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(Nachhaltig) guter Dinge

Bereits zum fünften mal befragten der BANKINGCLUB gemeinsam mit Horn & Company die Bankbranche nach ihrem Befinden. Die finstere Prognose vom letzten Jahr ist nicht eingetroffen – und die Hoffnung wächst.

Von Redaktion - 14. Juli 2021
Nachhaltigkeit Horn&Company

Foto: istock.com/Doucefleur

Im vergangenen Jahr war die Prognose für die aktuelle Stimmung eher verhalten (Schulnote 3,0). Tatsächlich bewerten die rund 500 Befragten die Situation jetzt allerdings positiver (2,7). Nach der Zukunft befragt, bleibt der Durchschnitt erhalten – mit einem markanten Anstieg derjenigen, die die Aussichten mit „sehr gut“ bewerten.

Oliver Küchle, Partner bei Horn & Company, erklärt diesen Optimismus so: „Die Banken sind ganz überwiegend gut durch die Coronakrise gekommen – auch weil sich viele Befürchtungen nicht bewahrheitet haben, macht sich nun Optimismus breit. Es scheint auch so, als ob Bankbeschäftigte, die sich intensiv mit Nachhaltigkeit auseinandersetzten, besonders positiv gestimmt sind.“
Wir wollten wissen, wer den Unternehmen im Zuge der digitalen Transformation gefährlich werden könnte. Gefahren sehen die Befragten vor allem außerhalb der Finanzbranche.

Die vier großen Tech-Konzerne stehen ganz oben auf der Liste: Rund 58 Prozent der Befragten sehen hier eine potenzielle Bedrohung. Fintechs werden mit 38 Prozent weit weniger als Gefahr wahrgenommen.Wie verändert sich das Arbeiten in der Finanzbranche? 73,6 Prozent stimmen der Aussage zu, interdisziplinär und kollaborativ zu arbeiten. Zur Fehlerkultur stimmen 65,3 Prozent zu: Fehler sind Lernchancen. Diese Antwort spiegelt sich darin, dass eine Mehrheit von 60,1 Prozent eine Minimum-Viable-Product-Strategie einem 110-Prozent-Konzept bevorzugt. Hier zeigt sich ebenfalls, dass Banken mutiger und innovativer werden. Weniger Zustimmung findet die Aussage „Geschwindigkeit ist wichtiger als Kosten“, der nur 44,2 Prozent zustimmen.

Sonderteil: Nachhaltigkeit

Der Sonderteil der aktuellen Umfrage widmet sich dem Thema Nachhaltigkeit. Christoph Sorhage, Principal bei Horn & Company, sieht hier ein Phänomen, das gekommen ist, um zu bleiben: „Nachhaltigkeit ist ungebrochener Treiber für gesellschaftliche Veränderungen und gewinnt zunehmend an Bedeutung für Kunden und Mitarbeiter. Daher rückt das Thema auch zunehmend in den Fokus von Politik und Aufsicht, die dem Finanzsektor eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele beimessen und Finanzdienstleister zum Handeln zwingen.“

Die Zahlen belegen diese Meinung. Wenig überraschend ist das Buzzword „nachhaltig“ in der Branche überwiegend positiv belegt, über 85 Prozent der Befragten sehen hier überwiegend Chancen. Knapp Zweidrittel sehen hier ein wichtiges Thema, knapp ein Drittel erwartet einen regelrechten Tsunami. Nur rund 5 Prozent halten Nachhaltigkeit für einen Hype, der sich wieder legen wird.
Positive Auswirkungen hat Nachhaltigkeit auf das Produktportfolio und auf das Image.

Dabei sehen sich die Befragten bereits gut aufgestellt und betrachten Nachhaltigkeit überwiegend bereits als Teil der Unternehmens-DNA. Daher beschäftigen sich die Institute bereits umfassend mit dem Thema Nachhaltigkeit, um ihre strategische Positionierung und die geschäftspolitische Ausrichtung an die veränderten Marktanforderungen zu überprüfen und anzupassen. Gleichzeitig legen die weiterführenden Umfrageergebnisse offen, dass Banken und andere Institute noch erhebliche Umsetzungsaufwände vor sich haben, um den steigenden regulatorischen Anforderungen zur Offenlegung der eigenen ESG-Position sowie dem Management von ESG-Risiken gerecht zu werden.
Details zu den Umfrageergebnissen finden Sie hier:
horn-company.de/publikationen/umfrage/nachhaltige-finanzindustrie-umfragergebnisse/

Tipp: Sie möchten mehr zum Thema Nachhaltigkeit? Dann schauen Sie sich hier unsere Grafik Grün, Sozial, Gerecht an oder oderr lesen Sie hier mehr über Geld für Veränderungen.

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