Wenn Risikomanagement an seine Grenzen kommt

Risikomanagement ist zum größten Teil rückwärtsgerichtet. Welche Risiken kennen wir und wie können wir uns dagegen absichern? Kaum ein Risikomanager wird die Simulation „Corona“ mit seinen Daten simuliert haben. Doch diesmal sind nicht die Banken die Bösen, wie es bei der letzten großen Krise war. Jetzt können Banken bei der Rettung nicht nur helfen. Wer…


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Risikomanagement ist zum größten Teil rückwärtsgerichtet. Welche Risiken kennen wir und wie können wir uns dagegen absichern? Kaum ein Risikomanager wird die Simulation „Corona“ mit seinen Daten simuliert haben.

Doch diesmal sind nicht die Banken die Bösen, wie es bei der letzten großen Krise war. Jetzt können Banken bei der Rettung nicht nur helfen. Wer sonst sollte die Infrastruktur und das Know-how haben, die Liquidität gemäß den Vorgaben zu verteilen? All die derzeit diskutierte Liquidität, egal ob über Haftungsfreistellungen oder Zuschüsse, muss bei den Unternehmen, Selbstständigen und Bürgern ankommen. Und das geht nur mit einem soliden Banksystem.

Dass Banken heute wirtschaftlich besser aufgestellt sind (mit Ausnahmen) als in der „Lehman-Krise“, zeigt ein Blick auf die deutlich bessere Eigenkapitalsituation der Banken. Auch mit der Ansage der EZB, alles zu tun, damit Banken gut durch die Krise kommen, scheint das Risiko eher gering.

Indes dürfte mal wieder deutlich werden, wie wichtig es ist, seine Prozesse im Griff zu haben. Leichter kämen Banken mit dem zu erwartenden Ansturm sicherlich klar, wenn sie mit ihren Digitalisierungsthemen weiter wären.

Und so hat sich nach der letzten Krise die Bankbilanz verbessert, jetzt dürfte kaum ein Bankleiter mehr die Wichtigkeit von New Work, Digitalisierung und einem smarten Prozessmanagement infrage stellen.

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