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Plattformökonomie – „The winner takes it all“

Von Thomas Friedenberger - 12. Februar 2020
Grafik Kassensturz Plattformökonomie

Ja, auch die Bundesbank schaut ganz genau hin, wenn es um Veränderungen im deutschen und europäischen Bankenmarkt geht. Von „Netzwerk-, Skalen- und Verbundeffekte“ als „entscheidende Erfolgsfaktoren für Anbieter von Zahlungsdiensten“ spricht Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz im Interview mit der BANKINGNEWS, Ausgabe 275. Und er warnt die Banken auch gleich: „Hier haben die Big-Techs mit ihren Plattformen echte Vorteile.“

In der folgenden Ausgabe (276) der BANKINGNEWS heißt es deshalb auf der Titelseite: „So gefährlich sind Plattformen für Banken“. Im Leitartikel betone ich, dass Banken doch eigentlich einige Vorteile hätten, denn sie wissen nun einmal sehr genau, wer Geld hat und wofür er es ausgibt.

Ich frage: Wie geht es also weiter? Im Prinzip gibt es zwei Szenarien. Die Banken werden selbst aktiv und beschäftigen sich nicht nur am Rande mit dem Thema Plattform. Oder sie wursteln im Großen und Ganzen so weiter wie bisher und Kunden werden sukzessive ihre Suche nach (Finanz-)Produkten und Dienstleistungen auf Plattformen verlagern, auf denen die Banken dann vielleicht nur noch eine Rolle als „Zulieferer“ spielen.

In der Plattformökonomie gilt aber „The winner takes it all“. Das hatten schmerzhaft schon die Film- und die Musikindustrie zu spüren bekommen. Sollten Banken das Thema „Plattform“ verschlafen, wird das Resultat nicht nur Phantomschmerz sein. Dann geht es ums Überleben.

Von Thomas Friedenberger

Daily-Highlights: Sie möchten mehr von unseren Dailys? Dann lesen Sie hier mehr über die erste vollelektronische Börse der Welt oder über den Status der Banken-IT.

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