Reiserücktrittsversicherungen:  Für wen sie sich lohnen – und was beim Abschluss zu beachten ist

Die Deutschen gelten seit Jahren als Reiseweltmeister und sind auf jedem Kontinent der Welt als Touristen unterwegs. Viele Reisende, die ihren Urlaub von zuhause aus buchen, machen sich allerdings auch Sorgen über unvorhersehbare Ereignisse, die vor dem Urlaubsantritt noch passieren können. Bei schwerer Krankheit oder einem plötzlichen Jobverlust kann die Reise nämlich  nicht mehr angetreten werden und das im Vorfeld bezahlte Geld ist weg. Um sich davor zu schützen, bieten viele Versicherungsgesellschaften Reiserücktrittsversicherungen an, mit denen sich Reisende im Versicherungsfall ihr Geld erstatten lassen können. Die Allianz Reiseversicherung klärt über das Thema...weiterlesen

Hohe Dispozinsen – Stiftung Warentest fühlt Banken auf den Zahn

Schwere Vorwürfe erhebt die Stiftung Warentest gegenüber Banken. Neben teilweise horrenden Zinsen sei die von den Geldhäusern gepflegte Kommunikation mit ihren Kunden mehr als nur verbesserungswürdig. Insgesamt lässt der Test die gesamte Branche in keinem guten Licht erscheinen.

Der Dispokredit ist eigentlich keine schlechte Sache, da Kontoinhaber im Falle eines Falls auch mal unter die berühmte „0“ gehen können, wenn es denn die Situation erfordert. Dass man dafür Zinsgebühren zahlen muss, ist auch vollkommen legitim. Allerdings wurde nun ein Test der Stiftung Warentest veröffentlicht, der für die Außendarstellung der Branche sehr problematisch ist. Wie Spiegel Online berichtet,...weiterlesen

Starinvestor: Skepsis bei Fintechs

Derzeit heben Fintechs wie eine Rakete ab. Der amerikanische Starinvestor Christopher Flowers hegt eine gewisse Skepsis gegen diesen Hype, wobei er den Jungunternehmern durchaus innovative Ideen und Potenzial bescheinigt. Problematisch ist nur die hohe Anzahl von Fintechs, die auf dem Markt sind.

In einem Interview mit dem Handelsblatt bekräftigte Flowers, dass er die Fintechs genau beobachtet. Positiv hebt er deren neuen Ideen, Verbesserungen und Veränderungen hervor, die durchaus das Potenzial haben, die Bankenbranche aufzuwühlen. Deren Vorstellungen über die Rolle des Digitalen in einer bewährten und etablierten Branche sind wichtig und haben durchaus Zukunft, nur vertreiben zu viele...weiterlesen

Editorial

Disruption oder nicht:  Fintech, quo vadis?

Es ist wie im Märchen: Nur, dass der Prinz fest vorhatte, Dornröschen zu wecken.

Den ca. 300 Fintechs wäre es lieber, die Banken verharrten in ihrem Dornröschen-Schlaf. Doch eine Bank nach der anderen nimmt sich vor, die Augen langsam zu öffnen. Taten sollen folgen, so die vollmundigen Versprechen. Und gehen die Banken nicht unter, dann haben sie das disruptive Treiben der kleinen smarten Fintechs überlebt. Wenn Sie beim Lesen dieser Kurzfassung von Dornröschen Gründer eines Fintechs sind, werden Sie sich sagen: „Ist ja nur ein Märchen.“ Sie werden in die Hände spucken und weiter am eigenen Erfolg und dem Untergang der Banken arbeiten. Als Banker werden Sie sagen: „Jetzt ist die Zeit...weiterlesen

Bankingnews geldegen moneymeets

Moneymeets motzt mächtig auf

Bereits vor gut einem Jahr berichtete BANKINGNEWS über das Fintech „Moneymeets“. Die beiden Gründer Johannes Cremer und Dieter Fromm dürfen sich nun über neues Budget freuen. Die Rede ist von mehreren Millionen Euro. Die Pläne für die Zukunft sind dabei vielfältig.

3,5 Millionen Euro – das ist der monetäre Wert, den das Fintech „Moneymeets“ bei seiner letzten Finanzierungsrunde sammeln konnte. Wie das Portal gruenderszene.de schreibt, komme der Großteil des Paktes von der Schweizer Woodman Asset Management AG. Und das 2012 geründete Startup hat auch schon konkrete Vorstellungen, wie man den Geldsegen effektiv für die Ausrichtung in den kommenden Jahren einsetzt. So solle etwa die Anzahl...weiterlesen

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Passion Investment: Leidenschaft und Anlageprodukt

Was der eine aus Leidenschaft sammelt, ist für den anderen ein knallhartes Investitionsobjekt: Sachwerte. Die Leidenschaft ist es auch, der diese Form des Investments ihren Namen verdankt: Passion Investment.

Dass Anleger in Sachwerte investieren, ist hinlänglich bekannt. Nur dürften die meisten bei dieser speziellen Form der Geldanlage an Gold denken, über das in letzter Zeit wieder vermehrt berichtet wird. Aber als Spekulationsobjekte eignen sich auch solche, die man auf den ersten Blick nicht mit Geldanlage in Verbindung bringt: Kunst, Oldtimer, Whisky, Wein, Comics, alte Bücher, Schmuck und noch vieles mehr.

Kunst dürfte noch als bekanntestes Beispiel geben. Als vor drei Jahren „Der...weiterlesen

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Banken und Fintechs: Kooperation statt Ächtung

Dass Digitalisierung und Fintechs für die Bankenbranche eine Herausforderung sind, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Manche Kritiker geben der Bank nicht mehr lange, bis sie sich endgültig verabschiedet hat. Doch das sehen nicht alle so, wie etwa Dr. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.

Im IT-Finanzmagazin vom 9. Juli 2015 äußerte sich Dombret zum wichtigen Thema Digitalisierung und Fintechs, wobei er den im Zitat „Banking is necessary, banks are not“ ausgedrückten Pessimismus eindeutig ablehnt.

Fintechs zeigen Ideenvielfalt

Dombret erkennt in der Digitalisierung eine Chance für alle Beteiligten. Dank der Digitalisierung sind wir heute in der Lage, Prozesse...weiterlesen

Editorial

Nur umsetzen – langweilig!

Der Neue beim Branchenprimus soll umsetzen. Reicht ihm das wirklich? Reicht es der Bank?

Wenn ich in den letzten Wochen Gespräche mit Führungskräften der Deutschen Bank hatte, dann hielten sich diese selten mit Kritik über ihr Haus zurück. Regelrecht sauer reagieren sie auf Tausende von Rechtsstreitigkeiten und Milliarden von Strafzahlungen. Ich schäme mich regelrecht hier zu arbeiten, konstatierte kürzlich ein Mitarbeiter. Das Geld für diese Zahlungen kommt ja nicht vom Himmel. Der Druck auf uns, diese Kosten wieder reinzuholen, wächst von Tag zu Tag, ergänzt er. Es ist nicht mehr so, wie vor 25 Jahren, als mir schon die Azubis der Deutschen Bank auf dem Berufsschulhof klar gemacht...weiterlesen