucht und den richtigen Zeitpunkt für einen Verkauf treffen muss.

Entwicklung der letzten Jahre

Gerade bei Gold hätte sich die Geduld in den letzten zwei Dekaden bereits gelohnt. Der Preis für das Edelmetall ist in den letzten 20 Jahren mit wenigen Einbrüchen insgesamt rapide nach oben gestiegen. Allerdings hat diese bereits geschehene Entwicklung auch Nachteile.

Anleger müssen aktuell zu einem hohen Preis kaufen – das Risiko, dass der Einsatz einer solch hohen Summe nicht im Verhältnis zu dem zu erwartenden Gewinn steht, ist durchaus gegeben. Ansonsten halten sich die Risiken vergleichsweise in Grenzen, was jedoch nicht bedeutet, dass sie völlig ausgeschlossen sind.

Anlagen in Sachwerte 3: Nischen

Neben Immobilien und Edelmetallen gibt es weitere Möglichkeiten, in Sachwerte zu investieren. Dies geschieht meist auf dem Weg des physischen Erwerbs. Zu solchen Sachwerten mit möglicher Wertsteigerung zählen unter anderem Uhren und Oldtimer

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Foto: Adobe Stock / Alena

Eine Investition in Armbanduhren erfordert zum einen ein gewisses Budget. Wirklich lohnen kann sich diese Anlage nämlich nur mit hochpreisigen Modellen. Beispiele hierfür liefern etwa Uhren der Marken Rolex oder Audemars Piguet. Zudem ist auch hier ein gewisses Fachwissen gefragt. Ein Faktor kommt noch hinzu, der diese Form der Anlage zugleich zum Risiko macht: Glück.

Denn die Wertsteigerung einer Uhr hängt auch von einem entsprechenden Hype um das Modell ab. Zudem sollte die Uhr nur in kleiner Auflage existieren. Sind diese Faktoren nicht gegeben, ist eher zu erwarten, dass der Wert gleichbleibt oder Verluste eintreten. Sicher ist das Investitionsmodell in keinem Fall: Es ist eher für sehr risikofreudige Liebhaber und Experten geeignet.

Investitionen in Oldtimer erfordern ebenfalls ein höheres Budget und Fachwissen. Zudem sollten die Modelle Raritäten sein. Ähnlich wie Uhren werfen sie keine laufenden Erträge ab, Gewinne lassen sich vor allem durch einen teureren Verkauf erzielen.

Schon vor Jahren war diese Wertanlage beliebt. Auch hier spielen bei den Chancen auf Gewinne verschiedene weitere Faktoren eine Rolle. Allerdings ist das Risiko durchaus hoch. Ein wirklicher Anlage-Volltreffer ist nur mit umfangreichem Fachwissen, der Instandhaltung des Autos und Glück bezüglich der Nachfrage zu erzielen.

Zudem müssen Anleger die zusätzlichen Kosten, beispielsweise für Unterbringung und möglicherweise Ersatzteile bedenken. Ähnlich wie Uhren sind Oldtimer tendenziell eine Investition für Experten in diesem Bereich mit einer gewissen Risikofreude.

Fazit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu investieren. Sie alle bieten Chancen – der Umfang der Gewinnmöglichkeiten kann sich jedoch ebenso wie das Risiko je nach Bereich und Produkt deutlich unterscheiden. Eine ausführliche individuelle Abwägung unter Berücksichtigung der eigenen Risikofreude ist daher für Anleger bei jeder Investition unabdingbar. Abschließend lässt sich festhalten, dass keine der genannten Anlagen risikofrei ist und durch jede Form der Investition Verluste entstehen können. Diesen Umstand sollten sich Investoren zu jedem Zeitpunkt vor Augen führen.

 

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