Schlechte Führung gibt es überall, gute nicht – Der Spagat zwischen Realität, Idealbild und Zukunft

In der letzten Ausgabe konnten Sie lesen, wie sich Führung in der Realität nur allzu oft gestaltet, welche Auswirkungen daraus entstehen und wie gute Führung Stück für Stück und mit Hilfe von 14 Kriterien erreicht werden kann. Erfahren Sie heute, welche Rolle menschliches Geschick spielt und was Sie zur Führung der Zukunft wissen sollten...

Da jeder Mitarbeiter von seiner Persönlichkeit und seiner Entwicklungsstufe her anders ist und auch jede Situation individuelle Anforderungen mit sich bringt, reicht das sklavische Anwenden der in der letzten Ausgabe genannten 14 Kriterien allein nicht aus. Eine gute Führungskraft muss auch in der Lage sein, diese situativ und auf den Mitarbeiter...weiterlesen

„Was soll ich von einer Firma halten, die sich nicht um Datenschutz kümmert?“

Die Angst ist omnipräsent. Doch vergessen viele dabei, dass auch auf analogem Wege sensible Daten leichte Beute sind. BANKINGNEWS sprach mit Dirk Mayer von Bürgel Wirtschaftsinformationen über die Notwendigkeit, vertrauliche Informationen auf Dienstreisen mit einfachsten Mitteln bestmöglich zu schützen.

BANKINGNEWS: In Zeiten von Datenklau und verschärften Compliance-Regeln wird oftmals vergessen, wie leicht sensible Daten vom Bildschirm abgelesen werden können. Wie sind Sie auf die Nutzung von Sichtschutzfolien gestoßen?

Mayer: Das ist schon etliche Jahre her. Ich saß im Zug und konnte ausnahmsweise auf dem Bildschirm meines Nachbarn nichts erkennen. Den Reisenden habe ich dann...weiterlesen

Datenschutz gilt nicht nur für Firewalls

In Zeiten von Cyber-Attacken und den dafür notwendigen Verteidigungsmechanismen vergessen viele sehr gerne, wie einfach man theoretisch auf analogem Wege an sensible Daten herankommen kann. Man muss nur den richtigen Leuten auf den Bildschirm schauen.

Wir leben in Zeiten, in denen Großraumbüros mit einem offenen Grundriss bestechen. Was auf der einen  Seite positiv für das Arbeitsklima ist, bedeutet auf der anderen Seite eine enorme Gefährdung des Datenschutzes. Auch die Arbeit an mobile devices nimmt sukzessive zu, so dass man ohne ständigen Schulterblick nicht genau weiß, ob hinter einem selbst, ein neugieriger Mensch zugegen ist. Ein gezielter Schnappschuss mit der hochauflösenden...weiterlesen

Editorial

Disruption oder nicht:  Fintech, quo vadis?

Es ist wie im Märchen: Nur, dass der Prinz fest vorhatte, Dornröschen zu wecken.

Den ca. 300 Fintechs wäre es lieber, die Banken verharrten in ihrem Dornröschen-Schlaf. Doch eine Bank nach der anderen nimmt sich vor, die Augen langsam zu öffnen. Taten sollen folgen, so die vollmundigen Versprechen. Und gehen die Banken nicht unter, dann haben sie das disruptive Treiben der kleinen smarten Fintechs überlebt. Wenn Sie beim Lesen dieser Kurzfassung von Dornröschen Gründer eines Fintechs sind, werden Sie sich sagen: „Ist ja nur ein Märchen.“ Sie werden in die Hände spucken und weiter am eigenen Erfolg und dem Untergang der Banken arbeiten. Als Banker werden Sie sagen: „Jetzt ist die Zeit...weiterlesen

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Neuer Speed im Zahlungsverkehr durch Instant Payments

Wir leben in einer Welt, in der alles immer schneller geht: E-Mails können innerhalb von Sekunden ausgetauscht, große Datenmengen in kürzester Zeit weltweit übertragen werden. Das soll nun auch für den Zahlungsverkehr möglich werden.

Unter dem Begriff Instant Payments hat die EZB die Kreditwirtschaft aufgefordert, eine Position zu einem pan-europäischen Verfahren für Echtzeitzahlungen abzustimmen. Das künftige System soll Zahlungen unabhängig vom Zahlungsinstrument (Überweisung, Lastschrift, Karte) mit sofortiger Gutschrift beim Zahlungsempfänger rund um die Uhr im Real-Time Modus ermöglichen. Um den europäischen Charakter der künftigen Lösung zu untermauern, hat die EZB das ERPB...weiterlesen

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Fintech reloaded

Traditionelle Banken sollten sich zeitnah zu einer digitalen und offenen Finanzplattform wandeln. Andernfalls verlieren sie mittel- bis langfristig den Anschluss im Wettbewerb für intelligente Finanzprodukte und -dienste. Der Verdrängungswettbewerb ist im vollen Gange, viele neue algorithmenbasierte Finanzlösungen kommen bereits aus dem Nichtbankensektor. Insbesondere wird die Blockchain-Technologie als dezentrales Peer-to-Peer- (P2P-) Instrument vermehrt als „the new big thing“ kontrovers diskutiert.

Es sind insbesondere die technologiegetriebenen Marktteilnehmer aus dem Nichtbankensektor, die sich durch den Einsatz von selbstlernenden Algorithmen und kognitiven Systemen erfolgreich im...weiterlesen

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Finanzprodukte? Braucht kein Mensch!

Wie viele Finanzprodukte brauchten die Menschen vor 100 Jahren? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren viele froh, durch die Einführung der Sozialversicherungen erstmals durch den Staat bei Krankheit, Unfällen und in der Rentenzeit unterstützt zu werden. Eigene Finanzprodukte hatten die wenigsten – es gab ja auch kaum welche. Und heute?

Die Anzahl der Produkte ist geradezu explodiert. Permanent neue Produktkombinationen, Wettmöglichkeiten, Absicherungsnotwendigkeiten machen den Markt der Finanzprodukte zu einem boomenden Wirtschaftsfaktor. Komplex und kompliziert stechen einfach und transparent. Geld ist nicht mehr nur Tausch- und Zahlungsmittel, sondern durch die Transformation in völlig...weiterlesen

Editorial

Nur umsetzen – langweilig!

Der Neue beim Branchenprimus soll umsetzen. Reicht ihm das wirklich? Reicht es der Bank?

Wenn ich in den letzten Wochen Gespräche mit Führungskräften der Deutschen Bank hatte, dann hielten sich diese selten mit Kritik über ihr Haus zurück. Regelrecht sauer reagieren sie auf Tausende von Rechtsstreitigkeiten und Milliarden von Strafzahlungen. Ich schäme mich regelrecht hier zu arbeiten, konstatierte kürzlich ein Mitarbeiter. Das Geld für diese Zahlungen kommt ja nicht vom Himmel. Der Druck auf uns, diese Kosten wieder reinzuholen, wächst von Tag zu Tag, ergänzt er. Es ist nicht mehr so, wie vor 25 Jahren, als mir schon die Azubis der Deutschen Bank auf dem Berufsschulhof klar gemacht...weiterlesen