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Vier Gründe für eine Geldanlage außerhalb des Bankkontos 

Der Spartrumpf ist nicht mehr wirklich modern. Doch auch Sparbuch und Girokonto sind heutzutage keine wirklich attraktiven Geldanlagen mehr. So geht es besser.

Von Elisabeth Müller - 21. Dezember 2021
Geld, Sparen, Geldanlage, Investment, Banken, Girkonto

Foto: istock.com/erhui1979

Das Thema Geldanlagen ist für viele Menschen eine heikle Angelegenheit. Zwar ist den meisten bewusst, dass eine große Ansammlung von Geld auf einem Girokonto nicht die beste Wahl ist, einer Alternative stehen allerdings meist Skepsis und Angst entgegen. Denn die alternativen Anlagen sind für viele Menschen so risikoreich wie im Online Casino NetBet eine Runde zu zocken. Doch es gibt auch Investments, die nicht von extrem hohen Risiken behaftet sind. Alternativ zum klassischen Konto gibt es demnach viele Möglichkeiten, sein Geld auch heute noch gewinnbringend anzulegen. Hierzu zählen unter anderem die Miete, der Lohn, Rechnungen und Buchungen. 

Keine ungenutzten Ressource mehr 

Wer das Geld einfach auf dem Konto ansammelt, lässt sich womöglich so manche Chancen entgehen. Schließlich gibt es heutzutage unzählige Wertanlagen, die bei vergleichsweise geringem Risiko bewirtschaftet werden können. Es lohnt sich also im Grunde eher, das gesparte Geld zu investieren.  

Natürlich stellt sich in diesem Fall die Frage, in welchen Bereichen eine Investition besonders viel Sinn ergibt. Hierbei gibt es allerdings nahezu unendlich viele Möglichkeiten, eigenes Kapital anzulegen. Deshalb werden nachfolgend nur die beliebtesten Methoden beleuchtet, das Vermögen zu investieren.  

Der Kauf von Immobilien 

Die Investition in Immobilien ist eine Wertanlage mit langer Tradition. Häuser und Wohnungen besitzen in der Regel einen konstanten Wert, der tendenziell eher steigt als fällt. Als Anlage eignen sie sich daher hervorragend, um etwaige Verluste durch die Inflation aufzufangen. Als Hausbesitzer eröffnen sich vielen Privatpersonen zudem neue Möglichkeiten. In vielen Fällen steigt die Bonität durch den Kauf eines Hauses enorm. Eine erste Immobilie ist für einige daher ein guter Einstieg, um dem Immobilien-Markt auch in Zukunft treu zu bleiben.  

Rohstoffe wie Gold und Silber 

Edelmetalle sind dafür bekannt, auch in vermeintlich schwierigen Zeiten einen vergleichsweise stabilen Kurs zu bieten. Vor allem Gold ist daher eine beliebte Wertanlage von vielen Deutschen. Wenn das eigene Vermögen in Form von Gold lagert, ist es vermeintlich sicherer als bares Geld auf dem Girokonto. Die letzten Finanzkrisen bestätigten diese These. Zwar kann auch Gold im Kurs schwanken, dies passiert allerdings deutlich seltener und langsamer als es bei unserer nächsten Wertanlage der Fall ist.  

Anteile von Unternehmen kaufen 

Aktien sind eine umstrittene Wertanlage. Schließlich werden sie von vielen gar nicht als solche anerkannt. Einige Experten sind sich sicher: Aktien sind rein spekulative Geschäfte. Nüchtern betrachtet sind die Anteile von Unternehmen irgendwo in der Mitte angesiedelt. Denn einerseits unterliegen sie einem größeren Risiko als Immobilien oder Gold, auf der anderen Seite können hierbei aber die Erträge deutlich höher ausfallen. Das resultiert nicht zuletzt aus der Tatsache, dass die Börsen und Märkte so gut wie nie stillstehen.  

Es gibt einige Anbieter, welche auf den Handel mit Aktien spezialisiert sind. Wer sich also zu einer solchen Wertanlage beraten lassen möchte, findet nach kurzer Suche mit großer Wahrscheinlichkeit einen kompetenten Partner.  

Kryptowährungen: innovative Anlage oder hochspekulativ? 

Womöglich sind Kryptowährungen beides, innovativ und hochspekulativ. Denn in den letzten Jahren hat sich gezeigt, wie hoch das Potenzial der Kryptowährungen sein kann. Immer mehr Krypto-Millionäre kommen zum Vorschein, auch kleinere Anleger haben die Chance auf hohe Beträge. Doch aufgrund der fehlenden Nahbarkeit ist die Skepsis bei den meisten Anlegern noch immer sehr groß. Schließlich bieten Kryptowährungen in der Regel keinen realen Gegenwert.  

Während Investoren von Gold genau wissen, woran sie sind, kann ein Krypto-Token innerhalb weniger Stunden starke Schwankungen im Kurs erleiden. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich in dieser Branche zunehmend Betrüger tummeln.  

Geld auf der hohen Kante: Bei hohen Beträgen werden Negativzinsen fällig 

Neben der Tatsache, durch fehlende Wertanlagen wichtige Ressourcen zu ignorieren, zahlen einige Kontobesitzer sogar “drauf”. Denn mittlerweile verlangen immer mehr Banken sogenannte Negativzinsen. Hierbei wird ab bestimmten Summen eine Gebühr fällig. Der “Freibetrag” hängt dabei vom individuellen Geldinstitut ab. Es lässt sich jedoch beobachten, dass dieser in den letzten Jahren immer niedriger wird.  

Während die Banken früher sogar kleine Boni ausgeschüttet haben, wenn Kunden Geld auf dem Konto sparten, gehören diese Zeiten längst der Vergangenheit an. Heutzutage können bereits ab hohen vierstelligen Beträge Negativzinsen fällig werden. Das Sparen auf dem Konto führt also unweigerlich zu einem kontinuierlichen Geldverlust. Auch die Inflation spielt dieser Art von Kapitalverwaltung nicht in die Karten. Die Strafzinsen können derzeit übrigens bis zu ein Prozent betragen.  

Bankenkrisen: Ist das Geld auf der Bank wirklich sicher? 

Diese Frage stellen sich immer mehr Privatanleger. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der Hype von Kryptowährungen auf diese Verunsicherung zurückzuführen. Schließlich bieten sich hierdurch dezentrale Netzwerke, in denen eine Manipulation deutlich aufwändiger wäre. Spätestens seit der Bankenkrise 2008 gibt es einen triftigen Grund, in Sachen Kontoguthaben aufzupassen. Dieses Beispiel zeigte, wie schnell die Kettenreaktion in Gang kommen kann, nachdem einzelne Banken hohe Schulden angesammelt hatten. Verständlich, dass mittlerweile immer mehr Anleger  dem Verwalten von hohen Summen auf dem Girokonto kritisch gegenüberstehen.  

Die Europäische Union sieht vor, in einem Ernstfall Entschädigungen von maximal 100.000 Euro pro Person auszuzahlen. Wer im Besitz eines größeren Vermögens ist, hat somit schwarz auf weiß, wie groß das Risiko eines enormen Verlustes tatsächlich sein kann. Wer also auch im Ernstfall auf der sicheren Seite sein möchte, ist in der Regel besser damit bedient, in Edelmetalle oder beständige Aktien zu investieren. 

Kapital aus dem Vermögen schlagen 

Um das eigene Vermögen zu vermehren, ist in vielen Fällen kein großer Aufwand notwendig. Auch die Hausbank bietet im Normalfall zahlreiche Angebote, in Sparfonds oder andere Investitionen einzusteigen. Zugegeben: Der Ertrag aus einer solchen Geldanlage ist durchaus verbesserungswürdig. Wer allerdings direkt über die Hausbank in einen Fonds investiert, hat ohne großartigen Aufwand die Möglichkeit, kleine Renditen zu erzielen. Gegen das Sparen auf dem Konto sprechen folgende Punkte: 

  • Kaum noch Zinsen 
  • Negativzinsen auf große Beträge 
  • Kontoführungsgebühren kommen hinzu 
  • Inflation verringert den Geldwert 
  • Alternativen sind lukrativer 
  • Angst vor Investitionen und Anlagen meist unbegründet 

Wer mit der Bank außerdem schon seit langen Jahren positive Erfahrungen machen konnte, steht meist in einem guten Vertrauensverhältnis zum entsprechenden Kreditinstitut. Dadurch entsteht eine Sicherheit, das Kapital in verantwortungsvolle Hände zu übergeben. Bei Rückfragen findet außerdem eine angenehmere und in der Regel bessere Kommunikation statt. Zwar haben die Renditen hierbei noch deutlich Luft nach oben, besser als gar keine Anlage sind solche Investitionen allerdings in jedem Fall. Bei Sparfonds, welche von einer Bank angeboten werden, können Anleger mit Renditen von zwei bis 15 Prozent im Jahr rechnen. Der Gewinn ist dabei stark abhängig von der Risikobereitschaft der einzelnen Person. 

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