Banker der HSBC überschreiten humoristische Grenze

Jedes Mal, wenn die Terrorgruppe IS ein Video einer Exekution ins Netz stellt, verschlägt es Menschen den Atem. Fragen kursieren dann im Kopf der Zuschauer: Wie kann man so grausam sein? Wer gibt diesen Gestalten das Recht, ein Leben zu nehmen? Wo ist die Menschlichkeit bei diesen „Menschen“? Antworten findet man nur in den seltensten Fällen. Die moderne Gesellschaft kennt viele Möglichkeiten der Auf- und Verarbeitung solcher Ereignisse. Parodie und Satire sind solche Möglichkeiten. Allerdings sind beides Wege der Thematisierung, die einen ethischen Drahtseilakt darstellen. Laien sollten in der Regel davon absehen, sich auf tumbe Art und Weise über etwas lustig zu machen. Schließlich...weiterlesen

Schlechte Führung gibt es überall, gute nicht – Der Spagat zwischen Realität, Idealbild und Zukunft

Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Haben Sie diesen Satz schon einmal gehört? Derartiges schreiben sich viele Banken auf die Fahnen bzw. in ihre Wertebroschüren. Und was so schön klingt, ist auch plausibel. Sorgen die Mitarbeiter doch für die Erfüllung aller Ziele und Erlöse im Unternehmen. In der Realität erleben jedoch die Wenigsten eine dementsprechende Führungskultur bei ihrem Chef.

Jeder Vierte hat schon einmal seine Arbeitsstelle wegen eines Vorgesetzten gekündigt, weil ihn die Art der Führung krank machte. Zudem betreiben 70% Dienst nach Vorschrift und 15% haben bereits innerlich gekündigt. So kosten allein die innerlichen Kündiger die deutsche Wirtschaft zwischen 73...weiterlesen

Die Fliege als Klassiker

Gebunden wie eine Schuhschleife, aber getragen um den Hals. Die Fliege ist ein Klassiker. Winston Churchill konnte sowohl privat als auch beruflich nicht ohne.

Galt die Fliege früher als Standardausrüstung der gehobenen Kleidungswahl, so wurde diese vor einiger Zeit von der Krawatte abgelöst. Dabei hat der Querbinder, so die fachlich korrekte Titulierung, doch immer noch seinen Auftritt, wenn der Smoking oder das Frack zum Einsatz kommt. Zugegeben: Im geschäftlichen Alltag erscheint man mit dieser Kombination deutlich overdressed.
Doch gab es schon immer Menschen, die stets auf den zeitlosen Stil der Fliege um ihren Hals vertraut haben. Gerüchten zu Folge, soll der ehemalige britische...weiterlesen

Editorial

Nur umsetzen – langweilig!

Der Neue beim Branchenprimus soll umsetzen. Reicht ihm das wirklich? Reicht es der Bank?

Wenn ich in den letzten Wochen Gespräche mit Führungskräften der Deutschen Bank hatte, dann hielten sich diese selten mit Kritik über ihr Haus zurück. Regelrecht sauer reagieren sie auf Tausende von Rechtsstreitigkeiten und Milliarden von Strafzahlungen. Ich schäme mich regelrecht hier zu arbeiten, konstatierte kürzlich ein Mitarbeiter. Das Geld für diese Zahlungen kommt ja nicht vom Himmel. Der Druck auf uns, diese Kosten wieder reinzuholen, wächst von Tag zu Tag, ergänzt er. Es ist nicht mehr so, wie vor 25 Jahren, als mir schon die Azubis der Deutschen Bank auf dem Berufsschulhof klar gemacht...weiterlesen

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Social Media für Banken: Goldmine oder Minenfeld?

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen! Social Media und die damit einhergehenden Werte und Gepflogenheiten revolutionieren die Unternehmenskommunikation von Banken. Einige Institute haben Vorbehalte in Bezug auf diesen Wandel, andere nutzen ihn erfolgreich und erzielen damit eine messbare und positive Wertschöpfung für ihr Haus. Dieser Artikel ist Teil der Kolumne zum Thema Social Media für Banken und setzt sich mit den wichtigsten Chancen und Risiken dieses Themas auseinander.

Hat Ihre Bank ein offizielles Unternehmensprofil in mindestens einem sozialen Netzwerk? Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen. Bevor die zahlreichen Chancen der...weiterlesen

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Whisky als Investment

Was dem einen sein Rotwein oder Cognac am Abend, ist dem anderen sein Single Malt Scotch Whisky. Manche schwören auf süße Sherry- und Fruchtnoten, andere auf intensiven Rauch oder scharfe Teer-Aromen. Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Whisky-Genießer, aber Whisky als Investment erscheint vielen noch immer reichlich exotisch.

Inzwischen ist Whisky mehr als nur ein Genussmittel. Gerade in Zeiten, in denen herkömmliche Anlageformen wenig oder überhaupt keine Rendite mehr abwerfen, kann eine Investition in „flüssiges Gold“ vielversprechend sein. Sensationspreise bei Whisky-Auktionen beflügeln zusätzlich die Fantasie. So wechselte 2010 eine Flasche Macallan von 1946 für 460.000 US-Dollar...weiterlesen

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Bargeld: Und es lacht doch

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger forderte jüngst, das Bargeld in Deutschland abzuschaffen, um kriminelle Machenschaften zu verhindern. Diese Diskussion wurde bereits Ende 2014 durch den Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff losgetreten und auch diesmal kam es aus allen Lagern zu reflexhaften und teilweise heftigen Reaktionen.

53 Prozent der Deutschen zahlen bar. Erst mit großem Abstand folgt das erste bargeldlose Verfahren, die girocard mit fast 30 Prozent. Insgesamt sinkt der Anteil des Bargeldes jedes Jahr geringfügig um rund 1,5 Prozent (EHI). Es sieht also nicht so aus, als ob die Deutschen das dringende Bedürfnis nach nichtbaren Zahlverfahren hätten. Warum sollten sie auch? Bargeld ist...weiterlesen

Editorial

Peanuts

Zwischen dem, was finanziert werden soll und dem, der es finanzieren will, stand früher eine Bank.

Seit einer Woche sammelt die Crowdfunding-Plattform Kickstarter nun auch in Deutschland Geld in Euro ein. Unternehmen  stellen dort ihre Projekte vor und finanzieren mit der Crowd die Produktion der ersten Produkte. Von vielen Projekten gibt es Marketingvideos und vielleicht einen Prototyp. Mehr nicht. Geld indes fließt reichlich. So sammelt der Apple-Uhr Konkurrent Pepple schlappe 20 Millionen Dollar ein und kann so aus einer Idee ein Produkt in den Markt einführen. Das klappt so gut, dass das Update der Uhr wieder über Kickstarter finanziert wird.
Und genau hier wird die Krux für unsere...weiterlesen