Bitte melden Sie sich an

Registrieren Sie Sich als Premium-Mitglied, um Vorträge herunterzuladen.

  • 100% Rabatt auf alle Club-Events und Kongresse
  • Download der Vortragsunterlagen aller Veranstaltungen
  • Zugriff auf Fotogalerie aller Veranstaltungen
Sie sind noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt:

Jetzt Mitglied werden
Sie sind bereits Mitglied oder waren Teilnehmer?

Bitte loggen Sie sich ein:

Jetzt einloggen
Jetzt Mitglied werden

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der IT

Wenn Finanzinstitute wachsen, steigt nicht nur die Bilanzsumme. Auch die Zahl der Mitarbeiter wächst, zu verwaltende Datenbestände werden größer. Vielerorts wächst zudem die Menge täglich zu verwaltender Schlüssel. Die größte Herausforderung dabei: nicht den Überblick zu verlieren.

Von Elisabeth Schoss-Leppert - 19. Dezember 2016

Bildnachweis: iStock.com/Virtaa

Banken und Handel, aber auch Behörden und Unternehmen, arbeiten täglich mit zahlreichen physischen und elektronischen Schlüsseln. Ein großer Schlüsselbestand, verbunden mit vielen Mitarbeitern, führt laufend zu zahllosen Schlüsselübergaben und stellt auch Finanzinstitute vor beträchtliche Verwaltungsaufgaben.

Besonderheiten berücksichtigen

Nicht nur die Aus- und Weitergabe von Schlüsseln in Abteilungen und Zweigstellen muss geregelt und dokumentiert werden. Auch der Entzug von Zutrittsberechtigungen sowie Besonderheiten sind zu beachten und machen die Herausforderung aus: Tresore unter Doppelverschluss, lückenlose Dokumentation schutzbedürftiger Räume sowie Vertretungsregelungen in Krankheits- oder Urlaubszeiten. All dies muss bedacht und revisionssicher dokumentiert werden. Der BSI-Grundschutzkatalog macht dazu klare Vorgaben: Daten müssen so sicher wie Geldwerte verwahrt sein. Karteikarten, Schlüsselbücher oder Microsoft-Excel-Tabellen stoßen hier an ihre Grenzen. Finanzinstitute suchen daher nach IT-Lösungen, welche die erforderlichen Geschäftsvorfälle systemseitig abdecken, Prüfungen vornehmen und die zentrale Dokumentation sicherstellen. Externe Dienstleister können hier zielgerichtet Unterstützung leisten – und Banken profitieren dann von einer flexiblen und zugleich sicheren Schlüsselverwaltung.

IT-gestützte Prozesse: Entlastung bei mehr Sicherheit

Eine Software zur Schlüsselverwaltung bietet mehrere Vorteile: Große Schlüsselbestände können einfach und benutzerfreundlich verwaltet werden. Klar ausgearbeitete Geschäftsvorfälle helfen, Besonderheiten zu berücksichtigen und gleichzeitig wichtige Informationen nicht aus den Augen zu verlieren. Insbesondere aber können solche Lösungen systemseitig Meldungen anstoßen, beispielsweise dann, wenn nicht mehr genügend Schlüssel als Reserve im Bestand sind. Mit Übernahme dieser Prüffunktionen, aber auch durch eine historisierte Dokumentation sowie dank bedarfsgerechter Rechte und Rollen, unterstützen derartige Softwarelösungen Banken dabei, den Anforderungen an das Risikomanagement (MaRisk BA) zu genügen.

Implementation IT-gestützter Schlüsselverwaltung

Auch die Sparkasse Saarbrücken setzt auf die IT-seitige Unterstützung bei der Verwaltung ihrer Schlüssel: Etwa 5.000 physische und elektronische Schlüssel müssen dort gehandelt werden, die Arbeitsabläufe in Saarbrücken sind komplex und sehr spezifisch. Die Verantwortlichen in der saarländischen Landeshauptstadt haben daher den webbasierten agentes Key Store Manager (aKSM) implementiert und migrieren aktuell 62 Filialen auf das System. „Mit Blick auf die Anforderungen an das Risikomanagement wollten wir absolut auf der sicheren Seite sein und Informationen in jedem Fall per Knopfdruck abrufen können“, beschreibt Elke Schilling, Projektverantwortliche für die Betriebsorganisation bei der Sparkasse Saarbrücken, die Gründe für die Einführung der IT-gestützten Schlüsselverwaltung. Besondere Herausforderungen im Projekt waren nicht nur die Betriebsgröße der Sparkasse Saarbrücken, sondern auch deren spezifische Anforderungen. Über einen Zeitraum von gut einem Jahr wurde das System daher gemeinsam mit dem Dienstleister weiterentwickelt, viele Funktionalitäten sind bereits ins aktuelle Release 5 des aKSM eingeflossen. „Mit der neuen Lösung können wir jetzt auch den Besitz von Zahlenkombinationen verwalten, zudem sind wir in der Lage, Nutzer aus dem Dezentralen Administrationswerkzeug der Finanz Informatik (DAW) zu importieren“, resümiert Elke Schilling. In Saarbrücken werden alle Mitarbeiter durch den Verzicht auf aufwändige, papierlastige Prozesse entlastet, Fehler sind spürbar reduziert.

Lesen Sie auch

Finanzbranche, digitale Antragstrecken, Dem Business muss mehr Macht in die Hand gegeben werden, sagt Annemarie Pucher im Interview.

„Es muss alles einfacher werden“

Annemarie Pucher, CEO von ISIS Papyrus, über digitale[…]

Laura Kracht
Quantencomputer, Früher Montecralo, heute Quanten

Früher Monte-Carlo – heute Quanten

Technologie ist auch im Finanzsektor entscheidend. Doch bei[…]

Lars Meinecke
It, Kernbank-Migration, DateeinübertragungDie bank11 hat in Kooperation ein besonders Migrationsprojekt

Ein besonderes Migrationsprojekt

Dr. Klaus Peithner (gbs) und Dr. Martin Straaten[…]

Gemeinschaftsbeitrag
Banker steht besser da als Konkurrenz, kommt die Superposition für Banken oder sind Quantencomputer noch Zukunftsmusik

Die „Superposition“ für die Bank

Quantencomputer? Ach, damit beschäftigen wir uns später. Doch[…]

Thomas Friedenberger
Sind Quantencomputer die nächste Evolutionsstufe im Finanzsektor?

Infografik: Der nächste Quantensprung

Quantencomputer? Sind noch Zukunftsmusik. Ist das so? Kann[…]

Redaktion
Low-Code Banking-Portal RaboDirect

Low-Code: Bankwesen auf dem nächsten Level

Low-Code-/No-Code-Lösungen sind voll im Trend. Doch sie sind[…]

Redaktion
Banken müssen resilienter werden, sagt die IT-lerin Luise Linden.

Eine gute IT: „Banken müssen resilienter werden“

Diplom-Informatikerin Luise Linden ist seit 2018 CTO bei[…]

Thorsten Hahn
Der Prozess der Digitalisierung ist bei Banken immer noch im vollen Gange.

„Digitalisierung bei Banken ist ein noch nicht abgeschlossener Transformationsprozess“

Martin Baumann, Head of Analytics & Consulting Services[…]

Thomas Friedenberger
Dr. Friedrich G. Zuther vom BVR spricht im Interview über Private und Public Blockchain, Libra und die scheinbare Objektivität von KI.

„Das hätten wir niemals mit Technik allein hinbekommen“

IT- und Organisationsexperte Dr. Friedrich G. Zuther vom[…]

Redaktion

„Die Technologie ist da, die Geschäftsmodelle noch nicht“

Bernd Märzluft (links im Foto) und Marc Köhler[…]

Thorsten Hahn

Prozesse sind entscheidend, nicht Systeme

noris network ist ein IT-Dienstleister und Betreiber von[…]

Redaktion

Die Zukunft des Backup: Von periodisch zu kontinuierlich

Die Ausfälle von kritischen Applikationen können für Banken[…]

Johannes Streibich
Wie kann ein Unternehmen sich effektiv gegen DDoS-Attacken schützen? Grafik zum Beitrag

Wenn Anwendungen in IT-Systemen regelrecht „bombardiert“ werden

Lars Meinecke beschreibt, wie man mit Cloud-Lösungen von[…]

Lars Meinecke

Event Streaming und der Weg zu Ruhm und Reichtum

Für die Bigtechs aus dem Silicon Valley ist[…]

Falko Schwarz
Eine elektronische Signatur mit Schlüssel- und Schlosssymbol

„Die elektronische Signatur bietet einen doppelten Mehrwert für Kunden“

Die Helaba hat im Strategieprojekt Digitalisierung neben Use[…]

Daniel Fernandez
Plattformökokomie: Zahlen und Fakten

Infografik: Banking 4.0: Plattformen verändern alles

Die Plattformökonomie könnte auch in der Finanzbranche zum[…]

Redaktion

Das „Sicherheitsrisiko Drucker”: Wie groß ist es in einer Bank wirklich?

Sicherheitsexperte Stefan Dydak von HP spricht offen über[…]

Thomas Friedenberger
Der CEO und Chief Technologist von Camunda sitzen auf einer Bank

„Banken müssen sich zu Software-Unternehmen entwickeln“

Hinter den Kulissen arbeiten deutsche Banken daran, bei[…]

Thorsten Hahn

So gefährlich sind Plattformen für Banken

„Banking is necessary, banks are not.“ Wird Bill[…]

Thomas Friedenberger

Gemeinsam gegen Cyber-Angriffe kämpfen

Die Banken-IT wird heute durch maschinell organisierte Hochleistungs-Angriffe[…]

Bernd Märzluft

„Wir haben dem Bot beigebracht, sich selbst zu verbessern“

Wie Künstliche Intelligenz den Kundenservice unterstützt, erklärt Götz[…]

Thomas Friedenberger
Grafik Ausbildungsinitiative

FI-TS startet Ausbildungsoffensive

Um dem Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung, die[…]

Annika Krodel
Grafik Europäischer Datenschutztag

Privatsphäre Fehlanzeige: Wie wichtig sind uns unsere Daten?

Das World Wide Web bietet unendliche Möglichkeiten. Doch[…]

Redaktion

Cloud & BaFin vertragen sich besser als man denkt

Die Cloud ist für Banken sicher ein nicht[…]

Andreas Bachmann

„Finanzielle Inklusion vorantreiben“

Für kenianische Banken wird das Smartphone zum wichtigsten[…]

Philipp Scherber

„Die Hauptvorteile sehen wir in der Agilität“

Michael Girg, Chief Cloud Officer bei der Deutschen[…]

Thomas Friedenberger

Im Zeichen der Automatisierung

Low-Code-Software macht umfangreiches Programmieren unnötig und punktet mit[…]

Herbert Schild

„Wie eine Operation am offenen Herzen“

Ein Gespräch mit Dr. Martin Straaten, Sprecher der[…]

Thorsten Hahn

Wie gefährdet ist die Datensicherheit in der Finanzbranche?

Geldinstitute tragen eine hohe Verantwortung. Persönliche Informationen und[…]

Redaktion
Artikel iStock-1086570062-Vladimir Obradovic

Digital Onboarding auch für Banken entscheidend

Für ihr Online-Geschäft benötigen immer mehr Branchen eine[…]

Redaktion

Von Casablanca nach Schanghai

Die marokkanische BMCE Bank hat ihre erste Niederlassung[…]

Philipp Scherber

Die Angst vor der Cloud

Immer noch wagen sich nur wenige Banken hoch[…]

Tobias Schenkel
Karl im Brahm, Vorstandsvorsitzender der Avaloq Sourcing (Europe) AG.

„Das Kernbankensystem ist das Rückgrat einer Bank“

Nicht selten werden Plattformen, Software-as-a-Service (SaaS) und Cloud-Lösungen[…]

Philipp Scherber
Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Gründer und geschäftsführender Partner von Horn & Company

Data Analytics: „Andere Branchen sind deutlich weiter“

Die Industrialisierung von Prozessen steht weit oben auf[…]

Philipp Scherber
Ingo Küpper, Geschäftsführer der crossbuilders GmbH

Das Spiel im Sandkasten

Um auf die Veränderungen am Markt reagieren zu[…]

Philipp Scherber

„Die PSD2 gibt Banken ein Stück Kontrolle zurück“

Die PSD2 öffnet die Schnittstellen von Banken für[…]

Daniel Fernandez

Kernbank-IT – alte Zöpfe abschneiden

Deutsche Banken liegen bei der Digitalisierung bestenfalls im[…]

Jürgen Pöllath

Lösen Chatbots und RPA bald den klassischen IT-Support ab?

IT-Fachmedien prognostizieren seit Jahren eine Übernahme des klassischen[…]

Robert Gatzemann

„Chatbots werden zur Regelkommunikation“

Nicht nur Backoffice-Prozesse, sondern auch die Kundenkommunikation wird[…]

Philipp Scherber

Der Transparenz verpflichtet

Die regulatorische Belastung auf deutsche Finanzinstitute wächst stetig[…]

Axel Schmale

19. November 1984: Der BTX-Hack schockiert Deutschland

Der Auftritt des Chaos Computer Clubs am 19.[…]

Daniel Fernandez

Wenn Digitalisierung einfach intelligent ist

Zukunftsweisend, papierlos, nachhaltig – diese Aspekte fehlten bis[…]

Siegfried Fichtler

Der Computer analysiert, der Mensch entscheidet

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat das Potenzial,[…]

Thomas Belker

Künstliche Intelligenz als Use Case Factory: vom Management operativer Risiken lernen

Viele Herausforderungen der Gesamtbanksteuerung sind noch nicht gelöst.[…]

Lars Holzgraefe

Das gute Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben

Klingt nach einer klassischen Fintech-Idee, kommt aber von[…]

Nils Brinkhoff

Das Blockchain Lab der Commerzbank

Vor zwei Jahren startete die Commerzbank zusammen mit[…]

Sören Hartung

„There is no such thing as a killer feature“

Auf dem Ein-Tages-Kongress "Digitale Transformation" am 10. April[…]

Philipp Scherber

„Technologie lässt Barrieren fallen“

An zwei Abenden in Köln und Berlin stellten[…]

Philipp Scherber

Digital Wealth Management im Drehstuhl

Am 18. April 2018 widmeten wir uns gemeinsam[…]

Philipp Scherber

Ausweg aus der Legacy-Falle

Advertorial: IT-Verantwortliche von Finanzunternehmen geraten zunehmend unter Druck:[…]

Thomas Hellweg

Die Zukunft ist fehlerfrei – Dortmunder Volksbank arbeitet erfolgreich mit helic ID

Eine schlechte Datenqualität kann sich heutzutage kein Unternehmen[…]

Patrick Paetzel